Der Joersfelder Segel-Club e.V. hat das Kinderschutzsiegel vom LSB Berlin für 2025-2030 erhalten. Wir sehen dies als Anerkennung unserer Bemühungen für den Schutz der Kinder in unserem Club. Unsere Kinderschutzbeauftragte ist Dr. Svenja Herziger, ihre Kontaktdaten sind im Jugendraum ausgehängt..
Staatssekretärin F. Becker, Vorsitzender R. Rohdemann
Auf der heutigen Jubiläumsfeier zum 10 jährigen Bestehen von „Inklusion durch Sport“ wurde der JSC für seine inklusiven Segelsport-Projekte geehrt. Nach Ansprachen der Staatssekretärin Sport, Frau Franziska Becker, dem Präsidenten des Behinderten- und Rehabilitations-Sportbundes Herr Özcan Mutlu, dem Präsidenten des Landessportbundes, Herrn Thomas Härtel, und der Vorstellung des Gesamtprojektes durch den Vize-Präsidenten für Breitensport und Inklusion im Behinderten- und Reha-Sportverband Berlin, Herrn Stefan Schenk, wurden exemplarisch von 4 Vereinen ihre herausragenden Inklusionsprojekte vorgestellt.
Der Joersfelder Segel-Club war unter diesen vier Vereinen. Der Vorsitzende Ralf Rohdemann und der Inklusionsbeauftragte Bernd-L. „Poldi“ Käther stellten gemeinsam die Segelprojekte „Selbstbestimmtea und eigenverantwortliches Segeln im Ein-Personen-Boot“ und die „Kooperation Segelsport mit der inklusiven Toulouse-Lautrec-Schule“ vor.
Am 23. August 2025 war der JSC der Ausrichter für den diesjährigen Aalemann-Cup. Ein Yardstick-Wettbewerb zwischen den vier befreundeten Vereinen Wannseeaten 1911, Segel-Club Spandau, Segel-Club Nordstern und dem Joersfelder Segel-Club.
Die Prognose war durchwachsen, Sonne, Wolken, Schauer, Wind mit kräftigen Böen. Insgesamt 20 Boote aus den vier Vereinen waren gemeldet. Die Vereinswertung besteht jeweils aus den drei bestplatzierten und dem schlechtesten Boot, egal wieviele Boote aus einem Verein starten.
Vom Rollfeld zum Landschaftspark, Schumacher Quartier und Urban Tech Republic
Schafe zur Landschaftspflege sind schon aktiv
Am Dienstag, 19.8.25, trafen sich einige Mitglieder und Freunde des JSC zu einer Besichtigungstour mit Elektrocars und eigenem Rolli, um die Entwicklung der Tegeler Stadtheide vor Ort mit eigenen Augen zu betrachten.
Veranstaltet wurde diese geführte Tour von GrünBerlin, respektive Campus Stadt Natur. Der Campus Stadt Natur bietet geführte Touren an, um Interessierten auch während der laufenden Baumaßnahmen Einblicke in die Entwicklung des Areals zu ermöglichen. Die bereits seit 2022 angebotenen Touren werden im Rahmen des Umweltbildungsprogramms von Grün Berlin angeboten und nun um den Fokus der Freiraumplanung erweitert. Während der etwa zweistündigen Rundfahrt haben die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, die Tegeler Stadtheide mit dem Fahrrad und dem Elektroauto zu erkunden und mehr über die schützenswerte Flora und Fauna sowie die Transformation des Areals zu erfahren.
Start in die zweite Saisonhälfte: Der vierte Spieltag der Segelbundesliga fand dieses Jahr auf dem Wannsee vor dem Berliner Yacht-Club statt. Besonderheit in dieser Saison ist, dass auch der fünfte und sechste Spieltag auf dem Wannsee stattfinden wird, um Kosten bei der Logistik einzusparen. Eine weitere Erneuerung für die zweite Saisonhälfte sind neue Segel. Nicht nur einfach neue Segel, sondern neue Segel eines anderen Herstellers. Diese haben einen anderen Schnitt und verhalten sich deutlich different beim Trimm.
Die Windprognose zeigte schon früh, dass wir vermutlich nicht alle Rennen segeln werden. Umso wichtiger war jedes Einzelne.
Das Team an diesem Wochenende bestand aus Christoph Cornelius am Steuer, Rupert Storey an den Schoten, Elisa Zöphel auf der Taktikposition und Nicolas Thierse auf dem Vorschiff.
