Joersfelder Nachrichten

JSC Oktober Regatta

04.10.2018 13:46

Am vergangenen Samstag, den 29.09.2018, fanden sich 65 Segler und Seglerinnen, aus 12  Tegeler Segelclubs, anlässlich unserer 6.Clubwettfahrt, besser bekannt als die Oktoberfestregatta, auf der Oberhavel ein. Nach einer Startverschiebung und kurzer Bedenkzeit für den Wind, kam sie endlich: die sehnsüchtig erwartete Windwalze. So konnte unser Wettfahrtleiter, Hartmut, alle 4 Startklassen ohne Unterbrechung starten, da auch keiner der Startlinie gefährlich nah kam. Dies wäre bei dieser Regatta suboptimal gewesen, da konsequent mit „U“ gestartet wurde.

Wir durften vom Startschiff eine wunderbare Clubwettfahrt zum Saisonende bei herrlichem Wetter genießen! Leider hat uns der Wind am Ende verlassen, sodass 2 Boote das Ziel nicht überqueren konnten. Es war ein gelungener Segelsamstag, bei dem die Stimmung schlussendlich, auch während der Siegerehrung, super war. Um es mit dem bekannten Slogan von Hartmut zu sagen: Große Begeisterung! Und nun bis zum nächsten Jahr - auf zu neuen Clubwettfahrten!

Eure Julia

Ergebnislisten siehe JSC Sport Oktober Regatta - Fotos siehe Galerie 2018

JSC beim Ahorn Cup

04.10.2018 01:36

Der Joersfelder Segel Club fuhr mit 11 Optimisten zum Ahorn-Cup an den Plauer See. Nach der Ankunft am Freitag Abend bezogen alle ihre Häuser, in denen sie dieses Wochenende verbrachten, wenn sie nicht gerade segelten. Am nächsten Morgen ging es dann mit Vorfreude hinaus auf den See. Leider hatten wir kaum Wind und es gab fast zwei Stunden Startverschiebung. Am Ende konnte nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Zurück an Land auf dem Campingplatz bestellten wir gemeinsam Pizza und spielten noch bis in den späten Abend. Am nächsten Morgen gab es endlich ausreichenden, wenn auch nicht starken, Wind. Die Wettfahrtleitung setzte drei Wettfahrten an, in denen die Segler des JSC sehr erfolgreich waren: wir gewannen gemeinsam die Mannschaftswertung aus über 10 Vereinen in Opti B als bester Segelverein.

 

Gestartet sind: Darius, Elias, Benedikt, Oskar, Jean-Pascal, Florian G., Florian S., Adrian, Moritz, Nele, Leonel.

Trainer: Leon, Annika, Katharina

Bericht von Darius und Elias

Unglaublich - aber wahr

01.10.2018 14:48

Sirenen (oder Nixen?) in Plau bei der Nevellüüchtregatta im Einsatz

Ich wurde gebeten, die Schilderung meines in Plau erfahrenen Erlebnisses niederzuschreiben. Dem komme ich hiermit nach.

Am Samstag, dem 29.9.2018, wurde bei der Steuermannsbesprechung vom 2. Vorsitzenden darauf hingewiesen, dass der um einen ¾ Meter gesunkene Wasserstand des Plauer Sees im Hafen des PHL einige Unterwasserhindernisse hat auftauchen lassen. Diese waren durch Fender gekennzeichnet und sollten gemieden werden. Also fuhr ich nach dem Ablegen brav in der Mitte des Hafens in großem Abstand zu den markierten Hindernissen in Richtung Hafenausfahrt. Jedoch genau in derselben war ein bis dahin unbekannter „Torfhügel“, den ich zielsicher traf und in den der Kiel meines 2.4 sich so richtig einwühlte. Ich kam alleine nicht mehr dort herunter, alle Mobos waren als Schlepper im Stadthafen eingesetzt. Ich bereitete mich also mental auf einen längeren Aufenthalt vor. Doch es geschah etwas, womit ich niemals gerechnet hatte und das mir auch kaum einer, der es nicht selber gesehen hatte, glaubte.

Ich wurde auf eine höchst ungewöhnliche Weise aus meiner misslichen Lage befreit. Ein wenig „Abenteuer des Odysseus“ – Feeling kam bei mir auf, als spontan zwei Damen mir vom Steg aus zuriefen: „Poldi wir retten Dich“. In Windeseile entledigten die beiden sich ihrer Kleidung, sprangen im Evakostüm ins Wasser und schwammen zu mir. Mit vereinten Kräften schoben sie mich vom Torfhügel und entschuldigten sich, dass sie keinen Badeanzug anhätten. Odysseus ließ sich an den Mast seines Bootes binden, um nicht den Verlockungen der Sirenen zu erliegen und ins Wasser zu springen. Ich kam alleine ja eh nicht aus dem 2.4 heraus, derartige Vorkehrungen waren also unnötig. Auch konnte ich nicht entscheiden, ob dies Sirenen oder Nixen waren.
Wie auch immer, als ich diese Geschichte am Klassen-Abend erzählte, war es offenbar schon Plauer Stadtgespräch geworden. Einige 2.4 Segler glaubten es allerdings erst, nachdem einige Augenzeuginnen den Wahrheitsgehalt bestätigten.
Kurzum, diese beiden Ehefrauen anderer 2.4 Segler schrieben Geschichte für die Annalen der Nevellüüchtregatta des Plauer Hai-Live. Ich war sowohl total platt über diesen Einsatz als natürlich auch sehr dankbar. Als kleines Dankeschön bekamen beide von mir je eine Flasche französischen Prickelgetränkes überreicht. Ein großes Hallo und tosender Beifall aller Anwesenden rundete meinen Dank ab. Anfragen, wo genau denn dieser Hügel im Hafen liege, lies ich unbeantwortet.
Ihr beiden Nixen oder Sirenen, ihr seid die absoluten Heldinnen - ein wirklich „sagenhafter“ Einsatz von euch beiden.

Herzlichen Dank!
Poldi

Der Regattabericht (Kalle Dehler) und Regattaergebnissse (m2s)

JSC Jollenwettfahrten 2018

13.09.2018 16:59

Für das Wochenende 8. – 9. September hatte der JSC für drei Bootsklassen Ranglisten-Regatten ausgeschrieben.
18 Meldungen zur Goldplakette / BM für Olympiajollen
20 Meldungen zum Fallbeil für Piraten
14 Meldungen zum Vier-Zwo-Cup für 420er
Als Veranstalter freuten wir uns über das Teilnehmerfeld von 52 Booten mit 86 Regattafreaks auf dem Tegeler See. Am Samstag bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten 3 Wettfahrten bei 8 – 14 kts Wind aus S/W erfolgreich durchgeführt werden.

