News aus der JSC Jugend
Erster Spieleabend der Jugend
07.05.2012 19:28
Durch eine Initiative der Jugendsprecher Annika und Emilia fand am 4. Mai der erste Spieleabend der Jugendabteilung im Jugendraum statt. Ein Bericht folgt in den nächsten Tagen.
Die Spieleabende finden nun regelmäßig am ersten Freitag im Monat im Jugendraum von 18-20 Uhr statt. Im Juni: Tischtennisturnier am 1.Juni!!
Bericht von der Ostereiregatta auf dem Salbker See (Magdeburg) 24.-25. März 2012
19.04.2012 08:31
Eigentlich wollte ich mit meiner Klassenkameradin Sophie Stoppenbrink auf den Schulball gehen, da ich aber schon obige Regatta gemeldet hatte schickte mich Sophie mit einem Gewinnerauftrag nach Sachsen-Anhalt. So einfach ist das aber nicht.
Am Samstag war erst einmal eine lange Startverschiebung, der Wind wollte nicht so ganz und die Wettfahrtleitung servierte Milchreis oder Gulaschsuppe. Die Lust meiner Mitstreiter ging gegen Null, das kann ja nur gut sein. Der 1. Start kam gegen 13:30h Ich kam nahe des Startschiffs gut weg , hatte den Wind lange studiert und er kam immer erst von links…aber nicht während des ¼ - ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen aber dann bekam ich den ersehnten Dreher und kam als 6’ter durchs Ziel. Für den Anfang ganz gut. Die 2. WF nahm ich aus der Startllinienmitte und war bis zur 2 Tonne 1. Dann kam eine sehr gute Mitseglerin, die ich schon lange kenne und fuhr einfach an mir vorbei….Ich verlor bis zum Schluß noch 2 Plätze und wurde 4’ter. Na ja – die 3 WF wurde mit wenig Wind aus der Mitte wieder heraus gestartet und es lief ganz gut – ein 6’ter – gegen 19h waren wir vom Wasser und im Ergebnis des Tages ein dritter Platz. Ich konnte zufrieden sein –
Der Sonntag war mit mehr Wind gekrönt und mein Start kam diesmal in der Nähe der Tonne zustande, es waren viele über der Linie und irgendwie war wieder ein 6 Platz da. Die letzte Wettfahrt ging so gar nicht, lief nicht und endete mit einem 19’ten – mein Streicher :)
Es gab Nudeln mit Tomatensosse und Würstchen – ging so. Dann bat mich Jara – die gute Seglerin aus der 2 WF, ob ich ihr Zeuge sein könnte – klar meine Augen waren ja leider Gottes mehr hinten gewesen also vorne, so dass ich gesehen habe, dass sie eben nicht die Tonne berührt hatte. Dies konnte ich auch glaubhaft der Jury mitteilen.
Erstaunt hat mich aber schon, dass Kläger, Ankläger und Zeuge des Anklägers aus einer Trainingsgruppe waren – und der Co-trainer erst vom Protest abriet, aber nach Rücksprache des Kadertrainers der Protest durchgezogen wurde. Dem Jungen half das gar nichts – er wurde wegen anderer Fehler 9. - diese Unsportlichkeit finde ich zum k...
Auf jeden Fall: Sophie es ist kein Sieg geworden, ich wurde punktgleich mit dem Dritten Vierter und habe einen sehr schönen Pokal überreicht bekommen.
Die Saison ist eröffnet –
Euer Nicolas Thierse
GER 12400
Opti A
Eislaufen der Opti-B- und Bezirksgruppe
04.03.2012 13:36
Am 16.02.12 gab es erst für die Opti-B- und Bezirksgruppe eine gemeinsame Theorie im Jugendraum, bei der der Vortrag von Friedrich über Strategie und Taktik vom Vortrag wiederholt wurde, dann ging es ins Horst-Dohm-Eisstadion nach Wilmersdorf zum Schlittschuhlaufen. Unsere Optis machten hierbei eine genauso gute und soveräne Figur wie auf flüssigem Wasser. Bilder von diesem Nachmittag gibt es zu sehen in unserer Galerie.
