Joersfelder Nachrichten

Horst Karbe ist gestorben

09.02.2019 14:28

Traueranzeige Horst Karbe

Uns erreichte heute die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied Horst Karbe verstorben ist. Er wurde 79 Jahre alt.

Horst war seit 1965 Mitglied im Joersfelder Segel-Club, über Jahrzehnte als Hafenmeister tätig und sorgte mit seiner ihm eigenen, herzlich energischen Art für Ordnung im Hafen und auf dem Clubgelände.

Seiner Familie gilt unser tiefes Mitgefühl, wir werden Horsts Andenken immer in Ehren halten.

Sportabend 2019

06.02.2019 09:12

Am vergangenen Sonntag hatte Sportwart Hartmut Oback zum traditionellen Sportabend eingeladen. Rund 30 Joersfelderinnen und Joersfelder blickten bei Kaffee und Kuchen auf die vergangene Saison zurück. Nach der Begrüßung informierte Hartmut aus aktuellem Anlass über die Platzierung des 470-Teams Frederike Loewe / Anna Markfort beim Wold-Cup in Miami und zeigte Videos vom Team und dem Regattarevier.

Nach der Ehrung der Sieger der Clubregatta erwarteten die Gäste mehrere Vorträge:

Svenja Ehrmann wertete mit eindrucksvollen Fotos die Joersfelder Beteiligung an der Warnemünder und auch der Kieler Woche aus, an der der JSC erstmals im Rahmen der Sailing Champions League beteiligt war.

Anschließend berichtete Peter Cornelius vom JSC-EInsatz als Tonnenleger und Shuttle-Boot beim Segelbundesliga-Event auf dem Wannsee. Danach zeigten Stephan Goebel und Daniel Schwarze ein Video von der J24 WM auf dem Gardasee und berichteten mit launigen Worten über dieses Event.

Kamerad Bernd-Leopold „Poldi” Käther hielt einen Vortrag über seine Saison in der Klasse 2.4mR mit einem Schwerpunkt auf die dort gelebte Inklusion, wo Menschen mit Behinderung (ca. 25%) ohne Vergütung mit bzw. gegen „Normalos“ (Zitat Poldi) segeln und sogar hin und wieder auch siegen.

Max Käther berichtete bildreich vom SegelSommerUrlaub 2018 (auch bekannt als „Juniorentörn“) und unser neuer Jugendleiter Paul König gab Einblicke in die vergangene Opti-Saison. Abschließend zog Hartmut eine bemerkenswerte sportliche Bilanz der vergangenen Saison und versprach, dass auch die Saison 2019 wieder gemeinsam von Senioren, Junioren und der Jugend erfolgreich gestaltet wird.

Nach einer kurzen Pause folgte dann noch ein Public Viewing des Medal Race der 470er Klasse beim World Cup in Miami, bei dem wir fest (und erfolgreich) die Daumen für das Team Frederike Loewe/Anna Markfort gedrückt haben.

Fredi und Anna gewinnen World Cup

03.02.2019 22:22

Frederike Loewe (VSaW) und Anna Markfort (JSC) gingen als Führende nach neun Wettfahrten in das abschließende und alles entscheidende Medalrace vom World Cup in Miami. Nach einer packenden Wettfahrt sicherten sie sich auf dem Zielschenkel hier den 4. Platz und damit den Gesamtsieg beim ersten World Sailing World Cup in 2019!

Im Joersfelder Segel-Club wurde das Medalrace per public viewing direkt verfolgt und kräftig die Daumen gedrückt. Das hat vielleicht auch ein klein wenig geholfen.......

 

Wir freuen uns riesig und gratulieren ganz herzlich!

Winterbrunch der Olympiajollen im JSC

29.01.2019 13:07

Am Sonntag dem 27. Januar 2019 hatte die O-Jollen Flotte Berlin wieder zum traditionellen Winterbruch in den JSC eingeladen. Über vierzig Gäste fanden den Weg in den Werner-Richter-Saal des JSC.

Sportwart Hartmut begrüßte im Namen des Vorstands des Joersfelder Segel-Clubs die aktiven Regattasegler, die Freunde der O-Jollen Szene sowie die der KV treu gebliebenen Mitglieder (unsere Sponsoren).

Der Veranstalter war über die Teilnahme des Commodore des SV03 Klaus Schenkel und dem 1. Vorsitzenden des SCO Hilmar Vetter (langjähriges JSC-Mitglied) sehr erfreut. Das O-Historie Event 50-Jahre O-Jolle auf dem Tegeler See mit 120 Teilnehmern wurde in späteren Tischgesprächen eifrig diskutiert.

Liebe Gäste vom Stienitzsee Katrin und Armin Schulz und vom Schwielochsee Karin und Dr. Hans Brausewetter wurden natürlich besonders begrüßt. Der Sportwart übergab dem Ehepaar Brausewetter einen JSC – Cupholder damit sie sich für die lange Rückreise mit einem warmen Getränk versorgen können. Unser Pressefotograph Sven Wiethölter hat u.a. diese Übergabe festgehalten.

Die Flottenobleute Christian Seikrit und Gerald Schermuck fanden anschließend weitere und ausführliche nette Begrüßungsworte.

Die Glocke rief nun zum leckeren Brunch – Buffet. Chris beamte dazu zahlreiche Bilder aus der O-Jollen Szene. Schon waren wieder Diskussionen im Gange.