Damit waren die Voraussetzungen für die Gültigkeit der BM für O-Jollen erfüllt. Mit den Winddrehern mußten alle Crews zurecht kommen. Die Wettfahrtleitung hatte auch alle Hände voll zutun, um jeweils sportive Dreieckkurse aus zu legen.

Die in der Segelanweisung alternativ angebotene Variante mit 2 zusätzlichen farbigen Luv-Bahnmarken kam aufgrund der nicht zyklischen Winddreher nicht zum Zuge. Bemerkenswert das „tote Rennen“ zwischen Martin Pirner und Holger Kalinna mit Punkteteilung im 1. Rennen. Der Tag wurde im JSC bei rustikalem Essen mit Freigetränken beschlossen.

Die Windprognosen für Sonntag trafen leider ein. Bis 12:00h erfolgten Wetterbeobachtungen auf dem See und nach Rücksprache mit allen Crews wurde dann A unter AP am Flaggenmast gezeigt.

Berliner Meister und Gewinner der vom Leihhaus Goebel gesponserten goldenen Plakette wurde Dr. Jochen Pirner von der Seglergemeinschaft Schwielochsee knapp vor seinem Sohn Martin aus dem gleichen Club und Kay Nickelkoppe vom Segelclub Schwielochsee. Also erstmalig bei der JSC-Goldplakette: drei Aktive vom Schwielochsee auf dem Podium!!!

Für den JSC ging Christoph Cornelius an den Start. Erstmalig in O-Jolle gestiegen mit einigen Problemen auf dem Promoboot der O-Jollen KV: Segel aus Mastkeep gerauscht.

Beim Fallbeil der Piraten waren die ersten drei Platzierten nur mit einem Punkt voneinander getrennt! Die Sieger Gunter Edinger (10 Pkt.), Segel Club Spandau mit Oliver Bajon vor dem Team Navina Huth, Segel Club Odin mit Roderic Frantzheld (10 Pkt.) und Andreas Magnus Ebel, Wassersport-Verein Güstrow mit Martin Schlichting (11 Pkt).

Den Wanderpokal beste Piraten Jugendmannschaft erkämpften sich Melissa Kleiß Pro Sport Berlin mit Antonia Köther.

Arne Claus mit Olaf Mierheim vom JSC belegten einen beachtlichen 4. Platz.

Beim Vier-Zwo-Cup der 420er ersegelte sich das Team Finn Semmer, Potsdamer Yacht Club mit Julius Frank souverän den Gesamtsieg (2 -1 -1).

Nele Wettstein, Segler-Club Gothia mit Maria Arlt belegten den 2. Platz vor Tom Lukas Voigt vom Verein Seglerhaus am Wannsee mit Jean Ali Franke.

Die JSC-Teams Frederik van Lawick/Darian Wöhlert und Julia Zemke/Malte Schrader belegten die Plätze 10 und 11.

Die Wettfahrtleitung bedankte sich abschließend bei den Aktiven für die Fairniss auf der Piste (keine Protestverhandlungen), bei dem gesamten JSC-Wettfahrtkomitee sowie beim Jury-Obmann Bernhard Gutsche vom Segel Club Nordstern.

Das JSC Regattateam

Ergebnisse: www.manage2sail.com
Weitere Fotos unter http://www.seglerbilder.de

Prien City Cup 2018

10.09.2018 19:34

Mit dem 2.4mR auf dem Chiemsee

Vom 31.8. bis 2.9.2018 fand auf dem Chiemsee der diesjährige Prien City Cup für die 2.4 mR Klasse mit 9 ausgeschriebenen Wettfahrten statt. Ein Revier, dass für meist schönes Wetter und schwache Winde bekannt ist. Doch die Umgebung ist so schön, ein paar Tage Urlaub neben der Segelei lohnen sich einfach.
So reisten wir mit zwei Fahrrädern im Kofferraum und dem 2.4-Anhänger hinten dran schon einige Tage früher ins Chiemgau und erkundeten die schöne Gegend bei herrlichem und windstillem Wetter, einige Einkehrkurven eingeschlossen. Am Mittwoch dann in Ruhe das Schiffchen ins Wasser gesetzt, ehe der große Ansturm der 24 Teilnehmer aus dem In- und Ausland einsetzte.

Freitag startete der Tag mit Regen und Weißwurstfrühstück im Festzelt - die Veranstalter waren auf alles vorbereitet. Es regnete den ganzen Tag, warm war es auch nicht wirklich, aber der Wind blies untypisch für den Chiemsee relativ konstant mit 2-3 Bft. Wettfahrtleiter Kai Schreiber zog dann auch vier statt der geplanten drei Wettfahrten durch. Machte trotz Regen echt Spaß. Und die richtige Kleidung hielt Wasser und Kälte vom Körper fern.
Abends bestätigte dann der Blick auf die Ergebnisliste meine Befürchtung und riss einen der Lokalmatadore zu der Äußerung hin: "Poldi, da setzt Du Dich einfach ins Boot, fährst drauf los und auch noch vorne weg. Morgen passen wir auf Dich auf!" Mit den Plätzen 2, 3, 3, 1 war ich tatsächlich Führender in der Gesamtwertung. Doch der Chiemsee ist bekannt für Überraschungen, ich wusste was da so kommen kann.

Und richtig, am Samstag war anfangs etwas Wind in der 5. Wettfahrt (1. Tageswf. auf Platz 7), der dann aber einschlief und für die nächsten drei Läufe klar die Leute mit einschlägigen Revierkenntnissen bevorteilte (13,12,11 für mich). Da für Sonntag Flaute vorhergesagt war, zog Kai auch die noch fehlende letzte Wettfahrt, also die neunte insgesamt bzw. 5. des Tages bei zum Glück etwas auffrischendem Wind durch. Zusammen damit 6 Stunden Regattasegeln. Entgegen allen Regeln habe ich nur wenig getrunken, aber leichten Proviant mitgehabt. So überstand ich das Ganze gut und legte noch einen abschließenden 3. Platz hin, nachdem 100 Meter vor dem Ziel ein 40kg leichterer Segler noch vor Wind an mir vorbeizog. Wasserwiderstand ist bei gleicher Rumpfform hauptsächlich von der Verdrängung abhängig. Und bei einem so geringen Bootsgewicht sind 40kg eben ausschlaggebend.

