Joersfelder Nachrichten

Aalemann-Cup und Berolina-Cup2019

12.08.2019 15:47

Aalemann-Cup 2019
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Am Sonntag den 11. August richteten die Wannseeaten 1911 den traditionsreichen Aalemann-Cup aus. Für die Vereinsgesamtwertung der befreundeten Vereine SCS, SCN, W11 und JSC werden die jeweils 3 Bestplatzierten und der Letztplatzierte jedes Vereins gewertet.
Insgesamt hatten 28 Crews gemeldet! Der JSC war mit 8 Booten am Start. Bei herrlichem Sommerwetter und teilweise böig auffrischenden Winden aus SSW legte Wettfahrtleiter Stefan Henschel vom SCS einen Dreieckkurs aus und zeigte 3 Runden an.
Die Wettfahrt verlief unter reellen Bedingungen und ohne Proteste. Tretboote, Stehpaddler, Ruderboote und ... konnten kollisionsfrei umschifft werden. Anschließend luden die Wannseeaten die Regatta-Teilnehmer zu Bratwurst und Freigetränken ein. Prima after-sail Party bei bester Stimmung!
Der 1. Vorsitzende Jörg Gade und der Sportwart Bernd Hanspach der W11 begrüßten mit netten Worten die Seglerinnen und Segler und führten durch die Siegerehrungen.
Den Gesamteinzelsieg erkämpfte das H-Boot Team mit Steuermann Ingo Lochmann, So-Tsong Vandre und Bootseigner Swen Frömming vom JSC. Große Begeisterung!!

Den 2. Platz ersegelte die Sprinta Sport mit Steuermann Dieter Hunck, Birthe Herziger, Felix Herziger und JSC-Schriftführer Christian Kniesche. Die JSC Junioren-Crew segelte in dieser Formation erstmalig auf einem H-Boot. Steuermann Christoph Cornelius (Bundesliga), Nicolas Thierse (DM Finn) und Daniel Schwarze ( WM J24 ) waren etwas unzufrieden, obwohl sie den 4. Platz belegten. Mit diesen Toppplatzierungen gewann der JSC den diesjährigen Aalemann-Cup und der Sportwart konnte erfreut den Wanderpokal entgegennehmen und in den JSC entführen.

Der SCN errang mit dem knappen Rückstand von einem Punkt den 2. Platz vor dem SCS und W11. Dank an den Veranstalter W11 für die gelungene Veranstaltung.

Die gesamte Ergebnisliste hängt im JSC Sport Schaukasten aus.

Berolina – Cup
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Am Wochenende den 10. – 11. August war der Berolina – Cup für Nord. Folkeboote vom Segler- Verein Stößensee ausgeschrieben. Stephan Göbel unser Folke-Freak musste natürlich bei dieser RL-Wf mit seinem Boot auf dem Wannsee antreten. Somit konnte er nicht den JSC beim Aalemann –Cup unterstützen. 15 Folkeboote waren bei optimalen Wetter und Windbedingungen am Start. Stephan mit seinem Steuermann Lars Kiewning und Teammitglied Jörn Merda segelten eine unglaubliche Serie: 2 / 1 / 1 / 2 , mit dem Streicher 2. Platz ! 

Damit standen sie als 1. Platzierte auf dem Siegerpodest. Herzlichen Glückwunsch!

Grüße aus Endoshima

09.08.2019 08:45

Ihr Lieben,
Tausend Dank fürs Mitfiebern!!!

Wir holen das Nationenticket und sichern Deutschland somit einen Startplatz bei den olympischen Spielen 2020!
Die Weltmeisterschaft war ein richtiger Kampf für uns. Wir fanden nicht richtig ins Wettkampfgeschehen ein und machten es uns mit einem Frühstart am zweiten Tag besonders schwer. Dennoch schafften wir es uns stetig vor zu arbeiten. Unser Motto: Punkt für Punkt, Platz für Platz. Und so verbesserten wir unsere Gesamtplatzierung täglich und beendeten die WM als bestes deutsches Team auf dem 16. Platz. Damit bleiben wir unter unserem Leistungsniveau und wissen, dass noch viel zu tun ist.

Bei der WM im letzten Jahr wurden bereits 8 Nationenplätze vergeben. Bei dieser WM wurden weitere 6 Plätze vergeben und es war unser Ziel einen dieser Plätze für Deutschland zu sichern. Die Punkte waren bis zum Ende super eng und wir sind umso glücklicher, dass wir es dennoch geschafft haben! Als 6. Nation qualifizieren wir unser Land für die Spiele 2020 - unfassbar.
Wir werden noch weitere 4 Wochen in Japan sein, hier trainieren und Ende August den World Cup hier segeln.
Es gibt noch einiges zu tun und wir freuen uns auf die Herausforderungen des nächsten Jahres. Inklusive der internen Quali , die bis Ende April 2020 geht.
Liebe Grüße aus Japan
Anna und Fredi

Super Erfolg für Anna und Frederike

08.08.2019 21:14

Wir sind stolz hier die Pressemitteilung des DSVs zu veröffentlichen:

Die 470er-Seglerinnen des German Sailing Teams haben für Deutschland nach den bereits gesicherten Spots in den Disziplinen Laser Radial, Laser und 49er den vierten Nationenstartplatz für die Olympischen Spiele 2020 erkämpft. Im kommenden Olympiarevier von Enoshima reichte den Berlinerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel-Club) Platz 16 bei der 470er-Weltmeisterschaft, um die Grundvoraussetzung für eine deutsche Olympia-Teilnahme in der Zweihand-Jolle für Frauen zu schaffen. Vorbehaltlich ist noch die Bestätigung durch den Weltverband World Sailing.

