Am 23. August 2025 war der JSC der Ausrichter für den diesjährigen Aalemann-Cup. Ein Yardstick-Wettbewerb zwischen den vier befreundeten Vereinen Wannseeaten 1911, Segel-Club Spandau, Segel-Club Nordstern und dem Joersfelder Segel-Club.
Die Prognose war durchwachsen, Sonne, Wolken, Schauer, Wind mit kräftigen Böen. Insgesamt 20 Boote aus den vier Vereinen waren gemeldet. Die Vereinswertung besteht jeweils aus den drei bestplatzierten und dem schlechtesten Boot, egal wieviele Boote aus einem Verein starten.
Vom Rollfeld zum Landschaftspark, Schumacher Quartier und Urban Tech Republic
Schafe zur Landschaftspflege sind schon aktiv
Am Dienstag, 19.8.25, trafen sich einige Mitglieder und Freunde des JSC zu einer Besichtigungstour mit Elektrocars und eigenem Rolli, um die Entwicklung der Tegeler Stadtheide vor Ort mit eigenen Augen zu betrachten.
Veranstaltet wurde diese geführte Tour von GrünBerlin, respektive Campus Stadt Natur. Der Campus Stadt Natur bietet geführte Touren an, um Interessierten auch während der laufenden Baumaßnahmen Einblicke in die Entwicklung des Areals zu ermöglichen. Die bereits seit 2022 angebotenen Touren werden im Rahmen des Umweltbildungsprogramms von Grün Berlin angeboten und nun um den Fokus der Freiraumplanung erweitert. Während der etwa zweistündigen Rundfahrt haben die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, die Tegeler Stadtheide mit dem Fahrrad und dem Elektroauto zu erkunden und mehr über die schützenswerte Flora und Fauna sowie die Transformation des Areals zu erfahren.
Am Samstag, dem 27. September 2025, findet unser Bayerischer Abend in der Festhalle des JSC (der dekorierte Bootsschuppen) statt. Der Vorverkauf hat begonnen, halbe Preise bis zum 24.9.25.
Start in die zweite Saisonhälfte: Der vierte Spieltag der Segelbundesliga fand dieses Jahr auf dem Wannsee vor dem Berliner Yacht-Club statt. Besonderheit in dieser Saison ist, dass auch der fünfte und sechste Spieltag auf dem Wannsee stattfinden wird, um Kosten bei der Logistik einzusparen. Eine weitere Erneuerung für die zweite Saisonhälfte sind neue Segel. Nicht nur einfach neue Segel, sondern neue Segel eines anderen Herstellers. Diese haben einen anderen Schnitt und verhalten sich deutlich different beim Trimm.
Die Windprognose zeigte schon früh, dass wir vermutlich nicht alle Rennen segeln werden. Umso wichtiger war jedes Einzelne.
Das Team an diesem Wochenende bestand aus Christoph Cornelius am Steuer, Rupert Storey an den Schoten, Elisa Zöphel auf der Taktikposition und Nicolas Thierse auf dem Vorschiff.
Beflügelt von der spontanen Bootstaufe unserer Trainingsyacht starteten wir in das Event. Die Taufe wurde auf unserem Instagram-Profil geteilt und so bereiteten uns Glückwünsche verschiedener Clubs mit einem Lächeln den Weg zur Steuerleutebesprechnung.
In der „Reinickendorfer Allgemeine Zeitung“ Ausgabe 15/25 vom 14.August 2025 wurde ein sehr gut recherchierter Artikel mit dem Titel „Joersfelde nutzt Heimvorteil“ veröffentlicht.
Das JSC-Team erreicht beim 4. Spieltag der 1. Segel-Bundesliga auf dem Wannsee den 2. Platz und rutscht damit in der Gesamttabelle auf den dritten Platz vor! Wir gratulieren herzlich!
Als ich letztes Jahr meine Regatta-Teilnahmen für 2025 plante, hatte ich an so einige Reviere gedacht, aber an Tegel nicht, nur für ein Wochenende ist der Weg für uns doch recht weit.
Nachdem die Regatta-Saison allerdings mit sehr vielen Absagen und Ausfällen begann und es in diesem Jahr bald keine Möglichkeiten mehr gibt, wuchs irgendwie spontan der Gedanke, das kleine Schiffchen mit in den Urlaub zu nehmen und auf dem Rückweg über Berlin zu fahren.
