Trave Breitling Cup

Pascal, Oskar, Martha und Sandra (von links)

Martha berichtet von der Europe-Regatta in Lübeck. Bei ihrer letzten Regatta vor einer großen Reise gab es tolle Ergebnisse für das Berliner Team!

Am letzten Wochenende bin ich zusammen mit Pascal den Brave Breitling Cup gesegelt.

Mit vier Europes auf dem Sechsertrailer bin ich mit meiner Familie am Freitag vom JSC aus losgefahren. Nach einer ungefähr dreistündigen Fahrt sind wir dann endlich in Lübeck angekommen.

Als wir es dann endlich nach Durchquerung einer Mautstelle geschafft hatten den Segelverein Travel Lübeck zu erreichen, wurden wir dort schon von einem der Lübecker Europesegler erwartet. Er half uns schnell unseren Trailer abzustellen und zeigte uns dann wo wir unser Zelt aufbauen konnten. Da es schon relativ spät war entschied ich mich mit dem Aufbauen noch bis zum nächsten Morgen zu warten. 

Abends sind wir dann noch in der Stadt mit den Hamburger Seglern etwas essen gegangen und dann sind wir sofort ins Zelt gegangen um für den nächsten Tag gut ausgeschlafen zu sein.

Am nächsten Morgen bin ich dann langsam wach geworden und hab dann erstmal gefrühstückt. 

Als ich aus dem Zelt herausschaute war es noch relativ ruhig auf dem Gelände. Ich bin dann erstmal zum Trailer gegangen und hab die Gurte von den Booten abgemacht. Während ich mein Boot aufbaute, kam schließlich auch Pascal an und wenig später auch die anderen Berliner Europesegler (Oskar und Sandra).

Nach dem Aufbauen hatten wir alle noch viel Zeit um uns langsam Umzuziehen und nochmal einen letzten egen eins ging es dann endlich aufs Wasser. Als ich aus dem Hafen fuhr erwartete ich erstmal eine lange Strecke bis wir beim Regattagebiet ankommen würden, war dann jedoch überrascht als die Wettfahrtleitung schon wenige Meter vor dem Hafen in einer Breite des Flusses die Tonnen auslegten. 

Um 14 Uhr war dann endlich der erste Start. In der Europe gab es 13 Teilnehmer.

In der ersten Wettfahrt machten wir uns erstmal alle mit dem Gebiet vertraut. Da der Wind ähnlich wie bei uns auf dem Tegeler See sehr viel drehte, konnten wir mit den Windverhältnissen relativ gut umgehen und wurden so in der Wettfahrt auch 2. und 7. 

In der zweiten Wettfahrt nahm der Wind dann ein wenig zu, was für uns beide aber auch nicht so schlimm war, wir wurden 3. und 7. 

Nach zwei Wettfahrten war der Regattatag auch schon wieder vorbei. Zufrieden mit unseren Leistungen des Tages fuhren wir beide dann in den Hafen. Pascal ist dann in seiner Ferienwohnung gefahren. Oskar, Sandra, meine Eltern und ich haben auf dem Zelt gecampt und waren in dem Vereinsrestaurant abends essen. 

Da wir alle müde waren von dem anstrengenden Segeltag waren, sind wir dann auch schnell schlafen gegangen.

Am nächsten Tag sind wir aufgewacht und haben dann unsere Boote aufgebaut. Da meine alte Optigruppe aus Hamburg mit meinem ehemaligen Trainer auch da war hab ich dann mit der Gruppe darauf gewartet, dass wir endlich rausfahren. Der erste Start sollte um 10 Uhr sein. Da jedoch um 9:30 Uhr das Wasser immer noch spiegelglatt war, entschied sich die Wettfahrtleitung dazu Startverschiebung zu machen. Das bedeutete für die 200 Optikinder und die 13 Europesegler also erstmal warten. Während die anderen alle mit Motorbooten rausgefahren sind um sich die Lage draußen einmal genauer anzuschauen, haben Sandra und ich die erste Instastory für den Instagram Account der Deutschen Europesegler gemacht (@ger_europe_sailing) 

Um 11 Uhr war dann endlich der erste Start für den Tag. 

Nach zwei Wettfahrten sind wir dann wieder in den Hafen gefahren. Auch am zweiten Tag konnten die Berliner mit ihren Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Insgesamt bin ich 2., Oskar 3. , Sandra 5. und Pascal 7. geworden.

Insgesamt war die Regatta für mich ein schöner Saisonabschluss, da ich ja in einer Woche erstmal für sechs Monate auf einen Traditionssegler im Rahmen des seglenden Klassenzimmers gehe. Falls jemand Interesse hat, kann man unter www.oceancollege.eu meine Reise verfolgen.

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