„Wir sind super glücklich und die Erleichterung ist riesig, dass wir die Nationenquali geholt haben“, sagte die 26-jährige Steuerfrau Frederike Loewe in Japan. Dabei hatten die deutschen 470er-Seglerinnen im starken Schwell im Revier vor Enoshima mehr zu kämpfen als ihnen lieb war. „Wir haben nicht gut in die Regatta gefunden“, so Loewe, „das hatten wir uns definitiv einfacher vorgestellt. Mit einem Frühstart am zweiten Tag haben wir uns das Leben auch nicht gerade leichter gemacht. Aber unsere Stärke diese Woche war, dass wir mit dem Ziel, den Platz für Deutschland zu holen, bis zum Ende gekämpft haben.“

Nach der Sicherung des Nationenstartplatzes wird bis 2020 in einer nationalen Ausscheidungsserie entschieden, welche deutsche 470er-Frauen-Crew ihn besetzen wird. Zu den Kandidatinnen zählen auch Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club, die bei der Weltmeisterschaft auf Platz 21 segelten. Die 27-jährige Steuerfrau Nadine Böhm sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir es als Team geschafft haben, Deutschland im 470er der Frauen für die Spiele zu qualifizieren. Jetzt können wir richtig Gas geben.“

Den deutschen 470er-Seglern dagegen gelang der erhoffte Durchbruch bei der WM nicht. Zwar segelten Simon Diesch und Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club) wie Loewe/Markfort bei den Welttitelkämpfen vor Enoshima auf Platz 16. Doch da die 470er-Flotte der Männer bei der olympischen Regatta 2020 mit maximal 19 Booten kleiner ist als die der Frauen (21), gab es für die Herren bei der WM in Japan nur vier Nationenstartplätze zu erkämpfen.

Und die verpassten Diesch/Autenrieth als Fünfte der miteinander darum ringenden Nationen in der Olympia-Bucht schmerzlich knapp. Zwei Chancen bleiben den deutschen 470er-Seglern: Geht ein Nationenstartplatz aus einem anderen Kontinent zurück, weil er nicht besetzt werden kann, dann haben Diesch/Autenrieth das erste Anrecht für das Deutschland erworben, diesen Spot zu besetzen. Die letzte Möglichkeit, einen Nationenstartplatz auf dem Wasser zu ersegeln, bietet sich den deutschen 470er-Männern bei der Weltcup-Regatta vor Genua 2020. Die dort bestplatzierte unter den dann noch nicht für Olympia qualifizierten europäischen Nationen erhält den Nationenstartplatz.

DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner sagte nach dem kriminell spannenden letzten Renntag vor den Medaillenrennen: „Selten hat der Ausspruch ‚mit einem lachenenden und einem weinenden Auge‘ so gut gepasst wie heute. Wir freuen uns, dass die 470er-Seglerinnen den Nationenstartplatz für Olympia 2020 sichern konnten. Es ist gut, dass wir daran einen Haken machen können. Aber wir hätten uns natürlich noch mehr gefreut, wenn Simon und Philipp für ihren starken Endspurt mit den Rängen 10-10-7 in der top-besetzten Goldflotte auch belohnt worden wären.

Es ist unglücklich, als erste Nation rauszufallen. Wir hatten das Leistungsvermögen unserer Teams in beiden Disziplinen vor der WM höher eingeschätzt und sind auch zuversichtlich, dass es nach bereits erreichten Erfolgen in diesem Jahr wieder in diese Richtung geht.

Denn am Ende haben wir natürlich das Ziel, in Enoshima Medaillen zu gewinnen. Den 470er-Männern trauen wir zu, die letzte Chance in 2020 zur Sicherung des Nationenstartplatzes nutzen zu können.“

Darauf hoffen sowohl Diesch/Autenrieth als auch Malte Winkel und Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), die bei der WM nicht wie gewohnt in Fahrt kamen. Malte Winkel sagte: „Wir haben ganz klar in Genua eine Chance auf den Nationenspot, aber einfach wird es sicher nicht.“
Die Entscheidungen über WM-Titel und -Medaillen fallen bei der 470er-Weltmeisterschaft in Japan am Freitag. Die Endergebnisse gibt es dann hier: http://2019worlds.470.org/en/default/races/race-resultsall

Foto: Junichi Hirai / Bulkhead Magazine Japan

Nicoals Thierse bei der U23 WM der Finn Dinghys in Italien.

05.08.2019 18:18

Liebe Joersfelderinnen, liebe Joersfelder,

Am 10. Juli begaben sich zwei Halunken auf die Reise von Berlin zur U23 WM in Anzio, Italien. Einen Tag später erreichten Nick Heuwinkel (Kieler Yacht Club) und ich (Joersfelder Segel-Club) das Ziel. „Hier brennt der Planet!“ Über 30 Grad ohne Wind waren doch sehr heiß. Wir kümmerten uns lediglich um die Unterkunft und Verpflegung. Am 12. landete unser Trainer für dieses Event, Max Kohlhoff, in Rom. Die Zeit bevor wir ihn abholten nutzen wir zum Abladen der Boote. Eine kurze Nachmittagseinheit folgte.

Max punktete mit Verbindungen zu den Australiern, sodass wir super Trainingspartner hatten. Bis zum 15. Ebenfalls am 15. Widmeten wir uns der Vermessung. Dabei gab es glücklicher Weise keine großen Probleme. Das Practice Race haben wir selbst mit Angleichschlägen bei etwas mehr Wind veranstaltet da zur genannten Uhrzeit kein Startschiff vor Ort war.

Am 16. Juli ging es dann endlich los. 26 Aktive aus 16 Nationen gehen an den Start. Nach drei Rennen und ordentlich Wind waren wir schon etwas im Eimer. Am Tag darauf erneut drei Rennen, in dessen ersten beiden ich nicht wirklich hineinfand. Glücklicher Weise weniger Wind - der erste Tag hatte Spuren hinterlassen. Die beiden darauffolgenden Tage bestritten wir mit Startverschiebung und jeweils zwei Leichtwind Rennen. Schon vor dem letzten Rennen standen die U23 und U19 Weltmeister fest. Diese konnten die Startverschiebung am letzten Tag also sehr entspannt überstehen. Im letzten Rennen gelang es mir mich noch einen Platz zu verbessern und ich wurde somit 11. Nick wurde 19. - sein Kommentar: „Auf der Startkreuz bin ich immer vorne, aber wenn du auf der zweiten Kreuz da bist wo ich bin, dann hast du verkackt.“ Ich war anfangs immer nicht so gut unterwegs, konnte aber immer wieder auf- und überholen. Nick hingegen leider immer die letzten Tage Top5 an der ersten Luvtonne und dann verloren.

An Land angekommen kümmerte sich Max ums Motorboot, wir uns um unsere Finns und schon konnten wir mit Hilfe einiger kräftiger Mitstreiten die beiden Schrubber aufs Anhängergestell heben. Abwertende Kommentare über den Zustand des Gestells waren dabei keine Seltenheit.

