Segeln für jedes Alter

Bei der 2. Clubwettfahrt am 17. Juni 2023 wurde eindrucksvoll bewiesen, dass Segeln ein Sport für jedes Alter ist. Die jüngste Teilnehmerin war bei ihrer ersten Segeltour acht Monate alt, der älteste Teilnehmer war achtzig Jahre. Und alle hatten Spaß. Der leichte Wind war herausfordernd, doch für jung und alt besser zu bewältigen als kräftige Böen. Die leichten Boote konnten ihren Gewichtsvorteil nutzen, bei jeder Brise sprangen sie schnell an.

Nach dem Ende der Wettfahrt brach noch ein Unwetter mit heftigem Regen, Blitz und Donner aus, alle waren jedoch bereits im sicheren Hafen. Drei der 15 startenden Boote beendeten allerdings die Wettfahrt lieber vor dem Zieldurchgang – eine weise Entscheidung.

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Silber bei der 470er-Europameisterschaft

Simon Diesch und Anna Markfort sind Vize-Europameister

Pressemitteilung

Simon Diesch / Anna Markfort

Es war eine spannende Regattawoche bis zum Schluss. Erst Minuten nach dem Zieldurchgang beim abschließenden Medal-Race der besten zehn Teams war klar, dass Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und seine Berliner Vorschoterin Anna Markfort (VSaW/JSC) Silber bei der Europameisterschaft der olympischen 470er-Jollen geholt haben. 65 Teams aus 26 Nationen waren in Sanremo (Italien) am Start.

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1. Clubwettfahrt 2023

1. Clubwettfahrt

Am Sonntag, 21. Mai, fand die erste Clubwettfahrt dieses Jahres statt. 17 Boote hatten gemeldet, zwei mussten leider absagen. Bei herrlichem Segelwetter, Ostwind mit im Mittel 3 Beaufort, Sonnenschein und 26° C, wurde nach dem für die Clubregatta kreierten auch für Regatta-Unerfahrene stressfreie Startververfahrens innerhalb eines 10 minütigen Zeitfensters gestartet. Die jeweiligen Startzeiten der Boote wird sekundengenau von der Wettfahrtleitung notiert. Mit den Zielzeiten nach 2 abzusegelnden Runden wird dann die gesegelte Zeit und daraus mit dem YS-Faktor die berechnete Zeit ermittelt.

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Joersfelder Vorschoter

Anna Markfort in Aktion

Nach dem Erfolg bei der Europameisterschaft im 470er mixed mit Anna als Vorschoterin waren am Wochenende weitere Vorschoter aus dem JSC an Erfolgen beteiligt:

Wir gratulieren dem Team vom Drachen „El Guanche“ mit Florian Jacob (BYC) und Thomas Birkner (VSAW)  sowie Harald Gusek vom JSC zu Sieg der Wannsee-Woche!

Ferner freuen wir uns mit dem Team „Heaven Can Wait“ mit Danielle Steingroß und Uwe Stolle (beide BYC) sowie Frank Barownick vom JSC zur Teilnahme der Wannsee-Woche in der Drachenklasse.

Das Folkeboot-Team „Salto di Vento“ mit Lars Kiewning und Jörn Merda (beide VSAW) und Vorschoter Stephan Goebel vom JSC ersegelt den zweiten Platz beim Dr.-Günther-Sparr-Preis.

Ohne JSC-Vorschoter geht in der Berliner Regattaszene nichts………….
Mit sportlichen Grüßen Stephan

Auftakt nach Maß in der 2. Segelbundesliga

Copyright Adam Burdylo

Das Team des JSC sicherte sich in der letzten Wettfahrt den Gesamtsieg beim 1. Event der 2. Segelbundesliga auf dem Wannsee. Lange waren sie punktgleich mit dem Klub am Rupenhorn, der jedoch aufgrund der besseren Platzierungen auf dem 1. Platz in Führung lag. Beide Teams ersegelten Sieg um Sieg mit nur vereinzelten Ausrutschern.

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Goldplakette Folkeboot 2023

Diese Regatta hatte herrlichen Wind und angenehme frühlingshafte Temperaturen. Aber leider nur 11 startende Folkeboote. Daher wurde die begehrte Plakette aus reinem Gold in diesem Jahr nicht ausgegeben, sondern für das nächste Jahr zurückgelegt.