Resultat: insgesamt Fünfter und die feste Absicht, meine Körpermasse zu reduzieren. Sieger wurde Manfred Barhainski vor Christian Bodler, beides erfahrene Segler aus dem SCPC.

Alle waren happy, dass sie am Sonntag nicht mehr auf dem Wasser rumeiern mussten - obwohl da wieder die Sonne schien.

Besonders bemerkenswert ist der ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder des Segel-Club Prien Chiemsee. Neben einer super Regattaleitung betreuten sie uns mit sagenhaftem Enthusiasmus und bewirteten uns mit hervorragenden selbstgemachten Leckereien, sodass ich meine Gewichtsreduktion bis zuhause aufschob. Ein riesiges Dankeschön an unsere bayerischen Gastgeber! Das war bonfortionös, wie der Berliner sagt.

Poldi

Elias ist Landesjüngstenmeister SH

06.09.2018 14:38

Da de diesjährige Deutsche Meisterschaft in Wismar auf der Ostsee stattfindet, wir bis dahin aber nur noch Binnenregatten segeln, haben Paco und ich uns kurzfristig entschieden die Landesmeisterschaft in Schleswig-Holstein mitzusegeln. So waren wir am vergangenen Wochenende in Travemünde. Dort waren alle Jüngsten- und Jugendklassen vertreten. Bei den 420er gingen 25 Boote an den Start. Am Samstag konnten wir nach zwei Start-Ziel Siegen noch einen zweiten Platz verbuchen und konnten uns als Tagessieger dann beruhigt auf die Isomatte hauen. Am Samstag gab es dann noch zwei Rennen, die wir mit einem ersten und einem vierten Platz abschlossen. Das bedeutete dann den Gesamtsieg für den es einen Glaspokal mit Lübecker Marzipan gab. Am Mittwoch geht´s dann mit Zelle schon weiter zur Bayrischen Jugendwoche nach Starnberg und eine Woche später steht mit dem Oktoberfestpreis die 1.WMA/EMA auf dem Plan. Bilder und weitere Infos findet ihr auch auf unserer Team Website: https://www.melzer-falke.de/ 
 
Viele Grüße,
Euer Elias

J24 WM 2018 am Gardasee

04.09.2018 16:19

Wir sind zurück von der WM und blicken auf eine sehr erfolgreiche und unglaublich schöne Woche zurück. Doch alles der Reihe nach:
Trucker-Team Stephan, Blacky, Jeronimo und Felix machten sich am vergangenen Freitag am frühen Morgen mit dem Boot auf dem Weg zum Gardasee, während Timo und Loui am Samstag früh per low-cost airline nachflogen. Nach einer weitestgehend reibungslosen Vermessung bei nicht gerade italienischen Traumwetter (Regen) am Samstag, zeigte sich Riva del Garda ab Sonntag von seiner schönsten Seite: Lehrbuchartige Ora und Vento bei strahlendem Sonnenschein erlaubten uns sowohl einige Trainingsschläge als auch ein tolles Practice Race zu segeln.

Die Opening Ceremony wurde aufgrund eines Feuerwerks auf Montag verschoben, weshalb wir den Sonntag Abend zum "Aufspecken" in der Pizzeria verbrachten. Im Voraus der Regatta hatten wir einige Gewichtsprobleme, da wir das Maximalgewicht von 400kg zeitweilig um bis zu 15kg überschritten hatten (Kommentar von Stephan: “Man kriegt die Jungs zwar aus dem Speckgürtel aber den Speckgürtel nicht aus den Jungs”) und mussten nun die verlorenen Kilos wieder auf die Kante bringen.

Der erste Regattatag verlief gut (9, 17, 18) und nach einem phänomenalen 2. Tag (1, 2), lagen wir nach 5 Rennen auf Platz 5 von 89. Startern. Vom stetigem Ora-Wind um 13-20 Knoten und strahlenden Sonnenschein konnten wir nicht genug kriegen.

Der Dienstag Abend endete mit einem vom Veranstalter organisierten Gala-Dinner in der Burg von Riva del Garda.

Am dritten Tag konnten wir uns mit zwei weiteren starken Rennen (4, 3) auf den 3. Platz vorkämpfen. Donnerstag gab es aufgrund schlechten Wetters leider keine Ora und es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden. Am letzten Tag standen nun also noch 3 Wettfahrten aus und die Windvorhersage war ähnlich schlecht wie am Tag zuvor. Die Wettfahrtleitung entschied sich daraufhin von dem ursprünglichen Plan um 13:00 zu starten abzuweichen und den Start auf 8:30 vorzuverlegen. Auch unser Abendprogramm wurde deshalb um zwei Stunden nach vorne gezogen und wir waren pünktlich im Bett.

Und tatsächlich, nach einem kleinen Gewitter am morgen fanden wir uns um 10:00 mit herrlichen 20 Knoten auf der Bahn, mit Wind allerdings genau aus der anderen Richtung als die letzten Tage (Vento).

Wir kamen mit disem Windsystem leider nicht besonders gut klar, entschieden uns zu oft für die falsche Seite und segelten nur 3 mittelmäßige Wettfahrten (25, 31, 24).

Im Gesamtklassement enden wir damit auf Platz 6, sind aber insgesamt sehr zufrieden - bestes europäisches Team und vor uns so gut wie nur professionelle Teams.

Glückwunsch an die starken amerikanischen Teams (Platz 1, 3, 4, 5), allen voran Will Welles zu seinem zweite WM-Titel und auch den Japanern von Siesta zum Vize-Titel.

Vielen Dank auch an unsere On-Shore Crew um Stephan und Matt (und im zweiten Teil der Woche Hanni, Frank und Tina) für den tollen Support.

Wir hatten eine schöne Woche und freuen uns auf die nächsten Events.