Nach der Preisverteilung fuhren wir samt Trailer zur Unterkunft, packen einige Sachen, aßen etwas und trafen uns dann im kleinen Kreis bei Jock (AUS). Später zogen wir noch bis halb 4 durch die Stadt.

Am nächsten Morgen brachen wir um 9Uhr zum Flughafen auf. Nach rund 60km kam nur ein Kommentar von Nick, dass mein Boot bald einen Abgang machen würde! Bei der nächsten Gelegenheit fuhren wir rechts ran. Das Gestell war an einer Stelle gebrochen und im selben Zug ist ein Gurt gerissen, welcher mein Boot vorne am Gestell festhielt. Aber keine Panik - irgendwie lässt sich das ja schon noch provisorisch festbinden. Also fuhren wir weiter zum Flughafen - überlegten wo wir das schweißen lassen können… Tja nur schade, dass Sonntag war. Also haben wir die Bruchstelle, nachdem wir Max am Flughafen abgeliefert hatten, mit einer Holzlatte gestützt und immer mal wieder angehalten und nachgesehen. Nach 20h reiner Fahrzeit und insgesamt 2h Pause kamen wir in Berlin an und Nick stieg direkt in den Zug nach Kiel.

Zwischenzeitlich hatten wir ein Tief, konnten es auch am Ende nicht mehr abwarten nach Hause zu kommen, da es brennend heiß und alles doch sehr heruntergekommen war, aber rückblickend war es ein schönes Event. Wir danken herzlichst Max als Trainer für die Unterstützung vor Ort, der Klassenvereinigung für die finanzielle Unterstützung und dem Bezirk Berlin-Tegel für das kostenlos zu Verfügung gestellte Motorboot.

Euer Nicolas (GER 723

505er IDM in Travemünde

02.08.2019 08:21

Im Rahmen der Travemünder Woche fand die IDM der 505er statt. Ich wurde kurzfristig von einem Freund aus dem HSC, Finn Böger, gefragt ob ich nicht mit ihm Segeln könnte. Nach kurzem Überlegen sagte ich zu.

Wir reisten freitags von Berlin aus an, mit einem kurzen Zwischenstopp an der Hamburger Alster, um das Boot abzuholen, um dann nach Travemünde weiter zu fahren. Nachdem wir am Freitagabend das Boot bei bestem Wetter aufgebaut hatten, legten wir noch für einen kurzen Trainingsschlag ab. Bis zu diesem Zeitpunkt saß ich noch nie auf einem 505er, und so konnte ich mich mit dem Boot schon etwas vertraut machen.

Ein Merkmal des 505er ist die Vielzahl der Trimmmöglichkeiten, die alle vom Steuermann bedient werden müssen. So ist es vollkommen normal, dass man auf einer Kreuz mehrmals seinen Mastfall ändert, die Wantenspannung anpasst, die Position und Winkel des Schwerts justiert und die Fockholepunkte in Höhe und Position verstellt.

Anfangs war es schwierig die zahlreichen Strecker um mich herum auseinander zu halten, und auch noch sinnvoll zu bedienen. Aber mit etwas Übung und viel Ausprobieren konnten wir Einstellungen finden, um gut voran zu kommen.

Nach dem ersten Wettfahrttag, bei mittleren Winden, hatten wir uns bereits etwas eingefunden auf dem Boot und standen vorerst auf Platz 6 von 24 Startern. Für den nächsten Tag war mehr Wind vorher gesagt. Es fiel uns schwer bei dem starken Wind einen guten Trimm zu finden und wir mussten uns mit einigen mittleren Platzierungen abfinden, der Abstand zu den Podiumsplätzen wuchs an.

Am letzten Tag befanden wir uns auf Rang 7, mit nur 3 Punkten Abstand zu den beiden Teams vor uns in der Liste. Leider kämpften Thermik und Gradientenwind vor Travemünde gegeneinander. Wir konnten nur ein Rennen starten, indem wir sogar als Erster um Tonne 1 gingen, aber der Wind schlief kurz darauf ein, und die Wettfahrt musste abgebrochen werden.

Es blieb also bei einem 7. Platz in der Gesamtrangliste. Zusätzlich konnte ich noch einen Sonderpreis als jüngster Steuermann im Feld entgegennehmen.

Es hat Spaß gemacht mal wieder auf einer Jolle unterwegs zu sein, vielleicht bietet sich in Zukunft wieder eine Gelegenheit.

Viele Grüße Christoph Cornelius

Die Ergebnisse sind hier zu finden.

Warnemünder Woche 2019

04.07.2019 14:33

(c) Warnemünder Woche

Die Warnemünder Woche steht in den Startlöchern und der JSC wird auch in diesem Jahr wieder mit einem schlagkräftigen Team anreisen um den ausrichtender Verein, den Warnemünder Segel-Club, zu unterstützen.

Wir werden im ersten Teil von Samstag bis Montag die Regatten der Piraten und OK-Jollen betreuen und im zweiten Teil von Donnerstag bis Sonntag die Laser Radial. Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen; es gilt drei Mobos, den Sportanhänger sowie eine große Zahl von JSC'lern an die Küste zu bekommen....

Die aktuelle Einsatzplanung umfasst folgende Mitglieder (in wechselnder Besetzung):

Wettfahrtleitung:  Svenja Ehrmann, Hartmut Oback

Startteam/-schiff: Udo Schade, Christina Cornelius und Christoph Brache

Zielschiff: Peter Zeidler, Monika Zemke, Peter Cornelius und Torsten Kuhr

Mobos: Felix Herziger, Julia Zemke, Paul König, Claudia Käther, Oswin Ehrmann, Hanni und Frank Barownick, Florian Joswig, Roland Hauptmann

Auswertung: Poldi Käther und Franzi Ehrmann

 

Infos und Ergebnisse gibt es hier:

Warnemünder Woche

Ergebnisse bei manage2sail

 

Drückt uns die Daumen für gutes Wetter :)

Das WarnemündeTeam

 

Kieler Woche 2019

30.06.2019 20:56

JSC in 4 Bootsklassen am Start

Unsere JSC Crew auf der J 24 Club JJone ersegelte nach einer spannenden Aufholjagd den 3. Platz und konnten auf dem Podium die Glückwünsche entgegennehmen.
Das Team war damit auch beste deutsche Mannschaft.
Crew: Frithjof Schade (nach langer Abstinenz wieder Steuermann!), Timo Chorrosch, Jeronimo Landauer, Felix Leupold, Daniel Schwarze
Gratulation an das Siegerteam vom CYC Seattle mit Steuermann Keith Whittemore.
Detailbericht folgt!