Nach einer Atempause ergriffen die Obleute das Wort. Informationen aus der Flotte Berlin, über Regattaerfolge Berliner Segler, aus der O- Szene und von der Delegiertenversammlung 2019 standen hierbei im Mittelpunkt.

Anschließende tolle Bilder von der IDM 2018 in Plön (Dank an Hans Vogler) und Drohnenaufnahmen von der Stienitzseeregatta wurden mit Beifall bedacht.

Gestärkt am JSC-Kuchenbuffet und nach noch vielen netten persönlichen Gesprächen an den Tischen traten wir den Heimweg an.

Viele lobende Worte an die Obleute und den Veranstalter haben uns sehr erfreut und für den Brunch im Jahr 2020 motiviert.

Euer Hartmut

Hinweis: Der O-Jollen Frühlingsbrunch findet am 03.03. 2019 bei der TSG statt.

Sportkalender 2019

23.01.2019 11:11

Der Sportkalender 2019 ist veröffentlicht und befindet sich hier zum Download.

Neujahrsgrüße

31.12.2018 11:13

Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Joersfelder Segel-Clubs einen guten Rutsch und ein glückliches, zufriedenes, erfolgreiches und speziell gesundes neues Jahr.

Wintertraining im australischen Sommer

31.12.2018 10:52

Kiel, 11.11.2018:
Wir packen unsere Sachen und fliegen mit den deutschen Frauenteams ins Trainingslager nach Portugal.
Dort verbringen wir eine produktive Woche und arbeiten bei Sonne und gutem Wind an Manövern und Technik.
Am 19.11. ist es endlich soweit, wir folgen der Einladung von Mat Belcher und dem australischen Segelteam und fliegen das erste Mal ans andere Ende der Welt. Nach 25h Reise erreichen wir Brisbane und werden von 30°C Lufttemperatur und unseren Teamkameraden Simon Diesch und Philipp Autenrieth empfangen. Gemeinsam mit den beiden Jungs verbringen wir die nächsten vier Wochen in Australien.

Die erste Woche an der Gold Coast ist gefüllt mit Bootsbau und kurzen Segeleinheiten, um das von Mat zur Verfügung gestellte Boot auf uns einzustellen.
Wir sind begeistert von der Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Australier und den Mitgliedern des Southport Yacht Club.
Am 26.11. starten wir unseren ersten Roadtrip nach Sydney. Die 900km vergehen wie im Flug und wir erreichen Sydney in der Nacht. Erst am nächsten Tag ist zu erkennen, wie verwinkelt die Bucht von Sydney ist und wie nah die Opera und die Harbour Bridge sind. Auch unsere internationalen Trainingspartner aus Spanien, der Schweiz, Japan und Australien kommen nach und nach im Woollahra Sailing Club an. Es folgt eine intensive Trainingswoche bei bestem Wind und Wetter. Die Kulisse in Sydney ist atemberaubend und wir teilen uns die Bucht mit Maxi-Yachten und unglaublich schnellen Fähren.

Im Anschluss ans Training nehmen wir an der Regatta Sail Sydney teil. Die Bedingungen in der Bucht sind mit drehenden und böigen Winden sehr anspruchsvoll und wir liefern uns spannende Rennen mit den Männer- und Frauenteams in einem kleinen aber starken Fleet. Wir beenden die Regatta auf dem zweiten Platz hinter Jerwood/Devries, die uns bei diesen Bedingungen einen Dreher voraus waren.
Unseren zweiwöchigen Aufenthalt in Sydney runden wir mit einem Seaplane-Flug über die Stadt ab und begeben uns auf den nächsten Roadtrip nach Melbourne.

Melbourne empfängt uns mit bestem Wetter und wir haben drei geniale Trainingstage bei perfekten Windbedingungen. Pünktlich zur Regatta Sail Melbourne ändert sich wie so häufig alles und wir werden durch wechselhafte und teils regnerische Bedingungen sehr an Zuhause erinnert. Das Race Committee des Royal Brighton Yacht Club macht jedoch einen guten Job und in vier Tagen schaffen wir 7 Wettfahrten. Auch hier ist das Feld wieder eng zusammen, doch es gelingt uns 6 von 7 Wettfahren in der Frauenwertung zu gewinnen und somit dieses Mal den Sieg mit nach Hause zu bringen.

Die vier Wochen in Australien vergehen wie im Fluge. Wir nehmen viele Erkenntnisse und positive Eindrücke mit nach Hause und freuen uns auf eine erfolgreiche und gesunde Saison 2019.
Liebe Grüße, Frederike und Anna

Vortrag "Tipps und Regeln für das Segeln"

21.12.2018 17:21

Damit sowas nicht passiert...

Am Samstag, 19.1.2019, 16:00 Uhr:

Vortrag „Tipps und Regeln für das Segeln”
für Segelneulinge und alle weiteren Interessierten. Nicht für Regattaprofis!

Nähere Informationen unter "Veranstaltungen"

Werner Richter feiert 100. Geburtstag

26.11.2018 12:54

Am Sonntag, den 25.11.2018 wurde im Joersfelder Segel-Club e.V. ein besonderer Geburtstag gefeiert. Clubkamerad Werner Richter ist nun 100 Jahre alt.

14 Tage nach Ende des ersten Weltkrieges, am 25.11.1918 wurde Werner geboren. Im Alter von 23 Jahren, mitten im zweiten Weltkrieg, wurde er am 11.07.1942 Mitglied im Joersfelder Segel-Club. Im Frühjahr 1943 wurde er jedoch als Soldat an die Ostfront verlegt, wo er am 09.05.1944 auf der Krim in russische Kriegsgefangenschaft genommen wurde.