Von der Idee das Boot einfach mit auf dem Stellplatz auf Usedom abzustellen, mussten wir uns leider mangels Platzes verabschieden. Zum Glück bot Poldi uns aber an, es für die Dauer unseres Urlaubs beim Joersfelder Segel-Club unterzustellen.
Ein Wochenende voller Premieren, Kokosnüsse und Teamgeist – der Joersfelder Segel-Club zu Gast beim Berliner Yacht Club.
Frischer Wind für den JSC
Der Kokosnuss-Cup am Wannsee ist jedes Jahr ein kleines Highlight für den Segelnachwuchs – und dieses Jahr war auch der Joersfelder Segel-Club (JSC) mit einer engagierten und hochmotivierten Gruppe dabei. Für die meisten Kinder war es die erste Regatta überhaupt – ein aufregendes Wochenende voller neuer Erfahrungen.
Unsere fünf Teilnehmenden starteten in zwei unterschiedlichen Klassen:
In der Optimist C-Klasse trat Peter mit seinem Boot „Ecuador“ für den JSC an – souverän, konzentriert und mit viel Einsatzfreude.
In der Anfängerklasse waren unsere vier jungen Seglerinnen vertreten:
Deutsche Segel-Bundesliga | Kieler Innenförde | 07.–09. Juni 2025
Pfingsten, Innenförde, dritte Runde: Der dritte Spieltag der Segelbundesliga fand erneut in Kiel statt – wie schon beim letzten Mal direkt vor der Kiellinie. Die Kulisse: Großstadtflair, enge Kurse und die allgegenwärtige Color Line. Zuschauertribünen gibt es hier keine, aber Spaziergänger und Segelfans entlang der Promenade verfolgten interessiert das Geschehen auf dem Wasser.
Der Samstag brachte zunächst Hoffnung – ein Rennen konnte am Nachmittag gestartet werden, musste jedoch mangels stabiler Bedingungen vorzeitig wieder abgebrochen werden. Damit endete der erste Tag ohne Wertung.
Am Sonntag konnten bei anhaltend regnerischem Wetter schließlich vier Rennen gesegelt werden. Unser Team – Nicolas Thierse am Steuer, Jannik Gabriel, Rupert Storey und Daniel Schwarze – kam solide ins Event, auch wenn wir mit den schwierigen Bedingungen und der dichten Konkurrenz zu kämpfen hatten. Kleine Fehler summierten sich, aber wir blieben dran.
Hamburg, 14. Juni 2025. Simon Diesch und Anna Markfort haben bei der 470er-Mixed-WM im polnischen Gdynia die Silbermedaille gewonnen. Nach überzeugender WM-Serie und packendem Finale musste sich das Top-Duo des German Sailing Teams nur dem spanischen Titelverteidiger Jordi Xammar Hernàndez mit Marta Cardona Alcàntara geschlagen geben. Die Entscheidung fiel bei Punktgleichheit dramatisch knapp aus.
Steuermann Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Vorschoterin Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel-Club) waren als Spitzenreiter mit zwei Zählern Vorsprung vor den Spaniern Jordi Xammar Hernandez und Marta Cardona Alcàntara ins doppelt gewertete Medaillenrennen gestartet. Es war klar: Das Team, das im Ziel den Bug vorn hat, greift nach Gold. Zu beachten waren dabei noch die Briten Martin Wrigley und Bettine Harris, die ebenfalls in Schlagdistanz zu Gold ins Finale gingen.
Es folgte ein hochspannender Finalkrimi mit allen Zutaten, die der olympische Segelsport zu bieten hat: Nach oftmals druckvoller WM-Woche war der Wind heute eher leicht und stark drehend, so dass die ersten beiden Startversuche für das Finale abgebrochen werden mussten. Erst mehr als eine Stunde nach dem ersten Versuch gingen die teilnehmenden Crews des Medaillenrennens über die Startlinie.
