Meldung des German Sailing Team:
Viel Sonne, wenig Wind: Die erste olympische Halbzeit der 132. Kieler Woche ging am Mittwoch zu Ende, wie sie begonnen hatte. Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet prüfte über fünf Tage vor allem die Leichtwindkünste der Olympiaseglerinnen und -segler aus aller Welt. Mit einmal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze und insgesamt 14 Top-Ten-Platzierungen machten die GER-Seglerinnen und -Segler ihr Heimspiel zum sonnigen Segelsommerfest.
Allen voran sorgten die deutschen 470er-Mixed-Duos für ein komplett schwarz-rot-goldenes Podium. Die Vizeweltmeister Simon Diesch und Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club/Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel-Club) siegten vor Malte Winkel/Bente Batzing (Norddeutscher Regatta Verein/Schweriner Yacht-Club/Schweriner Segler-Verein) und Theresa Löffler/Christopher Hoerr (Deutscher Touring Yacht-Club/Segelclub Breitbrunn Chiemsee).
Auch im Leichtwindpoker Spitze: Simon Diesch/Anna Markfort
Für Simon Diesch ist es der zweite, für Anna Markfort schon der dritte Kieler-Woche-Sieg. „Und der ist deswegen viel wert, weil wir so wenig Wind hatten. Das waren ja in der Vergangenheit eher nicht so unsere Sahnebedingungen“, sagte Anna Markfort, die dabei vielleicht auch an den für ihr Team enttäuschenden 13. Platz bei der Olympia-Regatta in Marseille dachte, als häufig leichte Winde das Spiel diktiert hatten. Inzwischen haben Simon Diesch und Anna Markfort ihre zweite Olympia-Kampagne eingeläutet.
Wie ihre Teamkameraden, nehmen auch Diesch/Markfort nach der Kieler Woche Kurs auf die Weltmeisterschaft in Enoshima. In Japan wird der 470er-Mixed-Jahreshöhepunkt vom 10. bis 17. August ausgetragen. Seinen Ehrgeiz versteckt das Team nach dem goldenen Erfolg auf der Förde nicht. Anna Markfort sagte mit Blick auf die WM: „Wir wollen mindestens aufs Treppchen
Weitere Joersfelder Boote in Kiel am Start
Bei den J/70 waren Arne Clauß und Nils Naujok mit ihren Crews dabei. Arne ersegelte Platz 15 und Nils landete auf Platz 40.
Roland Hauptmann segelte nach langer Zeit wieder mit seiner J/24, machte sich nicht viel Hoffnung. Mit Platz 17 war er zufrieden.