Nachdem er nach über fünf Jahren am 13.09.1949 als Zivilist entlassen wurde, übernahm Werner im JSC die seglerische Ausbildung von Jugendlichen, später erst das Amt des Hafenmeisters und des Schriftführers, ehe er im Jahr 1960 erster Vorsitzender des Joersfelder Segel-Clubs wurde und -teilweise im Wechsel mit dem damals zweiten Vorsitzenden Guntram Goebel- bis 1978 blieb.

Nach inzwischen 76 Jahren im Joersfelder Segel-Club ist Kamerad Richter nicht nur Ehrenmitglied sondern hat auch mit Abstand die längste Mitgliedschaft vorzuweisen. Ihm zu Ehren wurde der bislang namenlose Saal im Clubhaus der Joersfelder in seinem Beisein in „Werner Richter Saal“ benannt.

Zu Rednern gehörten neben dem ersten Vorsitzenden, Ralf Rohdemann, auch Ehrenmitglied Bernd-Leopold Käther sowie Clemens Fackeldey, DSV-Vizepräsident. Da Werner Richter fast genauso lang Mitglied in der SPD ist wie im JSC, hielten die Politiker Jörg Stroedter, Kreisvorsitzender der SPD Reinickendorf und MdA und Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, ebenso Ansprachen zum 100. Geburtstag. Die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles sowie der Regierender Bürgermeister von Berlin, Michael Müller und Berlins Innensenator Andreas Geisel und der Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer schickten persönliche Grußworte.

Werner überreichte dem Vorstand vertreten durch den 1. Vorsitzenden Ralf Rohdemann und Sportwart Hartmut Oback ein selbstgebautes Schiffsmodell. Es zeigt die "Half Moon", mit der der englische Kapitän Henry Hudson im Auftrag der Amsterdamer Ostindien-Kompanie eine Durchfahrt nach Asien suchen sollte und dabei im Jahre 1609 die heute nach ihm benannte Bucht und den ca. 500 km langen Fluß entdeckte.

Ausstellungsbesuch "Bewegte Zeiten"

20.11.2018 12:18

Für Samstag, den 5.1.2019, wurde für unsere Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung "Bewegte Zeiten - Archäologie in Deutschland" organisiert. Der einmalige Zufallsfund der Himmelsscheibe war einer der spektakulären archäologischen Neufunde in Deutschland. Die Ausstellung präsentiert diese neben weiteren Funden der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert.

Anmeldungen auf der Teilnahmeliste im Clubhaus bis zum 12.12.2018 erforderlich.
Weitere Infos in untenstehender PDF Datei.

Väterchen Frost

14.11.2018 09:09

Am Wochenende vom 10./11. November fand beim Hamburger Segel-Club die „Väterchen Frost“ Regatta für J70 und J24 statt. Die J70 Crew des JSC‘s bestand aus Leon auf dem Vorschiff, Christoph an den Schoten, Paul als Taktiker und Nicolas an der Pinne. Oliver segelte auf der J24 vom Klub am Rupenhorn mit.

Am Freitagnachmittag trafen wir uns in Konradshöhe und fuhren gegen 15 Uhr auf die Autobahn Richtung Hamburg - 18:30h kamen wir im HSC an. Wir kranten im Dunkeln und bezogen unsere Wohnung. Nach einem oder auch zwei Burgern im Restaurant ging es für uns alle ins Bett.

Der Start am Samstag war für 12 Uhr angesetzt, sodass wir ausschlafen konnten. Wir legten äußerst früh ab um nochmal alle Manöver zu üben. Leon war zum ersten Mal auf dem Schiff - Paul und Nicolas zum zweiten Mal, aber diesmal auf anderen Positionen. Nachdem Christoph alles erklärt hatte und es einigermaßen saß konnte es auch schon losgehen. Die J24-Klasse hatte den ersten Start, dies gab uns die Möglichkeit die heimtückische Alster für unsere Startkreuz noch genauer analysieren zu können. Nach einem gut geglückten Start mit freiem Wind und einer souveränen Startkreuz gingen wir als zweiter um die erste Bahnmarke. Leider gibt es bei vier Runden viele Möglichkeiten eine Baustelle zu verursachen ... Ende vom Lied war ein 10. Platz mit einem Genaker welcher in die Fock eingerollt wurde. Neues Rennen neues Glück - weniger Baustellen, aber dennoch Probleme bei den Halsen und die Tiefe auf dem Vorwind unter Genaker zu generieren. So folgten ein 7. und ein 9. Platz. An Land angekommen gab es zeitnah Essen und das ein oder andere Freibier. Der restliche Abend wurde auf dem Dom und dem Kiez, zusammen mit dem KAR, verbracht.

Mit etwas weniger Schlaf starteten wir in den Sonntag. Nicolas plante im ersten Rennen nicht mit ein, dass sich ein Genaker auch früher oder später füllt, sodass wir die Ablauftonne mit dem Genaker streichelten. Kaum hatten wir die Tonne berührt, wedelten die hochmotivierten Dänen auch schon mit ihrer Protestflagge. Hängt man einen Kringel, in dem die Abläufe nicht stimmen, hinten ran landet man schnell auf dem letzten Platz. Leider holten wir in dem Rennen nur noch Meter auf... Im Ziel haben wir uns natürlich gefragt woran es gelegen hat, denn das fragt man sich natürlich im Nachhinein immer woran es denn nun gelegen hat. Leon war der Meinung es wäre der Schrubber an Bord - unnötiges zusätzliches Gewicht. Somit war keiner Schuld und wir konnten als Team in die letzte Wettfahrt starten. Diese Verlief mit Höhen und Tiefen. Am Ende der Regatta landeten wir auf dem 10. Platz von 15 Startern. Der KAR mit Oli an Bord wurde 4. bei den J24‘s.