Eure JJOne

JSC im Regatta – Sport weiterhin erfolgreich

03.09.2018 10:46

Drachen IDM
Vom 02.-05.08 2018 wurde die Internationale Meisterschaft der Drachen vom Norddeutschen Regatta Verein auf der Außenalster ausgerichtet. 60 Boote waren am Start. Die Crew Harald Gusek, Florian Jakob, Thomas Birkner ersegelten auf ihrem Drachen „EL GUANCHE“ nach 10 Wettfahrten einen sehr guten 11. Platz. Glückwunsch! Ergebnisse: manage2sail

J24 World
Vom 23.- 31.08.2018 waren beim J 24 World Championship auf dem Gardasee insgesamt 89 Boote am Start. Unsere WM Japan-Crew Daniel Frost, Jeronimo Landauer, Daniel Schwarze, Felix Leupold, Timo Chorrosch auf der Club „JJ one“ ersegelten nach 10 Rennen bei schwierigen Wetterbedingungen einen hervorragenden 6. Platz(!) und waren damit beste Europäer. Unsere Glückwünsche! Ein ausführlicher Bericht ist hier ebenfalls veröffentlicht.
Ergebnisse: Internet J24 world championship 2018 Fragila Vela Riva

2.4 mR Bayrische Meisterschaft
Vom 30.08.- 02.09. 2018 richtete der Segelclub Prien e.V. Chiemsee den Prien City Cup aus. 24 Crews fanden sich ein. Nach 9 Rennen mit Chiemsee typischen Wetterbedingungen errang Bernd Käther auf „viva la vida“ einen tollen 5. Platz! Poldi kommt immer besser in Fahrt. Glückwunsch!
Ergebnisse: manage2sail

Nord. Folkeboot Berolina Cup
Vom 01.-02. 2018 veranstaltete der Segler-Verein Stössensee den Berolina Cup. Stephan Goebel, gerade als Schlachtenbummler und Bootstransporteur von der World J24 zurück, sprang auf sein Folke „Salto di Vento“ auf. 16 Folke waren am Star . Mit seiner Mannschaft Sonja und Lars Kiewning ersegelten sie nach 3 Wettfahrten den 4. Platz Auch hier unser Glückwunsch!
Ergebnisse: manag2sail

JSC - Team startete bei der 2. Deutschen Segel-Bundesliga vor dem VSaW

30.08.2018 11:59

Vom 24-26.08 fand auf dem Wannsee das vierte Event der 2.Bundesliga statt. Vom JSC waren Nicolas Thierse (Vorschiff), Oliver Szymanski (Trimmer), Cynthia Sassenroth (Taktik) und Christoph Cornelius (Steuermann) am Start.
Dabei ist Nico spontan für Georg eingesprungen, der sich eine Woche vor der Regatta am Knie verletzt hat.
Das Event, ausgerichtet vom VSaW, war, wie für den Wannsee üblich, seglerisch einzigartig. Der Westwind sorgte dafür, dass auf dem Kurs der zweiten Segelbundesliga zwei Windsysteme des Wannsees stritten, und es lag an uns, zu analysieren, welche Seite des Kurses am Ende gewinnen sollte.

Die Böen und Dreher mussten ständig aufmerksam beobachtet, die Taktik permanent angepasst werden. Was taktisch auf der ersten Kreuz noch gut funktioniert hat, musste auf der nächsten Kreuz nicht wieder zum Erfolg führen. Ein Rennen war nie beendet, bevor man über die Ziellinie segelte, unzählige Läufe wurden auf dem letzten Vorwindschlag entschieden.
Leider gelang es uns in den ersten Rennen nicht, die vorderen Plätze zu halten und so mischen sich in die an sich gute Serie einige Ausreißer. In der Segelbundesliga gibt es keinen Streicher, jeden einzelnen Punkt muss man mit in die Wertung nehmen. Dann heißt es also hoffen: dass auch andere Teams sich mal einen Patzer erlauben, und dass die Böe auf der eigenen Seite im nächsten Rennen durchhält.

Im Laufe des Events kämpften wir uns, unterstützt durch den auffrischenden Wind, vom anfangs 17. Platz in die erste Hälfte vor. Am letzten Tag gelang uns noch der Sprung vom 9. auf den 8. Platz.
Wie auch in den anderen Events gelang uns leider keine Top-Platzierung, aber wieder ein souveräner Platz im vorderen Mittelfeld. Durch die Konstanz in den vergangen 4 Events konnten wir den Klassenerhalt für 2019 bereits vorzeitig sichern.
Mit dieser Gewissheit konnten wir glücklich mit dem Event abschließen.

Bedanken möchten wir uns bei allen, die das Event verfolgt haben: im VSaW und zuhause am PC.
Auf dem Wasser im JSC-Shuttleboot wurden wir abwechselnd von Christina, Hanni, Frank, Peter und Hartmut begleitet.
Das nächste und letzte Event der zweiten Segelbundesliga 2018 findet in drei Wochen in Kiel statt. Als Team gehen Daniel Schwarze, Timo Chorrosch, Felix Leupold und Christoph Cornelius an den Start.
Wir hoffen weiterhin auf eine Top Event Platzierung im Jahr 2018!

Euer JSC Bundesliga Team

Die JSC Crew unserer J24 "JJone" kämpft zurzeit bei der WM auf dem Gardasee mit 89 Booten (!!) um einen Podiumsplatz. Wir drücken weiter die Daumen und werden zeitnah berichten

News von Elias Falke im 420er

15.08.2018 13:03

Am 3.Juli habe ich zusammen mit meinem Steuermann Paco unser neues Boot im Landesleistungszentrum getauft. Nach einer kleinen Rede von Martin Schlaaff konnten wir dann das Schiff glücklich ins Wasser schieben und die ersten Runden über die Müggelspree drehen.

Nach zwei Wochen Trainingslager stand dann am vergangenen Wochenende unsere erste Regatta mit neuem Material auf dem Programm.

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir an den Werbellinsee. Bei recht böigen 3 - 5 Bft hatten wir am Samstag in den ersten beiden Wettfahrten noch ein paar Schwierigkeiten mit der Abstimmung und kamen an vierter bzw. fünfter Stelle durchs Ziel. In der dritten Wettfahrt lief es dann schon besser und wir wurden zweiter. Das war dann auch das Tagesergebnis. Am Sonntag konnten wir dann bei nur noch 2 - 3 Bft noch zwei erste Plätze einfahren, womit wir uns den Gesamtsieg der Werbellinseeregatta sicherten. 

Beim Vier-Zwo-Cup sind wir dann leider nicht am Start, da wir uns an diesem Wochenende bei der Bayrischen Jugendwoche auf dem Starnberger See für die 1. WM-Ausscheidung eine Woche später vorbereiten.

Nicolas Thierse: Internationaler Deutscher Meister Finn-Dinghy 2018

12.08.2018 16:47

Jüngster Titelträger aller Zeiten

Beim Würtembergischen Yacht-Club in Friedrichshafen / Bodensee waren vom 7.-12. August insgesamt 64 Segler bei der IDM 2018 am Start. Nicolas startete mit seinem neuen Boot GER 723 unter dem JSC Stander. Mit 19 Jahren war er der Youngster im Feld der erfahrenen Finnsegler.