Trainerwechsel bei der Bezirksgruppe Opti Tegel
25.02.2012 11:12
Zum Ostertrainingslager übernimmt Laura Prieß vom WGSO das Optitraining der Bezirksgruppe Tegel. Wir wünschen Laura viel Spaß bei ihrer neuen Trainertätigkeit und werden sie so gut es geht dabei unterstützen!
Opti-Ostertrainingslager in Blossin
08.12.2011 15:37
Montag 2.April bis Samstag 7.April 2012
Segeln auf dem schönen Wolziger See, der uns zu dieser Jahreszeit fast ganz allein gehört, wohnen in urigen Holzhütten direkt am Hafen, ein riesiges Gelände mit Strand, Beachvolleyball- und Fußballplatz und jede Menge Wald drum herum… Kann man besser in die neue Saison starten?
Opti-Ostertrainingslager 2012
des Berliner Segler-Verband e.V. / Bezirk Tegel
im Jugendbildungszentrum Blossin e.V.
Waldweg 10 15754 Heidesee/ OT Blossin
Internet: www.blossin.de
Montag, den 02.04.2012, Anreise zu 10 Uhr bis Samstag, den 07.04.2012, Abreise ab 14 Uhr
Kosten: 220 € / Teilnehmer, Meldeschluß: 2.2.2012, max. 29 Teilnehmer.
Näheres auf der Ausschreibung, Anmeldung mittels Meldeformular
Berliner Jugend- und Jüngstenmeisterschaft - 420er
29.09.2011 12:35
Nachdenken über Taktik? Keine Zeit...
Am letzten Wochenende im September fand wieder die gemeinsame BJM aller Jugendklassen auf dem Müggelsee statt. Unsere Boote standen im Strandbad Müggelsee, das sich mal wieder durch seine großartigen Slipmöglichkeiten, wie von Christoph schon beschrieben, auszeichnete. Am Samstag begrüßte uns ein spiegelglatter Müggelsee, Sonntagmorgen sah es trotz des frühen Aufstehens nicht viel besser aus. Daher hatte es niemand so richtig eilig mit dem Ablegen, als dann gegen 8.30 plötzlich doch Wind einsetzte sah das schon wieder ganz anders aus. Annick und ich schafften es gerade so aus eigener Segelkraft zum 5 min Signal am Startschiff zu sein, Arved und Jaspar hatten sich in weiser Voraussicht schon etwas früher auf die Socken gemacht. Es zeigte sich aber, dass zu viel Nachdenken auch manchmal hinderlich sein kann und wir fuhren einfach drauf los. Nach einer unglaublich knappen Zielkreuz sicherten die Seidlitz-Brüder und wir uns eine hervorragende Ausgangssituation auf den Plätzen 3 und 1. Für Jaspar und Arved ging es genauso gut weiter mit einem 2. Platz, in der 3. Wettfahrt verabschiedete sich dann leider der Wind, wir kriegten gerade noch die richtige Bö und retteten uns auf den 4. Platz, für die Jungs reichte es dann leider nur für den 13. Platz. Aber immerhin, ein Teil des Feldes schaffte es in der vorgegebenen Zeit gar nicht mehr ins Ziel und für die Teenies wurde es noch grotesker. Zum Glück für uns schafften wir auf unserer Bahn mit der Wettfahrtleitung vom TSC aber die erforderlichen 3 Wettfahrten, für die anderen Klassen sah es da deutlich schlechter aus. Rechnerisch landeten Annick und ich so auf dem 1. Platz und die Seidlitze auf dem 3. Platz, punktgleich mit den 4. Leider waren unsere Positionen allein durch sportliche Leistungen noch nicht gesichert, die von Christoph schon erwähnte Protestreihe, die sich teilweise leider auch gegen uns richtete, ließ uns um den Titel bangen und an der Sportlichkeit unserer Mitstreiter zweifeln. Doch für uns wendete sich alles zum Guten, die Proteste wurden abgewiesen und Arved und Jaspar landeten auf dem hervorragenden 3. Platz und Annick und ich dürfen nun den Titel Berliner Jugendmeister 2011 führen und haben sogar noch einen wunderschönen Zusatzpreis für die wenig schmeichelhafte Eigenschaft „das älteste Team, das nächstes Jahr nicht mehr an Jugendmeisterschaften teilnehmen darf“ zu sein.