Am Samstag, dem 29. April, konnten drei Wettfahrten zügig durchgeführt werden. Erster Start war pünktlich um 11:00 Uhr. Der Up&Down Kurs mit Ziel in Lee erlaubte die weiteren Starts ohne große Pausen. So konnten sich alle noch in Ruhe nach den Wettfahrten auf das „get together“ mit Chili Con Carne oder Spargelsuppe und Freigetränken im JSC vorbereiten. Die Sonne verdrängte noch rechtzeitig die Wolken, es war ein heiterer Abend. Natürlich kam das Fachsimpeln und Frozzeln nicht zu kurz, besonders eine Crew haderte mit der Lage der Luvbahnmarke.

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51. Einhandpokal der O-Jollen

29.04.2023 – 30.04.2023 

Der WSV 1921 hatte auf dem Langen See zum 51. Einhandpokal der O – Jollen geladen. 

22 Segler hatten zu dieser Regatta in die Hochburg der Berliner- und Deutschen O – Jollen Klasse geladen. Nicht nur das dort die Elite dieser Klasse beheimatet ist, auch der Lange See hat seine Tücken und ist je nach Windrichtung, ein brauchbares bis hin zu einem unmöglichenSegelrevier. Als Anrainer des Tegeler Sees bin ich aber einiges gewöhnt und so war die Laune gut, wenn auch die Wetterprognose – wieder das übliche Aprilwetter mit Regen vorhergesagt hatte. Schon die Anreise auf der Autobahn bei Regen zeigte, dass Prognosen manchmal auch stimmen können.

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„O–Lock“ des ESVK für O – Jollen

Hatte ich zum Klaus-Harte-Gedächtnispreis am 01.04 – 02.04. noch wetterbedingt gekniffen, sollte für mich die Regatta mit dem schönen Namen „O–Lock“ in Kirchmöser am 22.04. – 23.04, der Start in die Regattasaison 2023 sein. Wer Kirchmöser kennt, weiß dass es dort viel Wasser gibt und noch viel mehr Gegend. Weithin sichtbare Schornsteine akzentuieren die Region in der Nähe der Stadt Brandenburg und deuten auf die industrielle Gegenwart und Vergangenheit hin.

37 Segler hatten zu dieser Veranstaltung gemeldet, einige sicher auch um sich mit dem Revier vertraut zu machen, denn im Juni wird an gleicher Stelle die IDM der O-Jollen stattfinden. Gesegelt wird auf dem Breitlingsee, was eine Anreise von ungefähr 30 min zu diesem Regattagebiet erforderlich macht. 

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Saisonauftakt in Hamburg

von Jannik Gabriel

Wir haben uns dieses Jahr schon im März ans Regattasegeln getraut und sind zur Frühjahrs-Verbands­regatta in den HSC an der schönen Alster gefahren. Im Vergleich zum letztjährigen Saisonabschluss in Hamburg war dieses Mal ordentlich Wind und dann auch noch aus der richtigen Richtung. So, dass die J70 das ein oder andere Mal auch richtig ins Rutschen gekommen ist. Wir haben es jedoch nicht geschafft den vielen Wind zu unseren Gunsten zu nutzen um uns an die Spitze zu segeln und haben mit einem 8. Platz nach 4 Wettfahrten den Samstag beendet.

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Sieg für Anna Markfort und Simon Diesch in Mallorca

Anna und Simon haben bei der „Mallorca Sailing Center Regatta 2023“ in der 470mixed-Klasse gewonnen!

Die Regatta ist eine Vorbereitungs-/ Trainingsregatta für die „52. Trofeo Princesa Sofia“ im April, ebenfalls in Mallorca. Diese wiederum zählt als für die Qualifikation für die World Sailing Meisterschaft in Den Haag im September.

Wir gratulieren den beiden und drücken unsere Daumen…..

Ergebnisliste

Vorbereitungen des Startschiffs „Tegelort“ für die Saison 2023

Kenneth und Micha

Nach den Überwinterungs-Maßnahmen, speziell Frostschutz, sind nun punktuelle Instandhaltungs-Maßnahmen durchgeführt worden. Wir mussten am Ende der Saison 2022 mit einem defekten Absperrhahn für den Außenkreislauf überleben. Ein notwendiger Austausch konnte nur im Trockendock erfolgen. Unser Fahrtenobmann Kai, der sich bis dato unserer defekten Winde angenommen hatte, war auch als wissender Maschinist auf der Tegelort tätig. Ein neuer Absperrhahn wurde von ihm im Alleingang installiert.