Die Windbedingungen waren sehr schwierig. Von Sturmwarnungen bis Flauten war das volle Wetterprogramm auf dem Bodensee zu verkraften. Bis Samstag konnten insgesamt 5 Wettfahrten absolviert werden. Die Ergebnisserie von Nico war beeindruckend 1 -2 -1- 2- (3) !!!!!!

Somit ging er als Führender mit 6 Punkten in das für heute angesetzte Medalrace. Das Medalrace wurde gestartet, aber aufgrund der Windverhältnisse abgebrochen.

Somit zählen die Ergebnisse der Qualifikationsserie als Gesamtergebnis:
Gold:    Nicolas Thierse, GER 723, Joersfelder Segel-Club, 6 Punkte
Silber:  Andre Budzien, GER 711, Schweriner Yacht-Club, 16 Punkte
Bronze: Peter Ganzert, GER 15, Yachtclub Immenstaad, 16 Punkte

Nicolas ist der bis heute jüngste Titelträger „Internationaler Deutscher Meister” bei den Finns !!!!
Herzliche Glückwünsche an unser erfolgreiches JSC Regatta Nachwuchstalent Nicolas und viel Erfolg bei den weiteren Regatten in dieser Saison!!!
Nicolas hat einen Bericht mit Eindrücken von der Meisterschaft zugesagt.

Gesamtergebnisliste: www.manage2sail.com

Live Ticker Sport Aktuell

05.08.2018 16:51

Am Rottachsee belegte Nicolas Thierse den ersten Platz im Finn. Er fährt danach zur IDM in Friedrichshafen - bitte hier ganz doll die Daumen drücken.

Harald Gusek und Crew belegte den 11. Platz bei der IDM der Drachen in Hamburg bei 60 Booten am Start.

Wir gratulieren ganz herzlich.

Detailberichte kommen später.

J24 Vize-Europameister 2018

30.07.2018 15:26

Wir sind zurück von der Europameisterschaft aus Flensburg. Wir blicken zurück auf eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche, streifenlose Bräune und viel Sonnenbrand.

Wir blicken auch zurück auf ein gutes Ergebnis – nach 2015 und 2016 unsere dritte Vize-Europameisterschaft. Am Ende war es ein extrem knappes Finish um Platz 2 und 3 mit Team “Schwere Jungs” und Team "Henk". Wir hatten einen starken letzten Tag, konnten das letzte Rennen gewinnen, uns somit im direkten Vergleich gegen Henk durchsetzen und hatten dann noch etwas Glück, dass die Schweren Jungs eine schlechte letzte Wettfahrt segelten und so Silber verspielten. Insgesamt dominierte Altmeister Peer Kock diese Europameisterschaft und hat verdient gewonnen. Er fragt sich bei seiner Serie sicher warum wir überhaupt mit Streichern in der Wertung segeln sollten.

Im Voraus stand das Event wegen geringer internationaler Meldungen (lediglich GRE, SWE, NED, GBR) organisatorisch unter Druck. Trotzdem wurde die EM nicht nur auf dem Wasser sondern auch an Land ein voller Erfolg. Vielen Dank an die vielen Helfer. Es gab jeden Abend Stegbier mit Bierpong oder Wettprömpeln (zur Entscheidung bei Punktgleichheit auf dem Wasser).

Die Fettschale des KV Grills wurde so sehr mit Wurstfett geflutet dass es am 2. Abend fast zu einer Feuerexplosion kam. Gerüchten zufolge  soll es wohl einen Tag auch Planters Punch gegeben haben, allerdings können sich die meisten Teams daran nicht mehr erinnern (muss wohl an den 2 Flaschen Rum zu viel gelegen haben). Aus Rücksicht auf die internationale Beteiligung wurde dieses Jahr auf die Abriss-Party beim Griechen verzichtet. Anstatt dessen sorgte eine lokale Live-Band am vorletzten Abend für ordentlich Dampf. Da wie wir wissen die Rauchmelder in der FSC Halle sehr sensibel sind, wurde sicherheitshalber die Feuerwehr vorher informiert um eventuelle Evakuierungen zu vermeiden.

Einen großen Dank auch an die Wettfahrtleitung die über weiteste Strecken bei nicht einfachen Bedingungen einen sehr guten Job gemacht hat. Einziger Wermutstropfen bleibt das Verhalten nach der dritten Wettfahrt in der Serie, welche bei sehr wenig Wind aus umlaufenden Richtungen ins Ziel gebracht wurde. Einige Teams stellten darauf hin einen Antrag bei der Internationalen Jury die Wettfahrt nachträglich zu annullieren. Diese teilte zunächst die Meinung der Segler und ordnete eine Annullierung an. Die Wettfahrtleitung akzeptierte diese Entscheidung jedoch nicht und drohte noch am selben Abend vehement mit dem Abbruch der Regatta (“This means you won’t have a race committee tomorrow”). Die Jury entschied am nächsten Morgen die Wettfahrt doch zu behalten. Wir teilen diese Entscheidung, finden jedoch dass sie unter äußerst unprofessionellen und einer internationalen Wettfahrtleitung unwürdigen Umständen entstanden ist.  

Vielen Dank auch an unseren Klassenpräsidenten Toddel, der in dieser schwierigen Zeit zwischen der Jury, den Seglern und der Wettfahrtleitung vermittelt, einen für alle akzeptablen Kompromiss gefunden und so die Fortführung der J/24 EM gerettet hat.

Jetzt ist es schon nicht mehr lange bis zum Saisonhighlight - der Weltmeisterschaft am Gardasee in 4 Wochen.