Der JSC war auch in der mit 40 Booten stark besetzten J70 Klasse vertreten. Mit Steuermann Christoph Cornelius, erfahren in der 2. Segelbundesliga, unterstützt vom Olympiateilnehmer Oliver Szymanski sowie von Dustin Baldewein vom VSaW und Alisa Kirilyuk vom Moscow Sailing Club ersegelte die Crew im deutschen Elitefeld einen hervorragenden 6. Platz. Große Begeisterung!
Anna Markfort heuerte aufgrund des Ausfalls der olympischen 470ér auch auf einer J70 an. In der Crew mit Steuermann Julian Ramm von der Segler-Vereinigung Itzehoe konnten sie einen tollen 8. Platz ersegeln. Anbei Kurzvideo (5MB) und Teamfoto von Anna.
Gratulation an das Siegerteam vom Norddeutschen Regatta Verein mit Steuermann Carsten Kemmling.
Detailbericht folgt!

Schönes Video vom Ansegeln und Schnuppersegeln

23.06.2019 19:30

Nach einiger Bearbeitungszeit ist nun das Video vom Ansegeln und Schnuppersegeln unter dem Motto "Inklusion" fertig und hier publiziert. Das Warten hat sich gelohnt, das 3:27 Minuten lange Video ist sehr gut geworden. Viel Spaß beim Ansehen, aber Achtung: es hat eine Größe von rund 300 MB. Da sollte man eine gute Internet-Bandbreite haben und es nur mit einer WLAN-Verbindung betrachten.
Es lohnt sich, das HD Video im Vollbildmodus anzusehen.

Kieler Woche 2019

20.06.2019 15:28

Zum zweiten Mal unterstützen Mitglieder des JSC den Kieler Yacht-Club bei den Segelwettbewerben in Kiel. Für die Youth Sailing Champions League, ausgesegelt auf J70 Booten vom 22. bis 24. Juni, obliegt die Wettfahrtleitung bei Svenja Ehrmann. Mit dabei auf den Mobos und dem Start-/Zielschiff sind weiterhin Annika Westhoff, Julia Zemke sowie Caterina, Christina und Peter Cornelius.

Meisterehrung Bezirk Reinickendorf Saison 2018

12.06.2019 13:29

Das Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Sport konnte am 17. Mai auf der Sportanlage am Uranusweg zahlreiche Aktive aus den verschiedensten Sportvereinen begrüßen. Die Ausgestaltung des Geländes mit Grill und Getränkeangeboten war ausgezeichnet. Ehrengast war Mariama Jamanka  Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Bobfahren.

Die Ehrungen wurden vom Bezirkbürgermeister Frank Balzer mit Unterstützung vom Sportstadtrat Tobias Dollase vorgenommen.

Unsere JSC Sportler konnten aufgrund  der verschiedensten Regattaaktivitäten nicht persönlich teilnehmen. Großer Dank gilt Daniel Schwarze. Er nahm stellvertretend die Urkunden entgegen. Auf dem Bühnenfoto wird Daniel von den Herren Bezirksbürgermeister Balzer und und Sportstadtrat Dollase beglückwünscht.

Aufgrund eines Übermittlungsfehlers an das Sportamt waren die Ehrenmedaillen noch nicht angefertigt. Dank an Frau Grafschmidt vom Sportamt für die nachträgliche Anfertigung.

Unsere Aktiven erhalten nun im Nachgang ihre goldenen Sieger- Medaillen. Der Sportwart übernimmt stellvertretend die Übergabe.

Ausgezeichnet wurden:

Anna Markfort    470er    Vizeeuropameisterin Nicolas Thierse    Finn       Intern. Deutscher Meister Team J24: Vizeeuropameister/6. Platz Weltmeisterschaft Cynthia Sassenroth    Daniel Frost Daniel Schwarze Timo Chorrosch Jeronimao Landauer Felix Leupold

Fazit: größte JSC Begeisterung!

JSC-Stander unterwegs entdeckt

11.06.2019 10:04

Die Odincrew mit Karin und Horst Klein ist auf dem Weg nach Holland und hat im Clubhaus des Mindener Yacht Club an der Ehrenecke unsern Clubstander entdeckt. Wer ihn äuf dem Weg nach Westen dagelassen hat, konnte nicht gesagt werden. Karin und Horst warten erstaunt und erfreut.

Inzwischen ist der Mittellandkanal geschafft und die Odin ist auf dem Weg nach Haren/Ems.

Wer auf seinen Reisen im Sommer ebenfalls den JSC-Stander entdeckt, kann dies gerne ebenfalls melden. Mal sehen, wer den Stander mit der größten Entfernung findet.

JSC-Team erfolgreich bei der Segelbundesliga Spieltag 2 am Bodensee in Konstanz

20.05.2019 08:40

Vom 17.-19.05. fand auf dem Bodensee das zweite Event der 1. und 2.Segelbundesliga statt.
Vom JSC waren Oliver Szymanski(Vorschiff), Timo Chorrosch (Trimmer), Cynthia Sassenroth (Taktik) und Christoph Cornelius (Steuermann) am Start.

Am ersten Eventtag waren die Segelbedingungen so schlecht, dass wir garnicht auf die J70 gestiegen sind. Dafür saßen wir eine Zeit lang auf einem Motorboot, auf Bierbänken und auf Betonböden. Der Sherry wurde trotz fehlender Segelzeit auf dem Motorboot trotzdem geleert!