Beflügelt von der spontanen Bootstaufe unserer Trainingsyacht starteten wir in das Event. Die Taufe wurde auf unserem Instagram-Profil geteilt und so bereiteten uns Glückwünsche verschiedener Clubs mit einem Lächeln den Weg zur Steuerleutebesprechnung.
Ein Wochenende voller Premieren, Kokosnüsse und Teamgeist – der Joersfelder Segel-Club zu Gast beim Berliner Yacht Club.
Frischer Wind für den JSC
Der Kokosnuss-Cup am Wannsee ist jedes Jahr ein kleines Highlight für den Segelnachwuchs – und dieses Jahr war auch der Joersfelder Segel-Club (JSC) mit einer engagierten und hochmotivierten Gruppe dabei. Für die meisten Kinder war es die erste Regatta überhaupt – ein aufregendes Wochenende voller neuer Erfahrungen.
Unsere fünf Teilnehmenden starteten in zwei unterschiedlichen Klassen:
In der Optimist C-Klasse trat Peter mit seinem Boot „Ecuador“ für den JSC an – souverän, konzentriert und mit viel Einsatzfreude.
In der Anfängerklasse waren unsere vier jungen Seglerinnen vertreten:
Am Wochenende 26.+27. April 2025 richtete der JSC ausnahmsweise als erste der beiden Regatten zum „Tegeler Auftakt“ die Goldplakette der Folkeboote aus. Leider waren nur 11 Boote gemeldet, die Mindestzahl für die Vergabe der Plakette aus echtem Gold ist jedoch auf 12 startende Boote festgelegt. Somit waren nach 4 Wettfahrten nur Punktpreise zu gewinnen.
Der ursprünglich geplante Wettfahrtleiter Bernd-L. Käther musste aus gesundheitlichen Gründen passen und übernahm die Auswertung an Land. Glücklicherweise hatte unsere Wettfahrtleiterin Svenja Herziger an diesem Wochenende Zeit und übernahm dankenswerterweise den Job.
Am Samstag konnten bei wunderbaren Segelbedingungen wie geplant drei Wettfahrten durchgeführt werden, das Boot GER 1170 mit Andreas Haubold, Martina Klemmt und Octavio Schmidt siegte in allen drei Wettfahrten und stand damit schon als Gewinner fest.
Erster Sieg im Sailing Grand Slam für Diesch/Markfort
Simon Diesch / Anna Markfort Foto: Felix Diemer, DSV – German Sailing Team
Aus der Pressemitteilung des DSV:
Bei der Semaine Olympique Française de Hyères gewinnen Simon Diesch und Anna Markfort (WYC/VSaW und JSC) Gold im 470er-Mixed! Der Sieg bei der SOF de Hyères ist ihr erster gemeinsamer Gold-Erfolg bei einer Sailing Grand Slam Regatta. „Unsere einzigen Siege in unserer gemeinsamen Zeit seit 2022 waren bislang die bei der Kieler Woche 2023, bei der Deutschen Meisterschaft 2024 und bei einer Trainingsregatta vor Mallorca“, sagt Anna Markfort, die auch für den Joersfelder Segel-Club startet. Im März hatte die erfolgreichste deutsche 470er Crew bereits bei der Trofeo Princesa Sofía im März Silber gewonnen.
Anna Markfort und Simon Diesch erringen bei der Trofeo Princesa Sofia den 2. Platz
Foto: Sailing Energy / Trofeo Princesa Sofia
Während die Gedenkfeier an Peter Weißflog in Annas Heimatverein, dem Joersfelder Segel-Club, stattfand, benachrichtigte sie den Vorsitzenden Ralf Rohdemann hierüber.