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Sieg der Alsterglocke 2022

Die diesjährige Alsterglocke ausgetragen vom Hamburger Segel Club (HSC), segelten wir auf der J70. Die Teambesatzung bestand aus Stephan, Daniel Frost, Swantje, Oliver, Felix, Timo und Daniel Schwarze und Simon, der das erste Mal einen Segelwettkampf bestritt.

Es wurden insgesamt 12 Runden gesegelt, somit gab es 6 Mal einen Crewwechsel. Wie immer gab es spektakuläre Teamwechsel an der HSC’er Steganlage zu beobachten. Die Wetterbedingungen waren traumhaft mit Sonnenschein, zunehmenden Winden und 18 Grad.

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Senatspreis beim Berliner Yacht-Club

Joersfelder J/70 GER 254 am Start

Dem diesjährigen Senatspreis beim Berliner-Yacht-Club stellten wir uns zu fünft (Arne, Birthe, Jannik, Paul und Julia) in der J70. Das vergangene Wochenende (08./09.10.) war sehr abwechslungsreich. Am Samstag segelten wir 5 Wettfahrten bei starken Böen und Regenschauern. 
Sonntag war so wenig Wind, dass wir mit Sonnenschein an Land warteten. 

Trotz des schwankenden Wetters waren unsere Ergebnisse (dank eines Streichers 😉) stetig und so konnten wir uns den zweiten Platz und einen schönen Pokal sichern.

Ergebnisse

55 Jahre Goldplakette O-Jolle / Fallbeil Pirat

Ein Erlebnisbericht aus O-Jollen-sicht von Swen Froemming
55 Jahre Goldplakette der O-Jollen

Eine bedeutende Regatta-Veranstaltung richtete der Joersfelder Segel-Club vom 10.– 11.09.2022 aus, die Jubiläums-Goldplakette für die O-Jollen und das Fallbeil der Piraten.

Seit 55 Jahren ist die Goldplakette ein fester Bestandteil des Regatta-Kalenders für die O-Jollen und diesem Jubiläum entsprechend sollte die Regatta in einem besonderen Rahmen durchgeführt werden.

Am Samstagabend wurde ein „Come-Together“ für alle Teilnehmer und deren Begleiter veranstaltet, bei dem die Gastronomie des JSC ein fein abgestimmtes Büfett anbot. 

Da es sich bei der Goldplakette, die dem Sieger der O-Jollen überreicht wird, tatsächlich um echtes Gold handelt, hielt der langjährige Unterstützer und Spender dieser Trophäe, Stefan Goebel, eine launige Laudatio auf die Veranstaltung und hob den monetären Wert der Plakette hervor.

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Bericht vom Prien-City-Cup der 2.4mR am Chiemsee

von Poldi
Boote am Liegeplatz

Eine Regatta am Chiemsee wird von uns immer mit ein paar Urlaubstagen verbunden, sonst lohnt sich die weite Anreise nicht. So reisten wir am Sonntag, dem 11.9.2022, schon dort an. Wir, dass sind Franzi und Poldi, ab Montag stieß dann Matti zu uns. Mit Matti bilde ich ja ein perfektes Team, er kann nicht Autofahren (schlecht sehen), ich benötige für die Fortbewegung ohne Auto einen Rolli (nicht gehen). Wir bauten zusammen die Boote auf und brachten sie an die zugewiesenen Liegeplätze, machten Ausflüge, genossen die Angebote der bayerischen Gasthäuser. Alles bei herrlichem Sonnenschein, blauem Himmel, Wind um die 3 Beaufort, Temperaturen 23° bis 25°, kurzum perfektes Urlaubswetter. Die Gastfreundschaft der Mitglieder des ausrichtenden Segelclub Prien am Chiemsee ist legendär. Dazu das schöne Panorama – wir fühlten uns einfach wohl.

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Bericht – Segelbundesliga in Warnemünde

Der 4. Spieltag der Segelbundesliga wurde von der Akademischen Seglervereinigung Warnemünde ausgetragen und fand unmittelbar vor dem Strand statt.