Am zweiten Tag war dann die Hoffnung umso größer endlich in die Serie einzusteigen. Leider waren die Windbedingungen nicht viel besser, aber wir konnten ein Rennen bei fünf Knoten segeln und das mit einem 2. Platz abschließen. Mit Startverschiebung an Land vertrieben wir uns dann die Zeit mit Wettkampf-Standup paddeln auf BIG SUP‘s, wo 8 Personen Platz gefunden haben. Wir waren als Team zusammen mit dem Düsseldorfer Yacht Club auf einem Stand Up Paddle. Unser Fazit nach dem Battle gegen Roebel: Das ist das anstrengendste Liga Event bisher und der zweite Platz hat den Vorteil nicht nochmal fürs Finale drauf steigen zu müssen.

Als sich unsere Lungen wieder regeneriert hatten, kam nochmal Wind auf und der Wettfahrtleiter schickte uns um 19 Uhr auf den drehigen und strichigen Kurs. 2 Gewitterzellen kämpften um die Windrichtung und machten es unmöglich ein weiteres Rennen zu starten. Gegen 20:30, ohne eine weitere Wettfahrt, waren wir dann hungrig zurück an Land und es endete mit Speiß und Trank.

Am letzten Eventtag war geplant um 9 Uhr zu Starten, doch zu dieser Zeit wurde wieder die AP Flagge gehisst. Nach einer gefühlt kurzen Startverschiebung ging es dann für uns raus auf der J70, um unser zweites Rennen in den Kasten zu bringen. Leider hingen wir mit unserem Kiel bei der ersten Luvtonnenrundung an 3ter Position an der Ankerleine. Unaufgefordert zogen wir die Tonne von A nach B. Schade, denn es war ausreichend Abstand zur Tonne während der Rundung! Unsere Vermutung: Ein Taucher hat uns einen Streich gespielt. Als 6tes Boot im Ziel beendeten wir das Rennen und harkten es direkt ab!

Nach einer langen Pause gingen wir frisch wieder auf das Wasser um 2 weitere Rennen zu segeln. Vom Motorboot sahen wir uns das Spektakel an! Dies zog sich aber ganz schön hin, denn die
Bedingungen waren sehr instabil! Nach 2 abgebrochenen Wettfahrten kamen dann doch noch ordentliche Segelbedingungen und wir konnten nochmal zeigen was in uns steckt!

Rennen 3 endete im Fotofinish, mit dem Erstplatzierten, auf Platz zwei. Im darauf folgenden letzten Rennen haben wir einen guten Abschluss hingelegt und die Wettfahrt gewonnen. Schade um den 6ten Platz, denn hätten wir den 3ten Platz gehalten, würden wir jetzt auf dem Treppchen über der 2 stehen. Hätte hätte..... Wir sind trotzdem froh mit diesem Abschluss und einen 6ten Platz im Gesamtergebnis zu wiederholen. Der weitere 6te Platz schob uns in der Jahreswertung um einen Platz nach vorne, nun befinden wir uns auf Platz 5 von 18 Vereinen.

Vielen lieben Dank für das Daumen drücken und das minütliche Mitfiebern!!

Viele liebe Grüße von der Autobahn
Euer Bundesliga Team

Schnuppersegeln im 2.4mR am 12.Mai 2019

12.05.2019 19:15

15 Teilnehmer/-innen waren begeistert

Am 12. Mai 2019 fanden sich 15 Interessenten zum Schnuppersegeln im Joersfelder Segel-Club ein. Um 12 Uhr mittags wurde auf der sonnigen Terrasse bei Chilli con Carne eine kurze Einführung in den geplanten Ablauf gegeben.

Sowohl absolute Segelneulinge als auch Fortgeschrittene, von 20 bis Mitte 70 Jahre alt, wollten das Segeln in dem kleinen Einhandboot einmal ausprobieren.

Die erfahrenen Segler gingen danach als Erste in 2 Booten sofort auf's Wasser, die anderen erhielten in einem dritten clubeigenen Schiff an Land eine Einführung in die Handhabung dieser Einhandboote. Alle kletterten einmal ins Boot, probierten die ungewohnte Steuerung per Fußpedale und testeten die Handgriffe für die Bedienung der Segel. Jeder hatte anschließend jeweils eine halbe Stunde lang Gelegenheit, auf dem Wasser der Havel umher zu schippern. Beide Segelboote wurden stets durch Motorboote begleitet und abgesichert.

Eine neue Erfahrung war für die Joersfelder dabei die Teilnahme einer Gruppe von fünf gehörlosen Seglern, für die extra eine Gebärdensprachdolmetscherin mit von der Partie war. Was an Land einfach klappte, war aber auch auf dem Wasser kein Problem.

Nordwind mit 3 Beaufort, in manchen Böen bis zu 5 Bft., war in den gutmütigen Booten für alle leicht zu bewältigen. Der "2-Punkt-4" bewies seine herausragende Eigenschaft als Boot für alle Altersklassen, egal ob weiblich oder männlich, mit oder ohne Beeinträchtigung. Einfach gelebte Inklusion.

Nachdem alle das Segeln probiert hatten, setzten wir uns bei Kaffee und Kuchen wieder auf der Terrasse zum "Klönschnack" zusammen. Alle waren total begeistert, eine baldige Fortsetzung wurde verabredet.

Das Glück mit dem Wetter war uns hold, niemand war überfordert. Im Gegenteil, hinterher wurde mit gewissem Stolz gesagt, dass in der jeweils nur halben Stunde mehr Praxis als in jedem anderen Kurs vermittelt wurde. Ein Nebeneffekt des schönen Wetters war das geweckte Interesse bei vorbeikommenden Spaziergängern, wie sagt der Südpreusse: "Schaun ma mal!"

Der JSC freut sich mit den Teilnehmern auf den nächsten Termin. Großer Dank an die "Aktion Mensch" für deren Unterstützung.

JSC Maibock Regatta am 11. Mai 2019 - 2. Wettfahrt für Wertung YS-Cup Tegel

12.05.2019 15:20

1. Wettfahrt - Maibock

Zur diesjährigen Maibock Regatta auf unserem Tegeler See waren 21 Crews aus 10 Vereinen am Start. Für 4 Wertungsgruppen waren 2 Wettfahrten ausgeschrieben. Die Windvorhersagen der verschiedenen Wetterportale wiesen so extreme Unterschiede auf, so dass die Wettfahrtleitung in der Planungsphase auch hätte würfeln können. Um 10:55 musste „AP“ gesetzt werden da die Windrichtung ständig von Ost über Nord pendelte und mit dem Startschiff Positionen gesucht wurden mussten, um faire Kreuzbedingen zu ermitteln. Glücklicherweise stabilisierte sich die Windrichtung auf NO und somit konnte ein großes Dreieck ausgelegt werden. Die erste Wettfahrt wurde bei 4 – 8 kn Wind und 3 Runden Anzeige um 11:45 gestartet. Die meisten Boote hatten den Tegeler Rennstander gesetzt und absolvierten die Starts und Bahnmarkenrundungen fair und ohne Proteste.