Um 13 Uhr waren wir wieder in Hafen und bereiteten das Kranen vor - eine dreiviertel Stunde später hatten wir nur noch ein Boot vor uns in der Kranschlange. Doch dann ging der Kran kaputt. Alle möglichen Versuche der Verantwortlichen halfen nix und wir mussten schließlich mit den restlichen im Wasser befindlichen Booten zum Kran des NRV geschleppt werden um das Boot aus dem Wasser zu holen. Um 17:15 hatten wir endlich die Autobahn erreicht, viereinhalb Stunden nach Ende der letzten Wettfahrt.

Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende und Training für die Bundesliga. Paul und Leon wissen nun wie die Abläufe funktionieren. Nicolas hat gute Starts gefahren und Nervenstärke bewiesen. Er hat noch Probleme die Winkel auf dem Vorwind zu treffen, aber kann im Notfall bei der Bundesliga einspringen. Leider ist die Saison jetzt für uns alle vorbei, wir freuen uns auf 2019.

Viele Grüße von Leon, Paul, Nico und Christoph.

Finn Finale 2018

05.11.2018 14:14

Wenn im Kalender November steht, kann man nur noch an das bekannte Finn- Finale im Klub am Rupenhorn denken!
Dieses Mal war Nico Thierse nicht alleine, denn Oliver Szymanski stieg das erste Mal auf den olympischen Finn. Olivers Kommentar: " Es wird mal Zeit die berühmte Finnklasse unsicher zu machen!" Ab hier sind Nico und Olli "Wir".

Samstag konnte die Finnklasse leider nicht auslaufen, da zu wenig Wind auf dem bekannten Schildhorn wehte. Oliver hatte dafür genug Zeit sich mit dem Innenleben des Charterbootes auseinanderzusetzen und sich Praxis Tipps einzuholen. Die Verpflegung am Samstag bestand aus einem Lunchpaket, das eigentlich auf dem Wasser ausgehändigt werden sollte. Dies wurde aber an Land ausgegeben, sodass der große Hunger gestillt werden konnte. Um 14 Uhr wurde dann die Warterei von der Wettfahrtleitung beendet. Um sie genau zu zittieren: "Heute morgen war kein Wind, jetzt ist garkein Wind!" Dafür wurde die Startzeit am Sonntag auf 10 Uhr vorgelegt um sicher 3 Wettfahrten in den Kasten zu bekommen.

Pünktlich sind wir eine Stunde vor dem Start ins Boot gestiegen, natürlich barfuss, denn dann bleiben die Schühchen trocken, um uns mit den Windverhaltnissen auseinanderzusetzen. Unser Sportwart Hartmut Oback unterstütze uns beim Ablegen und auf dem Wasser.
Die Starts der 46 Boote verliefen reibungslos und die bekannten Dreher plus Windlöcher waren ebenfalls in den Rennkursen eingebaut. Wir konnten diese zum größten Teil gut erkennen und das beste draus machen.
Es wurden 3 Wettfahrten bei Winden zwischen 3 und 10 Knoten gesegelt. Nico beendet die Saison mit dem 10. Platz (4,23, 8) und Oliver mit dem 8. Platz (13,7,11). "Top Zehn, passt! In einem World Cup wären wir im Medal Race gelandet!" meinen Nico und Oliver zu Hartmut!

Nico erfuhr von einem Finnsegler, als er im hinteren Drittel der 2. Wettfahrt landete, auch noch eine weitere Methode den Finn im Pulk bei der Leetonnenrundung ab zu bremsen. Nico hörte von Achteraus:" Kannst du mich mal nach hinten schieben?" Für beide eine gute Lösung die Tonne schadenfrei zu runden.
Die Siegerehrung war sehr familiär und die ersten 15 Segler bekamen sogar eine schicke Sportmütze mit integriertem Loch im oberen Drittel damit der Zopf schön baumeln kann.
Gratulation an Max Kohlhoff, der das Finn Finale gewonnen hat, an den zweiten Platz Dirk Loewe und den dritten Platz Lars Haverland.

Oliver hat Blut geleckt und möchte nächstes Jahr sicher wieder mit dabei sein. Nico beendet die Segelsaison und konzentriert sich im Winter auf das Krafttraining um in der neuen Saison bzw. dem vorolympischen Jahr Kante zu zeigen!
Ein großes Dankeschön geht an den Bootsinhaber André Butzien, da die Rennjolle spitzenmäßig in Schuss war und alles organisatorische super geklappt hat! Danke Hartmut für die aktuellsten News aus dem Segelsport sowie seine seelische Unterstützung.
Nico und Oliver

Ergebnisse findet man hier.

Meister der Meister 2018

31.10.2018 10:19

Bericht Meisterschaft der Meister 2018

Als Int. Deutscher Meister im Finn Dinghy hatte Nicolas zugleich die Berechtigung ein Team für die „Meisterschaft der Meister 2018“ stellen zu dürfen. Diese findet jedes Jahr vor dem Hamburger Segel-Club auf der Außenalster statt. In diesem Jahr wurde der Titel „Meister der Meister“ auf einer First18 am Wochenende des 27./28.Okt. ausgetragen. Das Segelformat glich dem wie in der Deutschen Segelbundesliga.

