Am 9. Januar 2026 gab der Deutsche Segler-Verband die Berufung von Simon Diesch (WYC) und Anna M;arkfort (JSC / VSaW) in den Olympiakader für 2028 des German Sailling Team bekannt.
Die Erfolge 2025 von Anna Markfort und Simon Diesch im 470 MX sprechen für sich:
Platz 2. Trofeo Princesa Sofia Platz 1. Hyeres Semaine Olympique Francaise Platz 5. EM Split Platz 2. WM Gdynia Vize-Weltmeister
Bericht von Florian Gasser (Mitsegler von Arne Clauß)
Die „Jetpack“-Crew
Wenn man eines über den diesjährigen „Väterchen Frost“ sagen kann, dann: Er machte seinem Namen alle Ehre – allerdings weniger mit Frost als mit Flaute.
Die Crew der „Jetpack“ – Christine, Florian, Arne und Birthe – reiste voller Tatendrang an die Alster, bereit, den herbstlichen Winden zu trotzen. Doch schon am ersten Tag zeigte sich: Der einzige, der sich rührte, war der Nebel. Die Boote trieben wie schlafende Schwäne auf dem grauen Wasser, während die Wettfahrtleitung geduldig auf ein Lüftchen wartete, das nie kam.
So verlagerte sich das eigentliche Regattageschehen kurzerhand an Land. Gesellschaftsspiele ersetzten Manöver, Würfel flogen statt Schoten, und Taktikdiskussionen drehten sich zunehmend um die beste Strategie bei „Siedler von Catan“. Die Stimmung blieb dabei erstaunlich sonnig – ganz im Gegensatz zum Wetter.
Am Ende hatte die „Jetpack“-Crew zwar keine Platzierung, aber jede Menge Anekdoten, warme Getränke und den inoffiziellen Titel der „Flautenfesten Vier“.
Ein Fazit, das bleibt: Segeln ist schön – aber Spieleabende mit der Crew sind bei Windstille auch nicht zu verachten.
Der Joersfelder Segel-Club wird „Deutscher Vizemeister“
Vom 30.10. bis 1.11.2025 fand das Finale 2025 der Segelbundesliga statt. Ausrichter waren der Berliner Yacht-Club zusammen mit der Seglervereinigung 1903. Sowohl in der 1. Liga als auch in der 2. Liga ging es um den Meistertitel und für die Vereine am unteren Tabellenende darum, den drohenden Abstieg noch abzuwenden.
Nach dem 5. Spieltag lag in der 1. Liga der JSC noch auf dem 1. Tabellenplatz, punktgleich mit dem Titelverteidiger MSC. Der NRV zwei Punkte dahinter auf Platz 3. Kurze Zeit später wurde jedoch ein Fehler in der Tabelle entdeckt, der JSC bekam einen Punkt drauf und rutschte damit auf den 2. Platz, mit je einem Punkt Abstand zum 1. und zum 3. Platz. Der vierte in der Tabelle war mit einer großen Punktzahl chancenlos für das Treppchen.
Etliche Schlachtenbummler aus dem JSC konnten auf dem Startschiff „Lieselotte” des befreundeten VSaW zusammen mit dessen Schlachtenbummlern die Rennen live auf dem Wasser verfolgen. Beim JSC ging es um den Meistertitel, beim VSaW gegen den drohenden Abstieg in die 2. Liga. Als JSC-Crew segelten im Finale „Chrissi“ Cornelius, „Nico“ Thierse, „Blacky“ Schwarze und Rupert Storey sowie Jannik Gabriel auf der Reservebank.
Am 20./21. September fand auf dem Tegeler See die Goldplakette statt. Wegen der Termin-kollision mit der IDM hatte der Joersfelder Segel-Club die Veranstaltung vorausschauend um eine Woche verschoben. Insgesamt 13 Teilnehmer fanden dann auch ihren Weg an die Startlinie.
Wettfahrtleiter Hartmut Oback und seine eingespielte Crew legten am Samstag pünktlich den Up- and Downkurs mit Gate aus und es konnte losgehen. Bei 2-3 Bft. machten wir uns auf die Strecke. Nach einer halben Stunde auf der Bahn setzte der Wind so abrupt aus, dass wir keine segelbaren Bedingungen mehr hatten. Es bestand nicht mal mehr die Chance, an einer der Tonnen das inzwischen breit aufgefächerte Feld zu zeiten. Somit war der Abbruch der Wettfahrt die einzig richtige Entscheidung.
Nach drei segelintensiven Tagen auf dem Berliner Wannsee ist das Rennen um die Meisterschale der 1. Segel-Bundesliga offen. Das Team des Joersfelder SC (JSC) konnte den Spieltag für sich entscheiden und gehört nun zum Kreis der Titelanwärter. Rekordmeister Norddeutscher Regatta Verein (NRV) sowie Titelverteidiger Mühlenberger Segel-Club (MSC) konnten ihre Führungsrolle dagegen nicht behaupten. In der 2. Liga sicherte sich der Württembergische Yacht-Club (WYC) vorzeitig den Aufstieg.