Bei der diesjährigen Wannsee-Woche des VSaW war unser Verein stark vertreten – insbesondere in der J/70-Klasse, in der sich 15 Boote dem sportlichen Wettkampf stellten. Unterstützt von Jules vom CNFT, der auf der Position des Taktikers unser Team bereicherte, konnten wir trotz eines schwierigen Starts am Samstag, an dem mangels Wind keine Wettfahrten stattfanden, am Sonntag bei bestem Segelwetter glänzen. Der Wind war in der Richtung relativ konstant für die Verhältnisse am Wannsee, umso wichtiger und herausfordernden war es in den Windfeldern zu bleiben.
In drei spannenden Wettfahrten belegten wir die Plätze 4, 1 und 3. Basis für den Erfolg waren gute Starts und eine anschließende ruhige und routinierte Teamarbeit. Wir sicherten uns damit nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch den Berliner Meistertitel in der J/70-Klasse.
Auch weitere Vereinsmitglieder waren erfolgreich: Stephan Goebel und Daniel Schwarze erreichten zusammen mit ihrem Steuermann Lars Kiewning den zweiten Platz in der Drachenklasse, während Nils Naujok mit seinem Team Platz 13 in der stark besetzten J/70-Flotte belegte.
Bei der diesjährigen Wannsee-Woche des VSaW starteten zwei Drachen mit einer Besatzung, deren Namen sonst eher bei den Folkebooten zu finden sind. Aus dem VSaW segelte Andreas Blank mit Celine Reißmann und Konrad Sagebiel im Drachen mit der Segelnummer GER 5, der Drachen mit der Segelnummer GER 1 war besetzt mit Lars Kiewning (VSaW), Stephan Goebel und Daniel Schwarze (beide JSC).
Beide Teams zeigten, dass sie auch einen Drachen schnell ins Ziel bringen können. Nach. 5 Wettfahrten lag der Drachen GER 5 mit 13 Punkten auf dem 3. Gesamtplatz, GER 1 mit unseren beiden Joersfeldern ersegelte knapp davor mit 12 Punkten den 2. Gesamtplatz .
Der Drachen „El Guanche“ von Harald Gusek landete in der Gesamtliste auf Platz 5.
Gut gelaunt kommentierte Stephan:: „Boot 35 Jahre alt, Vorsegel und Spi 15 Jahre alt. nicht auszudenken was mit besserem Material….. egal, hat richtig Spaß gemacht – und vor Harald 😉“
Der zweite Spieltag der Segel-Bundesliga fand erneut in Kiel statt – dieses Mal auf der Innenförde, direkt vor der Kiellinie. Ein spektakuläres Revier mit kurzen Wegen, vielen Zuschauern an Land – und täglich um Punkt 14 Uhr einer Zwangspause, wenn die Color Line Fähre majestätisch Richtung Skandinavien ablegte und der Regattabereich für eine Weile geräumt werden musste. Willkommen in Kiel!
Unser Team für dieses Event: Christoph Cornelius am Steuer, Birthe Herziger am Traveller, Rupert Storey an den Schoten und Nicolas Thierse auf dem Vorschiff.
Der Freitag startete verheißungsvoll. Mit gutem Bootsspeed, stabilen Manövern und konzentrierter Kommunikation konnten wir eine Reihe solider Ergebnisse einfahren. Es fühlte sich an, als könnten wir uns direkt vorne festsetzen.
Elf Wettfahrten, unterschiedliche Windbedingungen und ein spannendes Medaillenrennen haben die 470er-Mixed-Europameisterschaft im kroatischen Split geprägt. Mit Simon Diesch und Anna Markfort sowie Theresa Löffler und Christopher Hoerr platzierten sich zwei Crews vom German Sailing Team in den Top Ten.
Simon Diesch/Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Theresa Löffler/Christopher Hoerr (Deutscher Touring Yacht-Club/Segel-Club Breitbrunn-Chiemsee) sind bei der 470er-Mixed-EM nur knapp an den Medaillen vorbei auf die Plätze fünf und sechs gesegelt. Ein noch besseres Ergebnis verpassten die beiden Power-Duos im Medaillenrennen am Samstag: Im Finale der besten zehn EM-Crews erreichten die GER-Boote das Ziel mit den Rängen acht und neun.