Wir sind unglaublich stolz auf unseren Erfolg und bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben. Allen voran natürlich bei unserem Trainer Jan Forster, unseren Familien und allen Vereinsmitgliedern sowie auch Udo Pflüger, der uns am Samstagmorgen noch mit einer nagelneuen Fock beliefert hat, die sicherlich auch ihren Teil geleistet hat. Und nicht zu vergessen auch noch herzlichen Glückwunsch an Christoph zu seinem Vizemeistertitel im Teeny.
Anja Ehrmann
Alle Ergebnisse der BJJM
Berliner Jugend- und Jüngstenmeisterschaft - Teeny
29.09.2011 10:30
Berliner Meisterschaft, geht das auch ohne Wind?
Mit am Sonnabend angekündigten Windstärke von nur 3 Knoten fuhren wir an den Müggelsee. Bei einem angesetzten Start um 10:30 verlief die Anreise aus dem Norden von Berlin noch ganz gemütlich. Es kam wie es kommen musste, ich verbrachte mangels Wind den ganzen Tag an Land. Ein Lichtblick war dabei die heiße Erbsensuppe bei 25 Grad im Schatten. Über Alles bleibt zu diesem Tag nichts weiter zu sagen. Um die Regatta trotzdem noch durchzuziehen legte die Wettfahrtleitung den Start am kommenden Sonntag bereits auf 9 Uhr!!! Bei dieser Massgabe musste ich um 5 Uhr aufstehen. In voller Hoffnung, dass sich dieser ganze Aufwand lohnt legten wir um halb neun vom Ufer ab. Eine besondere Herausforderung liegt dabei an der Ausstattung des Freibades Müggelsee, man kann die Boote nicht auf einem Slipwagen hineinschieben, sondern man muss das Boot hereintragen. Wir schafften es mit unserem Teeny pünktlich zum Start, aber nur die Hälfte der anderen Teeny Segler waren pünktlich. Das bedeutete Startverschiebung! Bei den 420er ein ähnliches Bild, jedoch startete die Wettfahrtleitung trotz der fehlenden Boote. In der ersten Wettfahrt wurde es kompliziert: Vor uns lagen über 5 unbeschriftete Tonnen... freundlicherweise konnten wir von einem Tonnenboot die Bedeutung der Tonnen erfahren. Interessant wurde es wieder in der dritten Wettfahrt als kurz vor Ende der Wind einschlief und um 180 Grad drehte. Die ZielKREUZ bei stehendem Spinnacker zu Segeln ist schon ein besonderes Erlebnis!! Auch das Ende der Regatta hatte wieder Besonderheiten. Ewige, teils sinnlose, Proteste der 420er verzögerten die Siegerehrung um mehrere Stunden. Mit dem zweiten Platz war ich insgesamt noch zufrieden und war an diesem langen Tag um 20 Uhr wieder zu Hause.
Christoph Cornelius
420er Aktivitäten im September
29.09.2011 09:44
Ein Herbst mit flautigen Wochenenden.
Im September war unsere 420er-Gruppe mal wieder sehr aktiv. Alle vier Wochenenden verbrachten wir mit Segeln, erst in Warnemünde, dann hier in Berlin. Aber wo immer wir auch landeten, der Wind war nicht da.