Am Donnerstagabend sind wir mit dem Motorboot im Gepäck angereist, um ausgeschlafen in den Spieltag zu starten. Leider ließ uns der Vermieter nicht mehr ins Apartment, sodass wir eine Ersatzunterkunft finden mussten. Dieses Problem ließ sich schnell lösen. Call a Pizza und Berliner Pilsner rundeten den Abend ab.

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1. Segelbundesliga Warnemünde – JSC aktuell auf Platz 3

Nach dem zweiten Wettfahrttag auf der Ostsee vor Warnemünde liegt der JSC weiterhin auf Podestkurs.

Am heutigen zweiten Wettfahrttag prägte der Nebel das Regattafeld. Nach langer Wartezeit erfolgte der heutige erste Start kurz vor Sonnenuntergang. Auf dem Kurs tauchten Tonnen, Gegner und Fährschiffe aus dem nichts auf. Die zwei gesegelten Rennen konnten wir erfolgreich abschließen und uns in der Spitzengruppe festsetzen.

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Aalemann-Cup erfolgreich verteidigt

Der Segel-Club Spandau richtete dieses Jahr nach der Corona-Zwangspause in 2020 und 2021 heute den Aalemann-Cup der vier Vereine JSC, SCN, SCS und W11 aus. Wegen der Unwetterwarnung fiel die Entscheidung, ob gestartet wird, erst mittags um 12 nach eingehender Einschätzung der Lage.

„Es soll um 14:00 gestartet werden” wurde mitgeteilt. Also liefen die vier für den JSC startenden Boote rechtzeitig aus, um den in 2019 gewonnenen Wanderpokal zu verteidigen.

Das Wetter spielte mit: überwiegend bewölkt, teils brach die Sonne durch, kein Regen oder Gewitter, eine schöne Brise trieb die Boote voran. Natürlich mit den auf dem Tegeler See typischen Winddrehern. Am besten kamen damit die Joersfelder zurecht.

Gestartet waren je 2 Boote vom Typ J/70 und 2.4mR. Mit Platz 1 (Dieter Hunck, 2.4mR), Platz 3 (Arne Clauß, J/70), Platz 5 (Poldi Käther, 2.4mR) und Platz 11 (Nils Naujok, J/70) waren wir in der Vereinswertung nicht zu schlagen und verteidigten den Wanderpreis.

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Blauwasser-Törnbericht von Vici

Sorry, bereits vor einem Monat von Vici geschickt, aber in einer falschen Schublade gelandet. Asche auf mein Haupt… (Poldi)

Liebe Joersfelder!
Viele von euch haben es vielleicht noch nicht mitbekommen, aber auch ich bin nun zu den Blauwasser-Seglern mutiert. Nachdem mein Mann und ich einige Jahre gechartert oder uns Boote von Freunden „geliehen“ haben, ist nun seit knapp einem Jahr eine Beneteau First 40.7 unser neues Familienmitglied. Wir haben sie in Belgien von einem Regattasegler gekauft und im Winter an zwei kalten Wochenenden von Breskens über Scheveningen und Den Helder nach Cuxhaven überführt, wo wir in der Segler Vereinigung Cuxhaven eine neue Heimat für „Andrea Louise“ gefunden haben. Sie ist 1 1.9m lang, 3.8m breit und hat einen Tiefgang von 2.4m, wird also leider nie den Weg in den JSC schaffen.

Diesen Sommer haben wir uns noch einmal eine drei Monatige ElternZeit genommen. Die Corona Zeit mit drei Kindern im Vollzeit Homeoffice und starker Arbeitsbelastung hat uns ganz schön zugesetzt. Wir haben eingesehen, dass wir ein paar Monate ohne Druck und Zwänge, Zeit für uns als Familie ohne Einfluss von Terminen und dem Alltäglichen brauchten. So sind wir 5 – wirklich dankbar dafür , dass wir uns diesen Luxus in diesen Zeiten leisten können – im Mai in See gestochen. Ursprünglich sollte der Weg in die Bretagne, zum Golf du Morbihan und zur Belle Île führen, wo wir zuletzt vor ein paar Jahren u.a.mit Olaf Mierheim (auch Vorschoter bei Arne auf dem Piraten) und Martin Hauptmann den Arianes Cup gesegelt sind.

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