(Kiel, 21.09.2025) – Der fünfte und damit vorletzte Spieltag der 1. Segel-Bundesliga wirbelte die Tabelle der 18 deutschen Top-Vereine kräftig durcheinander. Das Finale Ende Oktober auf dem Wannsee verspricht so spannend zu werden wie lange nicht mehr.
„Sowohl NRV als auch MSC hatten mit den Bedingungen zu kämpfen und haben so dem JSC Chancen gegeben“, erklärt Liga-Managerin Anke Nowak. „Der JSC dagegen hat eine bravouröse Leistung gezeigt und geht nun punktgleich mit dem MSC in den letzten Spieltag.“
Am Samstag, dem 27. September 2025, findet unser Bayerischer Abend in der Festhalle des JSC (der dekorierte Bootsschuppen) statt. Der Vorverkauf hat begonnen, halbe Preise bis zum 24.9.25.
In der „Reinickendorfer Allgemeine Zeitung“ Ausgabe 15/25 vom 14.August 2025 wurde ein sehr gut recherchierter Artikel mit dem Titel „Joersfelde nutzt Heimvorteil“ veröffentlicht.
Das JSC-Team erreicht beim 4. Spieltag der 1. Segel-Bundesliga auf dem Wannsee den 2. Platz und rutscht damit in der Gesamttabelle auf den dritten Platz vor! Wir gratulieren herzlich!
Als ich letztes Jahr meine Regatta-Teilnahmen für 2025 plante, hatte ich an so einige Reviere gedacht, aber an Tegel nicht, nur für ein Wochenende ist der Weg für uns doch recht weit.
Nachdem die Regatta-Saison allerdings mit sehr vielen Absagen und Ausfällen begann und es in diesem Jahr bald keine Möglichkeiten mehr gibt, wuchs irgendwie spontan der Gedanke, das kleine Schiffchen mit in den Urlaub zu nehmen und auf dem Rückweg über Berlin zu fahren.
Von der Idee das Boot einfach mit auf dem Stellplatz auf Usedom abzustellen, mussten wir uns leider mangels Platzes verabschieden. Zum Glück bot Poldi uns aber an, es für die Dauer unseres Urlaubs beim Joersfelder Segel-Club unterzustellen.
Hamburg, 14. Juni 2025. Simon Diesch und Anna Markfort haben bei der 470er-Mixed-WM im polnischen Gdynia die Silbermedaille gewonnen. Nach überzeugender WM-Serie und packendem Finale musste sich das Top-Duo des German Sailing Teams nur dem spanischen Titelverteidiger Jordi Xammar Hernàndez mit Marta Cardona Alcàntara geschlagen geben. Die Entscheidung fiel bei Punktgleichheit dramatisch knapp aus.
Steuermann Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Vorschoterin Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel-Club) waren als Spitzenreiter mit zwei Zählern Vorsprung vor den Spaniern Jordi Xammar Hernandez und Marta Cardona Alcàntara ins doppelt gewertete Medaillenrennen gestartet. Es war klar: Das Team, das im Ziel den Bug vorn hat, greift nach Gold. Zu beachten waren dabei noch die Briten Martin Wrigley und Bettine Harris, die ebenfalls in Schlagdistanz zu Gold ins Finale gingen.
Es folgte ein hochspannender Finalkrimi mit allen Zutaten, die der olympische Segelsport zu bieten hat: Nach oftmals druckvoller WM-Woche war der Wind heute eher leicht und stark drehend, so dass die ersten beiden Startversuche für das Finale abgebrochen werden mussten. Erst mehr als eine Stunde nach dem ersten Versuch gingen die teilnehmenden Crews des Medaillenrennens über die Startlinie.
Bei der diesjährigen Wannsee-Woche des VSaW war unser Verein stark vertreten – insbesondere in der J/70-Klasse, in der sich 15 Boote dem sportlichen Wettkampf stellten. Unterstützt von Jules vom CNFT, der auf der Position des Taktikers unser Team bereicherte, konnten wir trotz eines schwierigen Starts am Samstag, an dem mangels Wind keine Wettfahrten stattfanden, am Sonntag bei bestem Segelwetter glänzen. Der Wind war in der Richtung relativ konstant für die Verhältnisse am Wannsee, umso wichtiger und herausfordernden war es in den Windfeldern zu bleiben.
In drei spannenden Wettfahrten belegten wir die Plätze 4, 1 und 3. Basis für den Erfolg waren gute Starts und eine anschließende ruhige und routinierte Teamarbeit. Wir sicherten uns damit nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch den Berliner Meistertitel in der J/70-Klasse.
Auch weitere Vereinsmitglieder waren erfolgreich: Stephan Goebel und Daniel Schwarze erreichten zusammen mit ihrem Steuermann Lars Kiewning den zweiten Platz in der Drachenklasse, während Nils Naujok mit seinem Team Platz 13 in der stark besetzten J/70-Flotte belegte.