2. Wettfahrt - Maibock

Zur zweiten Wettfahrt stellten sich schwächere Windstärken ein so dass die Rundenanzahl auf 2 reduziert wurde. Auch diese Wettfahrt konnte unter fairen Bedingungen beendet werden. Mit dieser Veranstaltung zeigte sich wieder ein mal der aktive Tegeler Segelsport auf dem See. Die Siegerehrung erfolgte nach dem Maibockanstich im Werner Richter Saal im Clubhaus des JSC. Bei toller Stimmung mit köstlichem Maibockbier auf den Tischen, erfolgte mit launigen Worten die Preisverteilung. Jedes Team erhielt ein flüssiges Givel und die Preisträger maritime Pokale. 

  • Siegerinnen YS bis 111 Granada 31 wurde das Damen-Team vom SC Nordstern
    Cordula Kaplick – Ute Steffenhagen – Marianne Kaplik - Iris Möker – Katja Steffenhagen
  • Sieger YS ab 112 Dehler 22 wurde das Team vom Segel-Club Nordstern
    Bernhard Quellhorst - Hans Nowack
  • Sieger Schwert / Kielschwert O-Jolle   Segler-Vereinigung Tegel
    Frank Schelleter
  • Sieger Kielboot-Regattaklasse Sprinta Sport wurde das Team vom Joersfelder Segel-Club
    Dieter Hunck – Felix Herziger - Christian Kniesche – Kevin Schaffer

Gesamtsieg ging ebenfalls an das Team Sprinta Sport

Der Wettfahrtleiter hatte sich Eingangs auch beim Wettfahrtkomitee für die reibungslose Durchführung der Maibock-Regatta bedankt. Wettfahrtkomitee: Christina und Peter Cornelius, Udo Schade, Peter Zeidler, Jens Schulz-Kleedehn, Swen Froemming, Hartmut Oback

Der JSC freut sich auf die Maibock-Regatta 2020!

Euer Wettfahrtkomitee

Fotogalerie

Segelbundesliga Spieltag 1 am Starnberger See

08.05.2019 10:18

Vom 03.-05.05 fand auf dem Starnberger See das erste Event der 1. und 2.Segelbundesliga statt. Vom JSC waren Daniel Schwarze (Vorschiff), Oliver Szymanski (Trimmer), Cynthia Sassenroth (Taktik) und Christoph Cornelius (Steuermann) am Start.

Die Wettkampfvorbereitung fand im Rahmen der KAR Regatta und dem 1. Mai statt, wobei das Ligateam erst am Feiertag zusammenfand. Nach 3 Stunden Wassertraining und einer Flasche Sherry saßen die Manöver.

Der erste Spieltag wurde vom Münchner Segel Club ausgerichtet. Einer von vielen Vereinen am wunderschönen Starnberger See, mit einzigartigem Bergpanorama.

Freitag fingen dann die ersten Flights bei moderaten 10-12 Knoten aus Südwestlicher Richtung an. Wir mussten erstmal die Bedingungen checken und Rasmus durstig machen. Bis dahin lief es stockend, aber nach der 1. Flasche Sherry ist der Korken geplatzt und es regnete erste Plätze. Gleich drei Stück!! Mit dieser Serie beendeten wir den 1. Tag: 6,6,4,1,1,1 und wir planten so weiterzumachen. Am Abend gab es dann noch Besuch vom Erstligist und Trainingspartner KaR, der zufälligerweise im Nachbarhaus untergebracht war.

Samstag ging es dann um 10.40 Uhr für uns weiter. Die Bedingungen haben sich in der Hinsicht geändert, dass der Wind Böiger war und mehr aus westlicher Richtung wehte, die Temperaturen fielen stetig. Außerdem kamen stufenweise Schauer über den Kurs. Wir hatten immer das Glück, dass wenn wir auf dem Motorboot auf unser nächstes Rennen gewartet haben immer der nächste Schauer auftauchte, und voll über uns abregnete. Spätestens nach dem Event kann man mit Sicherheit sagen, dass wir ein Team sind das mit allen (Regen)-Wassern gewaschen ist ;)

Ein Szenario ist uns aus einer Wettfahrt in den Köpfen hängen geblieben: Als wir auf der Startkreuz den rasch zunehmenden Wind bemerkten und uns schon auf den Vorwind freuten, war es zum Glück eine gute Entscheidung den Gennaker erst Sekunden später zu ziehen, denn das Boot vor uns machte einen Sonnenschuss direkt in einer Böe. Chrissi konnte noch gut reagieren und dem Boot ausweichen. Hätten wir direkt den Gennaker gesetzt ... könnt ihr euch ja ausmalen ;-). Nach dieser Situation waren wir damit beschäftigt das Boot wieder ins Gleichgewicht zu bekommen und anschließend den Gennaker zu ziehen. Bei 20 knoten plus machten wir dann noch einen kleinen Stecker in die nächste Welle vor uns, aber das richtete nix an. Nachdem wir ausreichend Distanz zu den 3 hinteren Booten, welche keinen Genacker gezogen hatten, aufgebaut haben packten wir unseren sicherheitshalber auch wieder ein. Wir beendeten das Rennen mit dem 3. Platz. Die Tagesserie: 4,2,3,2,5,1 beendeten wir dann wieder mit einem Sieg und gefrorenen Händen, Füßen, Ohren, Nasen, Armen, Beinen. Eigentlich hat bei jedem alles gefroren. Nach der heißen Dusche im Apartment ging es dann nochmal zurück in Hafen, denn dort gab es Streetfood und Freibier für Jedermann und Jederfrau.