Wir freuen uns auf das Event und melden uns wieder von dort. Bis dahin, Eure JJone mit Cynthia Sassenroth, Daniel Frost, Felix Leupold, Daniel Schwarze und Timo Chorrosch

Travemünde 2. Deutsche Segel-Bundesliga

24.07.2018 11:28

Travemünde 2. Deutsche Segel-Bundesliga

Nachdem wir 2 Wochenenden auf dem Wannsee trainiert hatten, fühlten wir (Christoph Cornelius, Cynthia Sassenroth, Oliver Szymanski und Arved Enders-Seidlitz) uns gut auf die Segelbundesliga in Travemünde vorbereitet.
Am ersten Tag konnten wir mit einem 3. und 2. Platz gut in die Serie starten, sammelten im Laufe des Tages aber doch noch ein paar Punkte mehr. Ergebnis nach 7 Wettfahrten zwischen 11 und 20 Uhr: 9. Platz von 18 Bundesligisten.
Der Sonntag, der zweite Tag, begann nach einer dreiviertel Stunde Startverschiebung bei leichten und stark drehenden Winden mit einem 5. und 6. Platz. Obwohl wir zuhause bei genau diesen Bedingungen trainiert hatten, konnten wir keine gute Bootsgeschwindigkeit finden, zudem handelten wir uns einen ärgerlichen und im Nachhinein viel diskutierten Kringel ein. Im Laufe des Tages frischte der Wind etwas auf und wir konnten den Tag mit einer letzten guten Wettfahrt, einem 2. Platz, beenden. Glückwünsche der erleichterten Fans aus Berlin folgten prompt, Gesamtergebnis Platz 12.
Am Montag, dem letzten Tag, starteten wir in der ersten Wettfahrt bei leichten aber stetigen Winden zu früh und mussten uns bereinigen. Zusammen mit uns fuhr noch ein anderes Boot zurück, welches die bessere Kreuzseite wählte und somit vor uns durchs Ziel fuhr. Wir überquerten die Ziellinie auf der 5. Position, um dann glücklich und überrascht festzustellen, dass wir damit den 2. Platz erreicht hatten. Alle Boote waren beim Startsignal über der Linie, lediglich wir und das andere Team, dass sich bereinigte, bekamen keinen OCS! Nach einem 4. Platz in der zweiten Tageswettfahrt mussten wir nach dem Zieleinlauf der dritten und letzten Wettfahrt zittern. Der YCBG war nach einem spannenden letzten Vorwind gefühlt gleichzeitig mit uns über die Ziellinie gefahren. Auf dem Weg in den Hafen dann die Erleichterung, wir hatten es geschafft und waren 3. der Wettfahrt. Insgesamt haben wir damit den 9. Platz erreicht, erste Hälfte beziehungsweise top ten.
Fazit der Regatta: Ziel erreicht, wir sind auf den letzten Zentimetern dank des 3. Platzes in der ersten Hälfte gelandet. Frei nach Hartmut Oback: Große Erleichterung! Für die nächsten Events ist aber definitiv noch Luft nach oben. Wir hatten viel Spaß zusammen und würden uns freuen, bald wieder zusammen bei der Bundesliga zu segeln.
Erst einmal steht aber für Rudi mit dem Team JJOne die J24 Europameisterschaft in Flensburg an. Viel Glück dafür!

Liebe Grüße von eurem Liga-Team Arved, Chrissi, Olli und Cynthia

Der Kamerad Michael Müller ist verstorben

22.07.2018 10:52

Wir erhalten die traurige Nachricht, dass unser Kamerad und langjähriges Mitglied Michael Müller nach kurzer schwerer Krankheit am 12. Juli 2018 im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist.

Michael Müller war ein leidenschaftlicher Segler und engagierter Clubkamerad, der auch zeitweise die Funktion des 2. Vorsitzenden im JSC übernommen hatte. Später zog es Michael und seine Familie zur Ostsee hin und er verbrachte viel Zeit mit seinem Schiff am Greifswalder Bodden.

Wir werden Michael immer in guter Erinnerung halten.

Die Trauerfeier findet am Montag, dem 6. August 2018 um 11:00 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Heiligensee, Eingang Elchdamm, 13505 Berlin statt.

JJone bereitet sich auf die Europameisterschaft vor

22.07.2018 10:46

JJone bereitet sich auf die Europameisterschaft vor und eine erfolgreiche Kieler Woche für das Bundesliga-Team des JSC.

Liebe Club-Gemeinde und Gäste, während Chrissi, Olli, Cynthia und Arved in Travemünde in der Liga kämpfen ist das Team der JJone wieder mit der J24 unterwegs. Dieses Mal geht es nach Flensburg, wo am Montag (23.07.18) die Europameisterschaft ausgesegelt wird. Die nächsten 2 Tage werden wir damit verbringen, unser Boot zu optimieren und ein paar Testschläge zu machen und natürlich dem Bundesliga-Team die Daumen zu drücken.