Das Team bildete sich ziemlich schnell und unkompliziert. Daniel als Taktiker und auf dem „Vorschiff“, Oliver an den Schoten und ich am Ruder. Ohne Training fuhren wir am Freitag also nach Hamburg, meldeten, übernahmen den Wohnungsschlüssel und begutachteten den Kahn. Ein Mix aus Europe, J70 und Nacra 17. Wir waren sehr gespannt wie sich der Mischling segelt. Bevor wir aber unseren Leistungsschlaf antraten stand auf der Checkliste“ den Kiez unsicher machen“. 1,2,3,4…. Astra ließen uns gut einschlafen.

Am ersten Regattatag hatten wir das Glück mit dem Mischling auf den Regattakurs rauszusegeln. Dies haben wir als Chance genutzt um Manöver, Fahrverhalten und den Segeltrimm auszuschecken. Die Segelbedingungen waren hervorragend für ein kennenlernen der außergewöhnlichen Bootsklasse. Die Vorbereitungen für den ersten Start waren getroffen. Rechts Starten und dann gucken was passiert, denn die Alster steckt voller Überraschungen. Leider verlief der erste Start nicht wie geplant. Wir waren zu nah an der Startlinie und mussten unseren Bootsspeed reduzieren, um nicht über die imaginäre Startlinie zu fahren. Nicolas Livekommentar: „Bring den Eimer mal wieder in Fahrt!“ Das ersten Rennen konnten wir noch mit einem 5. Platz retten, da die Manöver perfekt aufeinander abgestimmt waren und die Taktik stimmte. Die weiteren Rennen verliefen mit verschiedensten Höhen und Tiefen. Im Endeffekt fehlte es manchmal an der Ortskenntnis und spontan schnell Entscheidungen zu fällen aber laut Blacky: „Auf der Alster ist alles drin!“. Später am Tage änderte er die Aussage jedoch in: „Schlimmer als der Tegeler See!“

Wir konnten schnell unsere Stärken erkennen und ausbauen. Was sehr gut funktioniert hat, waren die restlichen Starts, die Manöver, sowohl auf der Kreuz als auch auf dem Vorwind, trotz kurzer Vorbereitung auf einem unbekannten Boot und, dass Nicolas das erste mal eine Crew von A nach B kutschiert hat. Die Stimmung war Super!!

Das Wochenende war quasi ein erschwertes Training für die Segelbundesliga, da die Fleetrennen im selben Format absolviert wurden.

Insgesamt landeten wir auf dem 11. Platz von 32 Meistern. Leider knapp an den Top10, sowie dem Halbfinale unter den ersten Acht vorbei, aber dafür sind wir nun mit mehr Erfahrungen bestückt, vor allem mit dem Fahrgefühl der First 18 (was wir sicher nicht so schnell vergessen werden). Außerdem sind wir motiviert nächstes Jahr wieder eine Qualifikation zu ersegeln.

Euer Oli, Daniel und Nicolas

Weiterer Bericht und Bilder auf den Seiten des HSC. Bilder mit freundlicher Genehmigung von Pepe Hartmann.

JSC Oktober Regatta

04.10.2018 13:46

Am vergangenen Samstag, den 29.09.2018, fanden sich 65 Segler und Seglerinnen, aus 12  Tegeler Segelclubs, anlässlich unserer 6.Clubwettfahrt, besser bekannt als die Oktoberfestregatta, auf der Oberhavel ein. Nach einer Startverschiebung und kurzer Bedenkzeit für den Wind, kam sie endlich: die sehnsüchtig erwartete Windwalze. So konnte unser Wettfahrtleiter, Hartmut, alle 4 Startklassen ohne Unterbrechung starten, da auch keiner der Startlinie gefährlich nah kam. Dies wäre bei dieser Regatta suboptimal gewesen, da konsequent mit „U“ gestartet wurde.

Wir durften vom Startschiff eine wunderbare Clubwettfahrt zum Saisonende bei herrlichem Wetter genießen! Leider hat uns der Wind am Ende verlassen, sodass 2 Boote das Ziel nicht überqueren konnten. Es war ein gelungener Segelsamstag, bei dem die Stimmung schlussendlich, auch während der Siegerehrung, super war. Um es mit dem bekannten Slogan von Hartmut zu sagen: Große Begeisterung! Und nun bis zum nächsten Jahr - auf zu neuen Clubwettfahrten!

Eure Julia

Ergebnislisten siehe JSC Sport Oktober Regatta - Fotos siehe Galerie 2018

JSC beim Ahorn Cup

04.10.2018 00:00

Der Joersfelder Segel Club fuhr mit 11 Optimisten zum Ahorn-Cup an den Plauer See. Nach der Ankunft am Freitag Abend bezogen alle ihre Häuser, in denen sie dieses Wochenende verbrachten, wenn sie nicht gerade segelten. Am nächsten Morgen ging es dann mit Vorfreude hinaus auf den See. Leider hatten wir kaum Wind und es gab fast zwei Stunden Startverschiebung. Am Ende konnte nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Zurück an Land auf dem Campingplatz bestellten wir gemeinsam Pizza und spielten noch bis in den späten Abend. Am nächsten Morgen gab es endlich ausreichenden, wenn auch nicht starken, Wind. Die Wettfahrtleitung setzte drei Wettfahrten an, in denen die Segler des JSC sehr erfolgreich waren: wir gewannen gemeinsam die Mannschaftswertung aus über 10 Vereinen in Opti B als bester Segelverein.