Es fing an mit einem Trainingswochenende in Warnemünde, dass am zweiten Tag immerhin noch etwas Wind zu bieten hatte. Das Wochenende sollte dazu dienen, uns auf den FSN-Cup vorzubreiten, der an dem nächsten Wochenende folgte.
Wie auch sonst war der FSN-Cup gleichzeitig die erste Ausscheidungsregatta für die WM und JEM 2012. Durch die hohe Teilnehmerzahl wurde wie bei der Deutschen Meisterschaft das Feld in zwei Gruppen aufgeteilt. Sowohl Annick und ich als auch Arved und Jaspar waren in der ersten Gruppe vertreten und konnten relativ schnell unsere erste Wettfahrt beenden. Für Annick und mich lief es mit dem neuen Mast super und wir erreichten den 9. Platz. Jaspar war gesundheitlich immer noch angeschlagen und die Jungs fuhren nach der ersten Wettfahrt in den Hafen. Wie sich später herausstellte, machten sie damit alles richtig. Denn nach unzähligen Start- und Wettfahrtsversuchen der 2. Startgruppe die immer wieder abgebrochen werden mussten und unendlicher Warterei auf Wind, entschloss sich die Wettfahrtleitung dann reinzufahren. Am nächsten Tag ging es also weiter mit der ersten Wettfahrt der zweiten Startgruppe, die dann endlich, und damit auch Tim und Daniel, ihre Wettfahrt ins Ziel bringen konnten. Die zweite Wettfahrt startete wieder mit einer Serien von allgemeinen Rückrufen, zu unserem großen Ärger landeten auch Annick und ich auf der Liste der Disqualifizierten und hatten damit unser gutes Ergebnis aus der 1. Wettfahrt versaut. Schließlich waren fast alle aus der Trainingsgruppe disqualifiziert, zusammen mit über der Hälfte des restlichen Feldes. Zu unserem Glück schlief der Wind für die 2. Startgruppe wieder ein, die Wettfahrtleitung brach ab und unsere Disqualifikationen waren damit gelöscht. Schade nur für Tim und Daniel, die sich in der 2. Startgruppe stark nach vorne gefahren hatten. Ergebnisse gibt es unter: http://www.yachtclubwarnow.de
Weiter ging es am Wannsee, mit dem Seglerhauspreis, der als Berliner Meisterschaft für die 420er ausgeschrieben war. Auch hier am Samstag totale Flaute. Immerhin war am Sonntag wieder mehr los, nachdem die erste Wettfahrt wegen eines Schubverbandes, der bei sehr wenig Wind auf einmal mitten im Feld stand und um niemanden zu gefährden komplett abbremsen musste, abgebrochen wurde, kamen dennoch 3 volle Wettfahrten zustande. Für Arved und Jaspar lief es leider nicht so gut, sie segelten aber immerhin konstant im Mittelfeld mit. Annick und ich fingen mit einem 3. Platz sehr gut an, mit einem 15. und 9. Platz dazu landeten wir insgesamt auf dem 7. Platz. Vollständiges Ergebnis unter: http://www.vsaw.de
Anja Ehrmann
Bericht über die IDM 420er Steinhuder Meer
09.08.2011 22:50
Chaos in der 9. Wettfahrt
Nach dem enthusiastischen Zwischenbericht kommt hier jetzt noch nachträglich der Bericht, wie es auf der Deutschen Jugendmeisterschaft für uns weiterging. Die 420er Tegel-Gruppe war mit 7 Teams angereist, davon 3 vom JSC: Die Brüderpaare Wiegand und Enders-Seidlitz sowie Annick und ich.
Dass es für uns Mädels nicht so super weitergehen konnte wie am ersten Tag, war uns schon klar, aber dennoch starten wir motiviert und erwartungsvoll in den zweiten Tag. Wir waren ja in der bequemen Situation schon ziemlich sicher im Goldfleet zu sein, für die Jungs sah's schlechter aus, aber mit ein paar guten Ergebnissen war die erste Hälfte theoretisch noch drin.