Der DSV schreibt: Die deutschen 470er-Mixed-Crews bleiben eine Top-Disziplin des deutschen olympischen Segelsports. Simon Diesch und Anna Markfort, die sich nach Platz 14 bei der Olympia-Regatta von Marseille im vergangenen Herbst für eine weitere gemeinsame Olympia-Kampagne entschieden hatten, stiegen mit Silber vor Mallorca überzeugend in die neue Olympiade ein. Anna Markfort sagte lächelnd: „Das Ergebnis hätten wir gekauft, wenn man es uns vor der Regatta angeboten hätte.“
Foto: Sailing Energy / Trofeo Princesa Sofia
Die Schlüssel zum frühen Erfolg ihres Teams auf Kurs Olympia 2028? Nach Rang vier im Medaillenfinale sagte Anna Markfort: „Wir haben ein paar Stellschrauben um eine halbe Umdrehung weitergedreht. Und definitiv war hier das Mindset wichtig: Es ist nicht zu Ende, bevor das Ziel nicht erreicht ist. Es herrschten häufig ablandige Bedingungen, also eher untypische Palma-Bedingungen. Wir haben auf jeden Fall mal wieder bewiesen, dass wir uns gut vorkämpfen können.“
Kurt „Kutte“ David wurde am 21. Mai 1938 geboren und verstarb am 1. Februar 2025 nach schwerer Krankheit. Seit dem 1. Oktober 1965 war er ein engagiertes Mitglied des Joersfelder Segel-Clubs und hat in dieser Zeit den Club maßgeblich mitgestaltet und geprägt.
Kurt war ein Mann des Engagements und der Tatkraft. Mit Hingabe und unermüdlichem Einsatz hat er die clubeigene Werkstatt mit aufgebaut und damit seinen Beitrag dazu geleistet, den Club zu dem zu machen was er heute ist.
Bereits in jungen Jahren zeigte sich seine Liebe zum Segelsport, als er sein erstes Segelboot vom Typ „Pirat“ eigenhändig baute. Diese Leidenschaft und sein handwerkliches Geschick brachten ihm große Anerkennung und Respekt innerhalb der Segel-Community ein. Später segelte er sein rotes Finn-Dinghy „Teufelchen“, auch in der O-Jolle war er aktiv. Als leidenschaftlicher Segler war er dann lange auf seinem Folkeboot „Seeschwalbe“ nicht nur bei Regatten zu sehen. Am Skattisch gab er sein Können gerne durch Tipps an jüngere Mitglieder weiter.
Als auf unserem Grundstück noch die Laube des ehemaligen Kohlenplatzes stand, hatte er hierin wie einige weitere Mitglieder sein Sommerdomizil, war im Club immer präsent und stand nicht nur den Jugendmitgliedern hilfreich zur Seite.
Die Segelsaison 2024 wurde heute mit dem traditionellen Niederholen von Stander und Flaggen beendet. Der 2. Vorsitzende Oswin Ehrmann vertrat den verhinderten 1. Vorsitzenden, er hob in seiner Rede besonders die seglerischen Erfolge unserer Mitglieder hervor.
Herausragend hier waren die Teilnahme von Anna Markfort und ihrem Steuermann Simon Diesch an den olympischen Segelwettbewerben vor Marseille, die leider nicht die erhoffte Medaille brachte. Ihre Klasse stellten die beiden bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft unter Beweis, sie wurden souverän Deutsche Meister der 470er Mixed.
Am Feiertag zur Deutschen Einheit richtet der CNFT regelmäßig seine Kielboot-Regatta aus. Ursprünglich als reine Yardstick-Veranstaltung ausgetragen, ist nun auch eine Klassenwertung für IF-Boote, J/70 und 2.4mR eingebaut. Gleichzeitig wird auch in Plau am See eine schöne 2.4mR Regatta ausgerichtet, allerdings immer über 3 Tage, mangels Zeit nahm ich dieses Jahr erstmals beim CNFT teil. Und war begeistert.
Bei den J/70 hatten 9 Boote gemeldet, 8 sind dann gestartet, darunter 4 aus dem JSC. Die 2.4mR hatten 6 Boote auf der Meldeliste, 5 starteten (einer hatte „Rücken“), darunter 3 aus dem JSC. In der YS Wertung hatte immerhin mit unserem Jugendwart ein Boot aus unserem Club teilgenommen.
Anna und Simon mit der Meisterschale und einem Gemüsekorb vom Sponsor
Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 470er in Reichenau am Bodensee vom 12. – 15.9.2024 siegten Anna Markfort und Simon Diesch in einem Feld von 40 Booten!