Bei der diesjährigen Wannsee-Woche des VSaW starteten zwei Drachen mit einer Besatzung, deren Namen sonst eher bei den Folkebooten zu finden sind. Aus dem VSaW segelte Andreas Blank mit Celine Reißmann und Konrad Sagebiel im Drachen mit der Segelnummer GER 5, der Drachen mit der Segelnummer GER 1 war besetzt mit Lars Kiewning (VSaW), Stephan Goebel und Daniel Schwarze (beide JSC).
Beide Teams zeigten, dass sie auch einen Drachen schnell ins Ziel bringen können. Nach. 5 Wettfahrten lag der Drachen GER 5 mit 13 Punkten auf dem 3. Gesamtplatz, GER 1 mit unseren beiden Joersfeldern ersegelte knapp davor mit 12 Punkten den 2. Gesamtplatz .
Der Drachen „El Guanche“ von Harald Gusek landete in der Gesamtliste auf Platz 5.
Gut gelaunt kommentierte Stephan:: „Boot 35 Jahre alt, Vorsegel und Spi 15 Jahre alt. nicht auszudenken was mit besserem Material….. egal, hat richtig Spaß gemacht – und vor Harald 😉“
Elf Wettfahrten, unterschiedliche Windbedingungen und ein spannendes Medaillenrennen haben die 470er-Mixed-Europameisterschaft im kroatischen Split geprägt. Mit Simon Diesch und Anna Markfort sowie Theresa Löffler und Christopher Hoerr platzierten sich zwei Crews vom German Sailing Team in den Top Ten.
Simon Diesch/Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Theresa Löffler/Christopher Hoerr (Deutscher Touring Yacht-Club/Segel-Club Breitbrunn-Chiemsee) sind bei der 470er-Mixed-EM nur knapp an den Medaillen vorbei auf die Plätze fünf und sechs gesegelt. Ein noch besseres Ergebnis verpassten die beiden Power-Duos im Medaillenrennen am Samstag: Im Finale der besten zehn EM-Crews erreichten die GER-Boote das Ziel mit den Rängen acht und neun.
Bei herrlichem Frühlingswetter wurde heute die Segelsaison 2025 feierlich eröffnet. Da unser Stolz, der hölzerne Flaggenmast, noch in der Überholung ist, fand das Heißen von Flaggen und Stander auf unserem zweiten Flaggenmast auf dem Hauptsteg statt.
Nach der Rede unseres Vorsitzenden Ralf Rohdemann wurde die Flaggenzeremonie durch Jugendmitglieder, begleitet von akustischen Signalen aus unserem Regatta-Signalhorn, durchgeführt. Mit einem kräftigen dreifachen „Gut Wind – Ahoi“ aus den Kehlen der Mitglieder wurde die Saison begrüßt. Unsere Gastronomie bewirtete uns bei dezenter musikalischer Begleitung auf der Clubterrasse.
Einige drehten mit ihren Segelbooten ein paar Runden auf dem Tegeler See, die anderen freuten sich zusammen bei einem Plausch darüber, dass nun endlich die lange Winterpause beendet ist.
Das Präsidium des Berliner Segler-Verbandes war vertreten durch Hannelore Barownick (Schatzmeisterin), Werner Dransch (Umweltobmann) und Bernd-L. Käther (Obmann für Inklusion).
Am 29.3.2025 wurden die Boote aus ihrem Winterlager per Autokran befreit und bei sonnigwarmen Frühlingswetter in ihr Element gebracht. Beginn war um 8:00 Uhr, um 13:00 Uhr war es geschafft. Alle Boote die mit dem Autokran bewegt werden mussten, waren im Wasser. Der anderen Kielboote mit Wasserliegeplatz kamen dann nach und nach mit unserem Drehkran dran, die restlichen Kielboote, Jollen und Jugendboote wurden auf ihre Landliegeplätze verteilt..
Dank an unseren Hafenmeister und sein Team, die das Abslippen super durchgeführt haben.
Am 27. Januar 2025 verstarb Peter Weißflog im Alter von 87 Jahren. Geboren am 6. Juli 1937, hinterlässt er eine beeindruckende Lebensgeschichte, die eng mit dem Segelsport und dem Joersfelder Segel-Club verknüpft ist.
Peter war seit dem 1. September 1980 ein leidenschaftliches und überaus engagiertes Mitglied des Joersfelder Segel-Clubs.
Bekannt wurde Peter Weißflog als Regatta-Segler der Folkeboote zusammen mit seiner vor ihm verstorbenen Ehefrau Hannelore, die ebenfalls lange Mitglied im Joersfelder Segel-Club war. Mit einem scharfen Auge für Taktik und Strategie gewann er zahlreiche Regatten und erfreute sich großer Anerkennung in der Segelszene. Doch nicht nur auf dem Segelboot war Peter zuhause, auch als Motorbootfahrer zeigte er Freude am Wassersport und half bei unzähligen Regatten als Start- oder Zielschiff.
Nach Jahrzehnten treuer Dienste als Start- und Zielschiff bei unseren Regatten mussten wir uns am Montag, dem 25. November 2024, für immer von unserem Startprahm „Tegelort I“ trennen. Pünktlich um 8:00 Uhr ging bei herrlichem Herbstwetter kurz nach Sonnenaufgang seine letzte Fahrt los.