Sonntag dem letzten Bundesligatag waren die Temperaturen dann nahezu am Gefrierpunkt. Morgens 2 Grad im Plus und leichter (kaum wahrnehmbarer) Schneefall bei leichten Winden machten die Bedingungen dann aber erträglicher als am Vortag. Mit Chancen auf das Treppchen gingen wir voll motiviert in die nächsten Wettfahrten. Leider lief es in 2 Rennen nicht so wie geplant (Schwer aufzuholen, wenn Einbahnstraße -Segeln angesagt ist), aber wir konnten den 1. Spieltag mit dem 6. Platz abschließen, und so mit gutem Gefühl für den nächsten Spieltag in Konstanz (17.-19.05) abreisen.

In Konstanz sind dann Oliver Szymanski (Vorschiff), Timo Chorrosch (Trimmer), Cynthia Sassenroth (Taktik) und Christoph Cornelius (Steuermann) am Start.

Bis dahin Grüßt das Team der Bundesliga den Joersfelder Segel Club und bedankt sich für die tolle Unterstützung!!

Goldplakette 2019 für Nordische Folkeboote

07.05.2019 09:13

Am 4. und 5. Mai waren erfreulicherweise 17 Teams zur Ranglistenregatta auf dem Tegeler See am Start. Für einige Teams aus den Revieren Wannsee und Unterhavel war die Anreise auf dem Wasser über Umwege etwas beschwerlich, da die Schleuse Spandau aufgrund techn. Probleme geschlossen war. Bei Windrichtungen aus West konnten am Samstag „Up and Down“ Kurse ausgelegt werden und 3 Wettfahrten absolviert werden. Aufgrund schwankender Windstärken zwischen 4 und 10 Knoten musste das JSC Wettfahrt – Komitee die Bahnlängen während der Wettfahrten mit Flagge "Charly" Anzeigen anpassen. Die Regattacrews verhielten sich in den Startverfahren und an den Bahnmarken außerordentlich fair , so dass die Wasserjury nicht eingreifen musste. Am frühen Abend wurde den Teilnehmer ein leckeres Gericht von der JSC Ökonomie gereicht.

Im Zwischenergebnis lagen die führenden 4 Mannschaften nur um 4 Punkte auseinander und einige hofften am Sonntag ihre schlechtesten Zieleinläufe streichen zu können. Rasmus hatte kein Mitleid und bot am Sonntag auf dem See Windstärken von 1 - 8 kn und Winddreher bis über 90° hinaus. Der Versuch eine Wettfahrt zu absolvieren musste schließlich abgebrochen werden. Bei der Siegerehrung unter dem JSC Flaggenmast wurde die Preise überreicht, wobei insbesondere wieder die Goldplakette, gesponsert vom Leihhaus Goebel, im Blickpunkt stand.

  • 1. Platz Crew Stefan Klabunde vom Segler-Club Gothia
  • 2. Platz Crew Udo Pflüger vom Verein Seglerhaus am Wannsee
  • 3. Platz Crew Andreas Haubold vom Verein Seglerhaus am Wannsee

Den Tegeler Auftakt, die gemeinsame Wertung der Tegeler Kanne von der SVT und der Goldplakette, gewann die Crew Sabine Knegendorf vom Segler-Club Oberspree .

Euer Wettfahrt-Komitee

Ergebnisliste

Diashow

Tolle Ansegelfeier auf dem Gelände des Joersfelder Segel-Clubs

03.05.2019 16:02

Am 28. April 2019 begingen die Segel-Vereine des Segelreviers Tegel die gemeinsame Ansegelfeier auf dem Gelände des Joersfelder Segel-Clubs. Es war die erste gemeinsame Veranstaltung dieser Art, da bisher das An- und Absegeln von einem oder wenigen Vereinen ausgerichtet wurde und nie als Gemeinschaftsaktion aller Vereine. Auf der ganzen Veranstaltung wurde auf Plastikgeschirr verzichtet, um ein Zeichen gegen die Verunreinigung der Weltmeer mit Plastik zu setzen.

Das Ansegeln war dem große Motto gewidmet „Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ und wurde durch die Aktion Mensch gefördert.

Der Vorsitzende des Segel-Reviers Tegel, Christian Müller begrüßte zusammen mit dem ersten Vorsitzenden des Joersfelder Segel-Clubs Ralf Rohdemann alle Segelkameraden und die Ehrengäste. Während der Ansprachen wurde Peter Koch für seine großzügigen Spenden gedankt und ebenso Herrn Balzer in seine Funktion als Bezirksbürgermeister, da das Bezirksamt schnell und unkompliziert die öffentlichen Wege zum Joersfelder Segel-Club rollstuhlgerecht gestaltete, so dass der Joersfelder Segel-Club nun auch für Rollstuhlfahrer mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar ist. Die Aktion Mensch fördert den Joersfelder Segel-Club mit Geldern zur Verbesserung der Infrastruktur in Form eines Zuschusses zum Schwimmsteg und durch die Beschaffung zweier 2.4mR-Segelboote, die im Rahmen der offiziellen Ansprachen die Namen mR.Joe und mRs.Joe bekamen. Traditionell erfolgte nach den Ansprachen und den Bootstaufen das offizielle Heissen von Flaggen und Stander durch den Wettfahrtobmann Bernd-Leopold Käther und die damit verbundene Eröffnung der Segelsaison.

Anschließend besuchten cirka 2.000 Besucher das Festgelände und verbrachten mit Speisen, Getränken und Life-Musik einen tollen Nachmittag. An den diversen Informationsständen konnten sich die Besucher über die Aktion Mensch, Seenotretter, DLRG, Blindensegler, Sea Sheppard und Umweltthemen informieren.

Als Nachgang zum Ansegeln führt der Joersfelder Segel-Club am 12. Mai 2019 ein Schnuppersegeln mit den 2.4mR-Booten durch, an dem alle Interessierten teilnehmen können, auch Rollstuhlfahrer und Gehörlose werden dort speziell angesprochen. Für Gehörlose wird ein Gebärdendolmetscher vor Ort sein.

Oster-Trainingslager in Barth 2019

23.04.2019 19:06

Starkwind begeisterte die Optisegler. Mittlere Winde waren echt langweilig.....

Das Video vom gemeinsamen JSC/TSC-Trainingslager in Barth offenbart auf einer Länge von 4:30 Minuten den Spaß, den die Kinder hatten!

Die SD Version hat eine Größe von 52 MB, die HD Version dicke 320 MB, da ist abhängig von der Internetbandbreite etwas Geduld bis zur Anzeige aufzubringen.