Am letzten Wochenende im August fand die diesjährige Tegel-Trophy der 2.4mR Klasse auf dem Tegeler See statt. Traumhafte Segelbedingungen am Samstag mit hochsommerlichen Temperaturen über 30°, Sonne satt und Wind mit nie unter 15 kn, am Sonntag teilweise bedeckt aber kräftiger Wind in Böen über 21 kn. Der Tegeler See zeigte sich von seiner besten Seite. Die Meldungen von 11 Booten aus Joersfelder und Tegeler Segel-Club wurden ergänzt durch 3 auswärtige aus Flensburg (Kalle Dehler, SSFH), Plau am See (Peter Bauer, PHL) und Wannsee (Stefan Klötzing, PYC). Unsere Wettfahrtleiterin Svenja Herziger mit ihrem Team zog alle geplanten Wettfahrten – Samstag 3 und Sonntag 2 – zügig durch, jeweils 4 Runden, da die Boote bei dem Wind sehr schnell unterwegs waren.
Unvergessen bleibt unser Klaus mit seiner unwiderstehlichen und mitreißenden Fröhlichkeit sowie seinen bei jeder Gelegenheit angebrachten „Sprüchen“.. Einer seiner Favoriten „Der schönste Sport ist der BiertranSport!” wird immer wieder zitiert. Keine Festivität verging, ohne dass er „Marmor, Stein und Eisen bricht…“ anstimmte und alle mitsangen.
Klaus Chorrosch war schon als Jugendmitglied ein Joersfelder, trat dann aus und 1993 wieder zurück in den Joersfelder Segel-Club ein und hat dem Club in diesen vielen Jahren unschätzbare Dienste erwiesen. Von 2005 bis 2015 übte er das Amt des Zweiten Vorsitzenden aus und hat den Club in teils schwierigen Zeiten engagiert geführt. Auch seine beruflichen Fähigkeiten stellte er zur Verfügung und stand dem Club selbst wie auch einzelnen Mitgliedern in vielfältiger Weise hilfreich zur Seite.
Er ist nach schwerer Krankheit auf seinem Segelboot verstorben. Am 28.6.2024 findet die Seebestattung im kleinen Familienkreis statt.
Klaus, wir werden Dich vermissen und nie vergessen! Deine Joersfelder
Inklusives Trainings-Team-Tegel v.l.: Dieter (JSC), Stabi (TSC), Stephan (JSC), Poldi (JSC/YCBG), Hauke (TSC), Matti (YCBG/JSC)
Das inklusive Trainings-Team-Tegel der 2.4-Klasse reiste die rund 50 km von Tegel nach Friedrichshagen zum Yachtclub Berlin-Grünau. Mit 6 Meldungen stellten wir die Majorität der insgesamt 20 Meldungen aus 3 Nationen. Auch jeweils ein Teilnehmer aus Dänemark und Polen kamen zum größten See Berlins.
Wir reisten am Mittwoch, dem 1. Mai (Feiertag), an, nutzten den Donnerstag zum Aufbauen und Einkranen, am Freitag ging es dann nach der Steuerleute-Besprechung um 9:30 Uhr raus auf den See, erster Start war auf 11:00 Uhr angesetzt. Um die tägliche Reise aus dem Nordwesten in den Südosten Berlins zu sparen, hatten wir alle Quartier in Friedrichshagen genommen.
Bei traumhaftem Frühlingswetter und guten Segelbedingungen fuhren die Folkeboote am Wochenende 4 Wettfahrten um die Goldplakette des JSC aus. Am Samstag wurden planmäßig 3 durchgeführt, dann lud der Joersfelder zum Chili Con Carne in seinen Biergarten ein. Ein schöner Tag wurde in geselliger und fröhlicher Runde beendet.
In Führung lag die Mannschaft von GER 955 mit zwei ersten und einem sechsten Platz. Dahinter waren drei Boote (GER 670, 730 und 1137) punktgleich mit jeweils 13 Punkten, das Boot GER 1170 auf dem fünften Platz hatte 14 Punkte. Es war also noch alles möglich, die vierte Wettfahrt am Sonntag war entscheidend.
Vom 1. April (Ostermontag) bis zum 6. April 2024 fand die Trofeo Princesa Sofia Mallorca statt, die zweite von insgesamt drei Qualifikations-Regatten für die Teilnahme an den Olympischen Segel-Wettbewerben 2024 in der 470 mixed Klasse. Die in der Ausscheidung führenden Simon Diesch und Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club / Verein Seglerhaus am Wannsee u. Joersfelder Segel-Club) war das wie ein Déjà-vu: Schon bei der WM war ihnen als Viertplatzierte der finale Kampf um einen Podiumsplatz versagt geblieben. Auch bei der Trofeo mussten sie sich kampflos mit Platz vier zufrieden geben, wieder fiel das Medaillen-Rennen den Windbedingungen zum Opfer.