 

Gestartet sind: Darius, Elias, Benedikt, Oskar, Jean-Pascal, Florian G., Florian S., Adrian, Moritz, Nele, Leonel.

Trainer: Leon, Annika, Katharina

Bericht von Darius und Elias

Unglaublich - aber wahr

01.10.2018 14:48

Sirenen (oder Nixen?) in Plau bei der Nevellüüchtregatta im Einsatz

Ich wurde gebeten, die Schilderung meines in Plau erfahrenen Erlebnisses niederzuschreiben. Dem komme ich hiermit nach.

Am Samstag, dem 29.9.2018, wurde bei der Steuermannsbesprechung vom 2. Vorsitzenden darauf hingewiesen, dass der um einen ¾ Meter gesunkene Wasserstand des Plauer Sees im Hafen des PHL einige Unterwasserhindernisse hat auftauchen lassen. Diese waren durch Fender gekennzeichnet und sollten gemieden werden. Also fuhr ich nach dem Ablegen brav in der Mitte des Hafens in großem Abstand zu den markierten Hindernissen in Richtung Hafenausfahrt. Jedoch genau in derselben war ein bis dahin unbekannter „Torfhügel“, den ich zielsicher traf und in den der Kiel meines 2.4 sich so richtig einwühlte. Ich kam alleine nicht mehr dort herunter, alle Mobos waren als Schlepper im Stadthafen eingesetzt. Ich bereitete mich also mental auf einen längeren Aufenthalt vor. Doch es geschah etwas, womit ich niemals gerechnet hatte und das mir auch kaum einer, der es nicht selber gesehen hatte, glaubte.

Ich wurde auf eine höchst ungewöhnliche Weise aus meiner misslichen Lage befreit. Ein wenig „Abenteuer des Odysseus“ – Feeling kam bei mir auf, als spontan zwei Damen mir vom Steg aus zuriefen: „Poldi wir retten Dich“. In Windeseile entledigten die beiden sich ihrer Kleidung, sprangen im Evakostüm ins Wasser und schwammen zu mir. Mit vereinten Kräften schoben sie mich vom Torfhügel und entschuldigten sich, dass sie keinen Badeanzug anhätten. Odysseus ließ sich an den Mast seines Bootes binden, um nicht den Verlockungen der Sirenen zu erliegen und ins Wasser zu springen. Ich kam alleine ja eh nicht aus dem 2.4 heraus, derartige Vorkehrungen waren also unnötig. Auch konnte ich nicht entscheiden, ob dies Sirenen oder Nixen waren.
Wie auch immer, als ich diese Geschichte am Klassen-Abend erzählte, war es offenbar schon Plauer Stadtgespräch geworden. Einige 2.4 Segler glaubten es allerdings erst, nachdem einige Augenzeuginnen den Wahrheitsgehalt bestätigten.
Kurzum, diese beiden Ehefrauen anderer 2.4 Segler schrieben Geschichte für die Annalen der Nevellüüchtregatta des Plauer Hai-Live. Ich war sowohl total platt über diesen Einsatz als natürlich auch sehr dankbar. Als kleines Dankeschön bekamen beide von mir je eine Flasche französischen Prickelgetränkes überreicht. Ein großes Hallo und tosender Beifall aller Anwesenden rundete meinen Dank ab. Anfragen, wo genau denn dieser Hügel im Hafen liege, lies ich unbeantwortet.
Ihr beiden Nixen oder Sirenen, ihr seid die absoluten Heldinnen - ein wirklich „sagenhafter“ Einsatz von euch beiden.

Herzlichen Dank!
Poldi

Der Regattabericht (Kalle Dehler) und Regattaergebnissse (m2s)

JSC Jollenwettfahrten 2018

13.09.2018 16:59

Für das Wochenende 8. – 9. September hatte der JSC für drei Bootsklassen Ranglisten-Regatten ausgeschrieben.
18 Meldungen zur Goldplakette / BM für Olympiajollen
20 Meldungen zum Fallbeil für Piraten
14 Meldungen zum Vier-Zwo-Cup für 420er
Als Veranstalter freuten wir uns über das Teilnehmerfeld von 52 Booten mit 86 Regattafreaks auf dem Tegeler See. Am Samstag bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten 3 Wettfahrten bei 8 – 14 kts Wind aus S/W erfolgreich durchgeführt werden.

Damit waren die Voraussetzungen für die Gültigkeit der BM für O-Jollen erfüllt. Mit den Winddrehern mußten alle Crews zurecht kommen. Die Wettfahrtleitung hatte auch alle Hände voll zutun, um jeweils sportive Dreieckkurse aus zu legen.

Die in der Segelanweisung alternativ angebotene Variante mit 2 zusätzlichen farbigen Luv-Bahnmarken kam aufgrund der nicht zyklischen Winddreher nicht zum Zuge. Bemerkenswert das „tote Rennen“ zwischen Martin Pirner und Holger Kalinna mit Punkteteilung im 1. Rennen. Der Tag wurde im JSC bei rustikalem Essen mit Freigetränken beschlossen.

Die Windprognosen für Sonntag trafen leider ein. Bis 12:00h erfolgten Wetterbeobachtungen auf dem See und nach Rücksprache mit allen Crews wurde dann A unter AP am Flaggenmast gezeigt.