Saisonauftakt auf der großen Breite

16.04.2019 09:03

Für uns startete die Saison dieses Jahr auf der Großen Breite mit der J70. Wie jedes Jahr richtete der Klub am Rupenhorn die gleichnamige Regatta zum Anfang der Saison für J24, J70 und Yardstick-Klassen aus.

Gesegelt sind Nicolas Thierse auf dem Vorschiff, Oli und Timo wechselweise auf den Positionen Trimm und Taktik, und Christoph am Steuer.

Die Regatta bot mit dem ausgeschriebenen Liga-Format für die J70 eine gute Trainingsmöglichkeit für die kommenden beiden Bundesliga-Events am Starnberger- und Bodensee.

Die erste Wettfahrt startete am Samstag den 13.04 um 12 Uhr auf der großen Breite. Der Wind wehte mit 2-4 Windstärken aus östlicher Richtung, eine uns gut bekannte Windrichtung auf diesem Revier. Nach acht Rennen am ersten Tag fanden wir uns auf einem 4. Platz wieder. Damit Stand das Ziel für Sonntag fest: Wir wollen aufs Podium!

Am nächsten Morgen war der Wind etwas schwächer aus nördlicher Richtung. Aber Taktiker Oli wusste auch Rat bei dieser Windrichtung. Zielstrebig segelten wir stets auf die richtige Seite und Ersegelten einen fünften, zwei Zweite,  und im finalen Rennen einen dritten Platz. Damit rutschten wir in der Gesamtwertung auf den erhofften dritten Platz vor. Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegte das Team des KaR mit Steuermann Paul Ost, auf dem zweiten Platz folgte das Liga Team der Segler-Vereinigung Gelting-Mole aus Schleswig-Holstein.

Zurück an Land kranten wir die J70 und ließen sie wie in den letzten Jahren zu Trainingszwecken gleich im KaR stehen. Unsere nächste „Trainingseinheit“ ist über Ostern auf der Unterhavel geplant, zusammen mit anderen anliegenden Vereinen.

Danach sollten wir für den ersten Liga-Spieltag vom 3-5. Mai in Starnberg optimal vorbereitet sein.

An dieser Stelle möchten wir uns auch Bedanken:

Bei Kamerad Daniel Frost und Frau Swantje für das selbstlose zur Verfügung stellen ihrer J70 zwecks Bundesligatraining/Vorbereitung in Vergangenheit und Zukunft,

beim Klub am Rupenhorn, der uns wie auch in den vergangenen Jahren einen Liegeplatz an der Unterhavel zur Verfügung stellt, und uns somit das Training mit anderen Bundesliga-Vereinen an der Unterhavel ermöglicht.

Zu guter Letzt geht natürlich noch ein Dankeschön an den JSC, der uns das Liga-Segeln erst ermöglicht.

Mit Grüßen vom Podium,

Euer JSC Bundesliga-Team

50 Jahre Princess Sofia Trophy

11.04.2019 21:39

Wie in jedem Jahr, wurde auch in diesem Jahr die europäische Segelsaison mit der Princess Sofia Trophy eingeläutet.  Die Wochen zwischen dem World Cup im Februar in Miami und der PST Anfang April verbrachten wir mit intensiven Trainingslagern in Portugal und auf Mallorca. Vor Palma zu trainieren fühlt sich nach so vielen (7!) Jahren sehr heimisch an.

Die Segel-Bedingungen waren zum 50. Jubiläum der Princess Sofia Trophy sehr anspruchsvoll und schwierig. Die übliche Sea-Breeze ließ auf sich warten und wir segelten bei überwiegend leichten, drehenden und schwer vorhersehbaren Gradientwinden. Mit 45 Teams war das Frauenfeld gut besetzt und unser Ziel war es eine konstante Serie zu segeln. Dies gelang uns, im Gegensatz zum Großteil des Feldes, mit den Plätzen 11,10,8,14 ganz gut - bis zum verflixten dritten Tag. Bei leichten Winden um die 8 Knoten und einer steilen Kabbelwelle fanden wir uns in beiden Tagesrennen im hinteren Feld wieder (35,27). Das war natürlich etwas frustrierend. Aber schon am nächsten Tag, bei ein paar Knoten mehr, fanden wir mit den Platzierungen 12 und 8 zu unserer Konstanz zurück und waren damit auf Medal-Race Kurs. Am letzten Tag vor dem Medal-Race kam dann endlich etwas mehr Wind: 20-24 Knoten. Sonne-Wolken-Mix. Ziemlich kalt. Aber wir waren „on fire“. Mit einem 14 und einem 3 Platz konnten wir uns als 8. Boot für das Medal-Race qualifizieren.

Als wir dann am Tag des Medal-Races in den Bootspark kamen herrschte reges Treiben. Eines der Startschiffe war am frühen Morgen auf die Mole der Hafeneinfahrt gefahren und lag nun einen Meter über dem Wasserspiegel auf den Steinen fest. Über Nacht hatte sich bei starken Winden aus West eine hohe Welle aufgebaut, die sich im Bereich der Hafeneinfahrt und unseres Strandes brach. „Zu gefährlich“ beschloss das Race Committee und ließ uns vorerst an Land warten. Nachdem die Finns und die 470er Männer ihre Medal-Races gesegelt sind, durften auch wir endlich raus auf den Kurs.  Die Bedingungen waren der Hammer! Mit Wind um die 22 Knoten und einer hohen Welle waren sie zwar anspruchsvoll, aber bei strahlendem Sonnenschein und gutem Bootsspeed ein Garant für eine Menge Spaß.
Wir überquerten als 4. die Ziellinie und beendeten die Regatta auf einem zufriedenstellenden 8 Platz als bestes deutsches Team.
Wir freuen uns sehr, dass wir erneut unsere Weltklassezugehörigkeit bestätigen konnten.

Nach ein paar Tagen Erholung in Deutschland geht es für uns zurück nach Mallorca, wo wir eine Woche lang mit den deutschen Männerteams trainieren werden. Darauf freuen wir uns schon sehr!
Unser nächstes Event wird die Europameisterschaft in Sanremo Anfang Mai sein.
Bis dahin werden wir fleißig trainieren.


Liebe Grüße
Eure Anna und Fredi