Die Zeit der Fahrt nutzen wir um euch von der Kieler Woche zu berichten. Diese begann schon Anfang Mai für uns. Mit den beiden Daniels, Jeronimo, Felix und Timo hatten wir ein schweres Team eingeplant. Die Addition der freiwillig gemeldeten Körpergewichte betrug über 410 kg. Zur Erinnerung: 400 kg sind erlaubt. Jeder musste sich also damit beschäftigen, wie wir das Gewicht schaffen können. Leider kam 2 Wochen vor Beginn die Nachricht, dass Felix sich am Knie verletzt hat und für die Kieler Woche ausfallen würde. Zum Glück sind wir ein inzwischen stark aufgestelltes Team für die Bundesliga und Chrissi ist nach langem Überlegen (ca. 2 Sekunden) als Ersatz eingesprungen. So fuhren wir jetzt also entspannt und mindestens 20 Kilo leichter Richtung Kiel los. Alle Diätpläne waren sofort vergessen. Am ersten Tag konnten wir leider keine Rennen ins Ziel bringen, da die Wetterlage äußerst instabil war. Am zweiten Tag lief es dann mit einem überragenden Bootsspeed bei gleichzeitig äußerst gelungener Taktig besser als man sich wünschen kann. DREI! Erste und ein 5. Platz am Ende des Tages können sich sehen lassen. Leider wurde der 5. Platz von einer Meinungsverschiedenheit mit einem anderen Team, darüber wie viel Platz bei einer Unterwendung zu lassen ist, überschattet und wir mussten ein paar Buchstaben in Kauf nehmen. Noch etwas irritiert von der Jury-Entscheidung lief das Erste Rennen des 3. Tages nicht und wir kamen nicht über den 12. Platz hinaus. Im Folgerennen konnten wir an die Leistung vom Vortag anknüpfen und wurden 2. Im dritten Rennen des Tages wollten wir etwas zu viel, waren zu früh an der Startlinie, mussten zurückfahren und die anderen 27 Starter vorlassen. Bis zum Zieleinlauf kämpften wir uns immerhin auf Platz 9 vor. Zum Schluss ersegelten wir noch einen Sieg, sodass wir trotzdem zufrieden ins Bett gehen konnten. Der letzte Tag ging mit den Plätzen 3,2 und 2 wieder stark zu Ende. Insgesamt haben wir damit den 3. Platz ersegelt. Konnten also an Platz 2 von der German Open anknüpfen und freuen uns jetzt auf die Euro. Für Chrissi, Daniel S. und Timo war die Kieler Woche aber noch nicht vorbei. Am Mittwoch wurde pausiert und Cynthia ist zu dem Team frisch aus Russland dazu gestoßen. Zu viert ging es jetzt in dem 45 Boote starken und durch viele Bundesliga-Teams Top besetzten J70 Feld an den Start. Verglichen mit den anderen Teams, die teilweise zu fünft segeln oder doch mit eher kräftigen Jungs, bildeten wir ein sehr leichtes Team und die starke Windvorhersage bereitete uns etwas Kopfschmerzen. Davon ließen wir uns jedoch nicht beirren und konzentrierten uns auf unsere Stärken. Am Donnerstag durften wir zunächst nicht segeln, da noch zu viel Wind war. Gegen Abend beruhigte ging der Wind auf etwas unter 30 Knoten zurück und wir segelten 2 Rennen. Insbesondere die Vorwinde haben uns bei der Windstärke natürlich Freude bereitet. In voller Gleitfahrt wird eine 20-minütige Kreuzstrecke in gefühlten 30 Sekunden wieder runter gesegelt. Verglichen mit den 5 Booten, die wir bei Bundesliga-Rennen um uns herumhaben, mussten wir uns natürlich erst mal sortieren, was segeln mit 45 anderen Booten in dieser Bootsklasse bedeutet. Die Plätze 12 und 15 stellten uns aber zufrieden. Wir konnten die Topteams mehr als einmal ärgern und holten insbesondere auf den Vorwindstrecken immer viele Boote ein. Auch der nächste Tag brachte uns viel Wind. Insbesondere Platz 6 im 5. Rennen ließ uns erkennen, dass wir auch bei Klassenregatten als Liga-Team durchaus vorne mitspielen können. Das haben wir dann im letzten (dem 9. Rennen) deutlich gezeigt. Nach einem gelungenen Start gingen wir auf Platz 10 um die Luvmarke, direkt eine Halse an der Bahnmarke und guter Speed schoben uns auf der Vorwindstrecke schon auf Platz 6 vor. Auf der 2. Kreuz holten wir uns den Anschluss an das Führungsfeld, halsten wieder direkt an der Luvtonne und konnten uns bis auf Platz zwei im Ziel vorschieben. Insgesamt beendeten wir damit die Kieler Woche auf dem 14. Platz von 45 Teilnehmern und sind auch hier sehr zufrieden. Die Erinnerung daran, unter Genacker bei 30 Knoten Wind in voller Gleitfahrt durch die Kieler Förde zu rauschen wird uns Vieren mit Sicherheit noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Besonders haben wir uns über den starken Support von den JSC-Kammeraden, die vor Ort waren (Fam. Zeidler und Fam. Cornelius) und natürlich Hartmut, der uns jeden Morgen aus Berlin mit Motivationsnachrichten weckte, gefreut. Das gleiche gilt natürlich dafür, dass wir Poldi wieder an einer Regattabahn – jetzt als aktiver Sportler – treffen konnten!

Wie Anfangs schon beschrieben, sind wir von der JJone nun aber wieder konzentriert dabei uns auf die Europameisterschaft vorzubereiten. Segeln werden wieder beide Daniels, der genesene Felix, Timo und Cynthia, die direkt von der Bundesliga in Travemünde zu uns nach Flensburg kommt.

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und vergesst nicht uns die Daumen zu drücken!

Eure JJone und das ganze Bundesliga Team

Kieler Woche 2018

15.06.2018 19:03

JSC startet in 6 Bootsklassen

Vom 16. – 24. Juni ist die Kieler Woche wieder das Mekka des Segelsports. Der Joersfelder Segel-Club ist in 5 Bootsklassen vertreten und zahlreiche Schlachtenbummler werden das Geschehen ihrer Sportler direkt vor Ort mitverfolgen.

2.4 mR Para Eurosaf - 23 Meldungen - mit "Poldi" Käther
  - Poldi will sich in dieser Bootsklasse weiter etablieren.

Finn - 78 Meldungen(!) -  mit Nicolas Thierse
  - eine erste internationale Bewährungsprobe für den jüngsten Teilnehmer

470er Damen - 27 Meldungen - mit Frederike Loewe und Anna Marfort
  - sie gehen als Vizeeuropameisterinnen2018 ins Rennen und wollen ihren Kieler Woche Sieg von 2017 wiederholen

J24 - 29 Meldungen - mit Daniel Frost, Timo Chorrosch, Daniel Schwarze "Blacky", Jeronimo Landauer, Christoph Cornelius
  - die Weltmeister  von 2016 und Vizemeister der German Open 2017/2018 wollen wieder Spitzen-Resultate ersegeln

420er - 104 Meldungen(!) - 3 JSC-Teams gehen an den Start:
  - Frederik van Lawick und Darian Wöhlert
  - Paul König mit Elisabeth Weinhold( SVSL )
  - Elias Falke mit Paco Melzer ( YCBG )
Wir sind gespannt wie sich unser Regattanachwuchs in Kiel platzieren kann

J70 - 48 Meldungen - mit Cynthia Sasenroth, Timo Chorosch, Christoph Cornelius, Daniel Schwarze
   - das JSC-Team 2.Segel-Bundesliga will sich in der zahlreichen Konkurrenz behaupten.

Woman's SAILING Champions League -12 Meldungen - erstmalig bei der Kieler Woche sind internationale Damencrews im J70 Liga Format am Start
  - Wettfahrtleiterin Svenja Ehrmann wird u.a. von den JSCern Christina Cornelius, Annika Westhoff und Peter Cornelius unterstützt. Mehr zur Women's SAILING Champions League hier.

Wir wünschen unseren Aktiven spannende Regatten mit ausreichenden Windbedingungen und natürlich gute Platzierungen.

Die aktuellen Livestream Übertragungen und die Ergebnisse siehe www.kieler-woche.de/segeln

Euer Sportwart Hartmut

Kamerad Bruno Paul ist verstorben

13.06.2018 15:31

Wir haben die traurige Pflicht mitzuteilen, dass unser Kamerad Bruno Paul in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2018 verstorben ist. 

Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Bericht Rupenhorn Regatta – German Open J24

25.05.2018 08:41

Am 12/13.05. und am darauffolgenden Pfingstwochenende richtete der Klub am Rupenhorn zwei J24 Regatten aus. Die Rupenhorn-Regatta am ersten Wochenende nutzten wir als Vorbereitung für die darauf folgende German Open über Pfingsten. Am Samstag war auf der großen Breite nur mäßiger Wind vorzufinden, dafür aber aus fast allen Richtungen. Wir ersegelten im Schnitt mittlere Plätze und freuten uns auf den Sonntag, an welchem mehr Wind angekündigt war. Am Sonntag hatte der Wind deutlich aufgefrischt und bescherte uns 3 Tagessiege. Nach zwei Wettfahrttagen lagen wir souverän auf dem ersten Platz und konnten uns somit den Titel Berliner Meister in der J24 Klasse 2018 sichern. Am darauffolgenden Pfingstwochenende startete die German Open. Bei der German Open hatten wir zusätzlich das Vergnügen Hartmut als unseren Wettfahrtleiter auf dem Startboot zu haben. Dabei wurde er unterstützt von Mitgliedern des KaR. Bei sehr schwierigen Bedingungen auf der großen Breite, Zitat Daniel: „So schlimm war es noch nie“, konnten wir über 3 Tage hinweg 8 Wettfahrten zustande bekommen. Wir hatten traumhaftes Wetter und ausreichend starken Wind, nur leider kam dieser stetig schwankend aus 50-110° Himmelsrichtung, was das Auslegen des Kurses und der Startlinie erschwerte. Zitat Wettfahrtleiter Hartmut: “Ick will nach Tegel! Da gibs keine Dreher“. Auch die Wahl der richtigen Kreuzseite erforderte Glück. An Land wurden wir vom KaR mit Pasta, Gegrilltem und Kuchenbuffets verwöhnt, sowie einem herausragendem Abendprogramm. An Bord waren Daniel Frost, Jeronimo Landauer, Felix Leupold, Christoph Cornelius und Daniel Schwarze. Am Ende reichte es für einen 2. Platz in der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich das Sailing Team High Five aus Hamburg und Umland. Wir möchten uns bei allen Verantwortlichen, insbesondere Hartmut, für diese schönen beiden Wochenenden bedanken.

Euer JSC-Bundesligateam / Sailing Team JJone

Anna und Frederike Vize-Europameister

24.05.2018 19:30

Wir veröffentlichen hier voller Stolz die Presseinformation des DSV zum Erfolg von Anna und Frederike und senden den beiden unseren herzlichen Glückwünsche:

Deutschlands 470er-Segler auf der EM-Erfolgswelle
Silber und zweimal Bronze für das German Sailing Team

Burgas/Bulgarien, 24. Mai 2018. Glanzvoller Auftritt der deutschen 470er-Seglerinnen und Segler bei der Europameisterschaft der olympischen Zweihandklasse im bulgarischen Burgas: Bei den Damen segelten die Berlinerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel-Club) zu Silber. Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club erkämpften sich mit Rang drei im Medaillenfinale Bronze. Das imposante deutsche Gesamtergebnis der Trainingsgruppe von Marek Chocian machten Fabienne Oster und Anastasiya Winkel vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg als Zehnte perfekt.

470er-Bundestrainer Marek Chocian sagte: „Wir haben einige Dinge in unserer Arbeit geändert. Ich habe immer wieder gesagt, dass wir nur als Team vorankommen. Das Team ist der wichtigste Faktor! Dieser Erfolg ist ein Ergebnis der Veränderungen, ein Erfolg für das ganze Team und seine intensivierte Zusammenarbeit und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Wir sind glücklich, aber noch lange nicht am Ziel. Als nächstes geht es bei der WM in Aarhus um die Sicherung der Nationenqualifikation.“

Auch bei den Herren standen mit Malte Winkel (Schweriner Yacht Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersportverein) zwei von Robert Remus trainierte deutsche Segler auf dem Siegerpodest. Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) hatten das Medaillenrennen als Elfte knapp verpasst, aber nach Platz 4 beim Frühjahrsklassiker Trofeo Princesa Sofía erneut Weltklasse-Leistungen zeigen können.

Für die Weltmeisterschaft aller olympischer Disziplinen im dänischen Aarhus, wo es im August um die ersten Nationenqualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 geht, kam die eindrucksvolle Kampfansage der DSV-Flotte bei diesen europäischen Titelkämpfen zum richtigen Zeitpunkt. Nadine Böhm sagte: „Die Erfolge sind sicher ein Ergebnis unserer Zusammenarbeit als Team in den vergangenen Monaten. Wie wir uns pushen und stark machen. Wenn wir weiter so mit unserem Trainer Marek Chocian arbeiten, sollten unsere Chancen ähnlich gut sein, bei der WM die Nationenqualifikation zu sichern – das große Ziel für uns alle.“

„Wir fühlen uns für Aarhus gut gerüstet“, sagte auch Steuerfrau Frederike Loewe vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „wir waren jetzt bei drei Regatten in diesem Jahr dreimal im Medaillenrennen. Tendenz aufsteigend. Das ist ein gutes Zeichen. Bei dieser EM waren Fitness und Konstanz die Themen. Wir waren oft k.o., haben aber nie locker gelassen.“ Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß haben sich ihre Bronzemedaille mit kämpferischer Leistung und Rang 3 im Medaillenfinale gesichert. „Wir haben gekämpft bis zum Ende. Wir wussten, dass wir alles geben müssen, haben nie nachgelassen und sind jetzt super, super happy.“

Zufrieden stimmt das deutsche Team auch, dass die herausragenden Leistungen der 470er-Crews in unterschiedlichsten Bedingungen stimmten. Böhm berichtete: „Nach dem Totalausfall am ersten Tag hatten wir es im Verlauf der Titelkämpfe mit variierenden Windbedingungen zu tun, mal mit 7 bis 9 Knoten, mal mit bis zu 19 Knoten. Fitness war ein Faktor. Konsequenz und Konzentration auch. Wir haben nach dem Ausfall an fast allen Tagen drei Rennen gesegelt, das war nicht immer einfach. Aber wir sind sehr glücklich, dass wir hier als Team insgesamt sogar drei Medaillen gewinnen konnten.“

 

ENDERGEBNIS: 470er Europameisterschaft

FRAUEN
1.    Tina Mrak/Veronika Macarol (Slowenien), 58 Punkte
2.    Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee, Joersfelder Segel-Club), 78 Punkte
3.    Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yach-Club), 82 Punkte
10.  Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (Norddeutscher Regatta Verein), 105 Punkte

MÄNNER
1.    Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (Schweden), 39 Punkte
2.    Panagiotis Mantis/Pavlos Kagialis (Griechenland), 72 Punkte
3.    Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 91 Punkte
11.  Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 108 Punkte