Berliner Meister und Gewinner der vom Leihhaus Goebel gesponserten goldenen Plakette wurde Dr. Jochen Pirner von der Seglergemeinschaft Schwielochsee knapp vor seinem Sohn Martin aus dem gleichen Club und Kay Nickelkoppe vom Segelclub Schwielochsee. Also erstmalig bei der JSC-Goldplakette: drei Aktive vom Schwielochsee auf dem Podium!!!

Für den JSC ging Christoph Cornelius an den Start. Erstmalig in O-Jolle gestiegen mit einigen Problemen auf dem Promoboot der O-Jollen KV: Segel aus Mastkeep gerauscht.

Beim Fallbeil der Piraten waren die ersten drei Platzierten nur mit einem Punkt voneinander getrennt! Die Sieger Gunter Edinger (10 Pkt.), Segel Club Spandau mit Oliver Bajon vor dem Team Navina Huth, Segel Club Odin mit Roderic Frantzheld (10 Pkt.) und Andreas Magnus Ebel, Wassersport-Verein Güstrow mit Martin Schlichting (11 Pkt).

Den Wanderpokal beste Piraten Jugendmannschaft erkämpften sich Melissa Kleiß Pro Sport Berlin mit Antonia Köther.

Arne Claus mit Olaf Mierheim vom JSC belegten einen beachtlichen 4. Platz.

Beim Vier-Zwo-Cup der 420er ersegelte sich das Team Finn Semmer, Potsdamer Yacht Club mit Julius Frank souverän den Gesamtsieg (2 -1 -1).

Nele Wettstein, Segler-Club Gothia mit Maria Arlt belegten den 2. Platz vor Tom Lukas Voigt vom Verein Seglerhaus am Wannsee mit Jean Ali Franke.

Die JSC-Teams Frederik van Lawick/Darian Wöhlert und Julia Zemke/Malte Schrader belegten die Plätze 10 und 11.

Die Wettfahrtleitung bedankte sich abschließend bei den Aktiven für die Fairniss auf der Piste (keine Protestverhandlungen), bei dem gesamten JSC-Wettfahrtkomitee sowie beim Jury-Obmann Bernhard Gutsche vom Segel Club Nordstern.

Das JSC Regattateam

Ergebnisse: www.manage2sail.com
Weitere Fotos unter http://www.seglerbilder.de

Prien City Cup 2018

10.09.2018 19:34

Mit dem 2.4mR auf dem Chiemsee

Vom 31.8. bis 2.9.2018 fand auf dem Chiemsee der diesjährige Prien City Cup für die 2.4 mR Klasse mit 9 ausgeschriebenen Wettfahrten statt. Ein Revier, dass für meist schönes Wetter und schwache Winde bekannt ist. Doch die Umgebung ist so schön, ein paar Tage Urlaub neben der Segelei lohnen sich einfach.
So reisten wir mit zwei Fahrrädern im Kofferraum und dem 2.4-Anhänger hinten dran schon einige Tage früher ins Chiemgau und erkundeten die schöne Gegend bei herrlichem und windstillem Wetter, einige Einkehrkurven eingeschlossen. Am Mittwoch dann in Ruhe das Schiffchen ins Wasser gesetzt, ehe der große Ansturm der 24 Teilnehmer aus dem In- und Ausland einsetzte.

Freitag startete der Tag mit Regen und Weißwurstfrühstück im Festzelt - die Veranstalter waren auf alles vorbereitet. Es regnete den ganzen Tag, warm war es auch nicht wirklich, aber der Wind blies untypisch für den Chiemsee relativ konstant mit 2-3 Bft. Wettfahrtleiter Kai Schreiber zog dann auch vier statt der geplanten drei Wettfahrten durch. Machte trotz Regen echt Spaß. Und die richtige Kleidung hielt Wasser und Kälte vom Körper fern.
Abends bestätigte dann der Blick auf die Ergebnisliste meine Befürchtung und riss einen der Lokalmatadore zu der Äußerung hin: "Poldi, da setzt Du Dich einfach ins Boot, fährst drauf los und auch noch vorne weg. Morgen passen wir auf Dich auf!" Mit den Plätzen 2, 3, 3, 1 war ich tatsächlich Führender in der Gesamtwertung. Doch der Chiemsee ist bekannt für Überraschungen, ich wusste was da so kommen kann.

Und richtig, am Samstag war anfangs etwas Wind in der 5. Wettfahrt (1. Tageswf. auf Platz 7), der dann aber einschlief und für die nächsten drei Läufe klar die Leute mit einschlägigen Revierkenntnissen bevorteilte (13,12,11 für mich). Da für Sonntag Flaute vorhergesagt war, zog Kai auch die noch fehlende letzte Wettfahrt, also die neunte insgesamt bzw. 5. des Tages bei zum Glück etwas auffrischendem Wind durch. Zusammen damit 6 Stunden Regattasegeln. Entgegen allen Regeln habe ich nur wenig getrunken, aber leichten Proviant mitgehabt. So überstand ich das Ganze gut und legte noch einen abschließenden 3. Platz hin, nachdem 100 Meter vor dem Ziel ein 40kg leichterer Segler noch vor Wind an mir vorbeizog. Wasserwiderstand ist bei gleicher Rumpfform hauptsächlich von der Verdrängung abhängig. Und bei einem so geringen Bootsgewicht sind 40kg eben ausschlaggebend.

Resultat: insgesamt Fünfter und die feste Absicht, meine Körpermasse zu reduzieren. Sieger wurde Manfred Barhainski vor Christian Bodler, beides erfahrene Segler aus dem SCPC.

Alle waren happy, dass sie am Sonntag nicht mehr auf dem Wasser rumeiern mussten - obwohl da wieder die Sonne schien.