Der erste Spieltag der Segel-Bundesliga fand vom 9. bis 11. Mai in Kiel statt, ausgerichtet vom Kieler Yacht-Club (KYC). Bei sonnigem, windigem Wetter und Temperaturen zwischen 14–18°C erwarteten uns ideale Segelbedingungen vor Kiel Schilksee. Der Wind spielte über weite Strecken mit und ermöglichte spannende, enge Rennen.
Die Startaufstellung für dieses Event: Daniel Schwarze auf dem Vorschiff, Jannik Gabriel an den Schoten, Elisa Zöphel am Traveller und Christoph Cornelius an der Pinne.
Nach einem intensiven Auftakt am Freitag mit konstantem Wind ging es am Samstag konzentriert weiter. Die Manöver saßen, die Kommunikation an Bord stimmte, und wir segelten konstant in der vorderen Hälfte des Feldes mit. Besonders in den taktisch anspruchsvollen Rennen am Samstag konnten wir unsere Stärken ausspielen und wichtige Plätze ersegeln.
Am Wochenende 26.+27. April 2025 richtete der JSC ausnahmsweise als erste der beiden Regatten zum „Tegeler Auftakt“ die Goldplakette der Folkeboote aus. Leider waren nur 11 Boote gemeldet, die Mindestzahl für die Vergabe der Plakette aus echtem Gold ist jedoch auf 12 startende Boote festgelegt. Somit waren nach 4 Wettfahrten nur Punktpreise zu gewinnen.
Der ursprünglich geplante Wettfahrtleiter Bernd-L. Käther musste aus gesundheitlichen Gründen passen und übernahm die Auswertung an Land. Glücklicherweise hatte unsere Wettfahrtleiterin Svenja Herziger an diesem Wochenende Zeit und übernahm dankenswerterweise den Job.
Am Samstag konnten bei wunderbaren Segelbedingungen wie geplant drei Wettfahrten durchgeführt werden, das Boot GER 1170 mit Andreas Haubold, Martina Klemmt und Octavio Schmidt siegte in allen drei Wettfahrten und stand damit schon als Gewinner fest.
Erster Sieg im Sailing Grand Slam für Diesch/Markfort
Simon Diesch / Anna Markfort Foto: Felix Diemer, DSV – German Sailing Team
Aus der Pressemitteilung des DSV:
Bei der Semaine Olympique Française de Hyères gewinnen Simon Diesch und Anna Markfort (WYC/VSaW und JSC) Gold im 470er-Mixed! Der Sieg bei der SOF de Hyères ist ihr erster gemeinsamer Gold-Erfolg bei einer Sailing Grand Slam Regatta. „Unsere einzigen Siege in unserer gemeinsamen Zeit seit 2022 waren bislang die bei der Kieler Woche 2023, bei der Deutschen Meisterschaft 2024 und bei einer Trainingsregatta vor Mallorca“, sagt Anna Markfort, die auch für den Joersfelder Segel-Club startet. Im März hatte die erfolgreichste deutsche 470er Crew bereits bei der Trofeo Princesa Sofía im März Silber gewonnen.
Bei herrlichem Frühlingswetter wurde heute die Segelsaison 2025 feierlich eröffnet. Da unser Stolz, der hölzerne Flaggenmast, noch in der Überholung ist, fand das Heißen von Flaggen und Stander auf unserem zweiten Flaggenmast auf dem Hauptsteg statt.
Nach der Rede unseres Vorsitzenden Ralf Rohdemann wurde die Flaggenzeremonie durch Jugendmitglieder, begleitet von akustischen Signalen aus unserem Regatta-Signalhorn, durchgeführt. Mit einem kräftigen dreifachen „Gut Wind – Ahoi“ aus den Kehlen der Mitglieder wurde die Saison begrüßt. Unsere Gastronomie bewirtete uns bei dezenter musikalischer Begleitung auf der Clubterrasse.
Einige drehten mit ihren Segelbooten ein paar Runden auf dem Tegeler See, die anderen freuten sich zusammen bei einem Plausch darüber, dass nun endlich die lange Winterpause beendet ist.
Das Präsidium des Berliner Segler-Verbandes war vertreten durch Hannelore Barownick (Schatzmeisterin), Werner Dransch (Umweltobmann) und Bernd-L. Käther (Obmann für Inklusion).