Besonders bemerkenswert ist der ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder des Segel-Club Prien Chiemsee. Neben einer super Regattaleitung betreuten sie uns mit sagenhaftem Enthusiasmus und bewirteten uns mit hervorragenden selbstgemachten Leckereien, sodass ich meine Gewichtsreduktion bis zuhause aufschob. Ein riesiges Dankeschön an unsere bayerischen Gastgeber! Das war bonfortionös, wie der Berliner sagt.

Poldi

Elias ist Landesjüngstenmeister SH

06.09.2018 14:38

Da de diesjährige Deutsche Meisterschaft in Wismar auf der Ostsee stattfindet, wir bis dahin aber nur noch Binnenregatten segeln, haben Paco und ich uns kurzfristig entschieden die Landesmeisterschaft in Schleswig-Holstein mitzusegeln. So waren wir am vergangenen Wochenende in Travemünde. Dort waren alle Jüngsten- und Jugendklassen vertreten. Bei den 420er gingen 25 Boote an den Start. Am Samstag konnten wir nach zwei Start-Ziel Siegen noch einen zweiten Platz verbuchen und konnten uns als Tagessieger dann beruhigt auf die Isomatte hauen. Am Samstag gab es dann noch zwei Rennen, die wir mit einem ersten und einem vierten Platz abschlossen. Das bedeutete dann den Gesamtsieg für den es einen Glaspokal mit Lübecker Marzipan gab. Am Mittwoch geht´s dann mit Zelle schon weiter zur Bayrischen Jugendwoche nach Starnberg und eine Woche später steht mit dem Oktoberfestpreis die 1.WMA/EMA auf dem Plan. Bilder und weitere Infos findet ihr auch auf unserer Team Website: https://www.melzer-falke.de/ 
 
Viele Grüße,
Euer Elias

J24 WM 2018 am Gardasee

04.09.2018 16:19

Wir sind zurück von der WM und blicken auf eine sehr erfolgreiche und unglaublich schöne Woche zurück. Doch alles der Reihe nach:
Trucker-Team Stephan, Blacky, Jeronimo und Felix machten sich am vergangenen Freitag am frühen Morgen mit dem Boot auf dem Weg zum Gardasee, während Timo und Loui am Samstag früh per low-cost airline nachflogen. Nach einer weitestgehend reibungslosen Vermessung bei nicht gerade italienischen Traumwetter (Regen) am Samstag, zeigte sich Riva del Garda ab Sonntag von seiner schönsten Seite: Lehrbuchartige Ora und Vento bei strahlendem Sonnenschein erlaubten uns sowohl einige Trainingsschläge als auch ein tolles Practice Race zu segeln.

Die Opening Ceremony wurde aufgrund eines Feuerwerks auf Montag verschoben, weshalb wir den Sonntag Abend zum "Aufspecken" in der Pizzeria verbrachten. Im Voraus der Regatta hatten wir einige Gewichtsprobleme, da wir das Maximalgewicht von 400kg zeitweilig um bis zu 15kg überschritten hatten (Kommentar von Stephan: “Man kriegt die Jungs zwar aus dem Speckgürtel aber den Speckgürtel nicht aus den Jungs”) und mussten nun die verlorenen Kilos wieder auf die Kante bringen.

Der erste Regattatag verlief gut (9, 17, 18) und nach einem phänomenalen 2. Tag (1, 2), lagen wir nach 5 Rennen auf Platz 5 von 89. Startern. Vom stetigem Ora-Wind um 13-20 Knoten und strahlenden Sonnenschein konnten wir nicht genug kriegen.

Der Dienstag Abend endete mit einem vom Veranstalter organisierten Gala-Dinner in der Burg von Riva del Garda.

Am dritten Tag konnten wir uns mit zwei weiteren starken Rennen (4, 3) auf den 3. Platz vorkämpfen. Donnerstag gab es aufgrund schlechten Wetters leider keine Ora und es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden. Am letzten Tag standen nun also noch 3 Wettfahrten aus und die Windvorhersage war ähnlich schlecht wie am Tag zuvor. Die Wettfahrtleitung entschied sich daraufhin von dem ursprünglichen Plan um 13:00 zu starten abzuweichen und den Start auf 8:30 vorzuverlegen. Auch unser Abendprogramm wurde deshalb um zwei Stunden nach vorne gezogen und wir waren pünktlich im Bett.

Und tatsächlich, nach einem kleinen Gewitter am morgen fanden wir uns um 10:00 mit herrlichen 20 Knoten auf der Bahn, mit Wind allerdings genau aus der anderen Richtung als die letzten Tage (Vento).

Wir kamen mit disem Windsystem leider nicht besonders gut klar, entschieden uns zu oft für die falsche Seite und segelten nur 3 mittelmäßige Wettfahrten (25, 31, 24).

Im Gesamtklassement enden wir damit auf Platz 6, sind aber insgesamt sehr zufrieden - bestes europäisches Team und vor uns so gut wie nur professionelle Teams.

Glückwunsch an die starken amerikanischen Teams (Platz 1, 3, 4, 5), allen voran Will Welles zu seinem zweite WM-Titel und auch den Japanern von Siesta zum Vize-Titel.

Vielen Dank auch an unsere On-Shore Crew um Stephan und Matt (und im zweiten Teil der Woche Hanni, Frank und Tina) für den tollen Support.

Wir hatten eine schöne Woche und freuen uns auf die nächsten Events.

Eure JJOne