Eigentlich waren für den 2. Wettfahrttag noch 4 Qualifikationswettfahrten geplant, doch nachdem der Wind in der 3. Tageswettfahrt komplett einschlief, zeigte der Wettfahrtleiter schließlich auch nach ungefähr 20 quälend langen Flautenminuten auf dem Kurs Erbarmen und brach ab. So bleib es also bei 6 Qualifikationswettfahrten. Für die Brüder Wiegand reichte es dadurch durch eine Frühstartdisqualifikation nur fürs Silverfleet und auch Arved und Jaspar schafften es nicht. Annick und ich segelten zwei Mal in der Mitte des Feldes (im Nachhinein wurden wir in der einen Wettfahrt auch noch für einen Frühstart rausgeschmissen) und landeten in der vorläufigen Wertung auf Platz 25 von 104, also locker in der ersten Hälfte.
Überglücklich nahmen wir also am Donnerstagmorgen unseren neuen gold-glänzenden Bootsaufkleber entgegen und fuhren bei noch guten 3-4 Windstärken raus. Uns war klar, dass es schwierig werden würde in diesem Topfeld zu bestehen aber der Wind war toll und beim Einsegeln hatten wir einfach nur Spaß. Doch als es losging wurde der Wind weniger und unbeständiger, unsere Starts waren nicht besonders gut und unsere Taktik ging nicht so gut auf wie die Tage davor. Immerhin kamen wir mit einem 45. und einem 36. Platz davon.
Doch dann kam die 9. Wettfahrt.
Alles fing erstmal ziemlich normal an, Annick und ich konnten uns auf dem ersten Vorwindschlag sogar ziemlich weit nach vorne vorarbeiten, doch währenddessen wurde der Wind immer weniger. Als wir unten an Tonne 3 waren, war es schon sehr flau, der Großteil des Feldes vor uns war um die linke Tonne des Gates gegangen, wir probierten es auf der anderen Seite, denn dort schien der Wind wieder einzusetzen und es war auch schlichtweg mehr Platz. Für den Anfang behielten wir auch recht und konnten mit einer kleinen Bö mitfahren, als plötzlich der Wind stark nach rechts drehte und das ganze Feld von rechts nach oben ziehen konnte. Immerhin war das nicht von langer Dauer, der Wind setzte wiederrum von links ein und drehte auch wieder zurück. Wir waren schon fast an der Tonne und außer, dass schon das ganze Silverfleet von oben kam und die Hälfte des Goldfleets überholte, sah es gar nicht so schlimm aus. Doch der Wind drehte weiter und weiter nach links, so das plötzlich auch alle von rechts ohne eine Wende zu machen zur Tonne fahren konnten.
Dadurch hatten wir natürlich wieder ziemlich viel verloren und machten uns schlecht gelaunt auf den Vorwind.
Dies wäre im Nachhinein wohl der Zeitpunkt gewesen an dem die Wettfahrtleitung hätte abbrechen müssen und können.
So standen wir also auf dem Vorwind und später auf dem letzten Raumwindschlag in der Flaute herum, doch inzwischen waren die ersten schon im Ziel, Abbruch ging also nicht mehr. Stück für Stück wurde uns klar, dass wir angesichts des Zeitlimits von 30min sowieso nicht mehr gewertet werden würden und konnten so langsam über die Situation lachen. Angesichts der Wassertiefe des Steinhuder Meers waren wir wortwörtlich kurz davor auszusteigen und zum Hafen zu laufen.
Aber wir hofften noch und warteten ab. Die wegen ihrer Strenge gefürchtete Jury stand um das Feld herum und beobachtete. Einzelne probierten unauffällig ein bisschen zu pumpen und zu paddeln, doch als sich sowieso niemand mehr die Chance auf eine Wertung ausrechnete schaukelte sich die Sache hoch und alle fingen an zu kräftig die Boote zu schaukeln und zu pumpen, mit Spibäumen und allem möglichem anderen um die Wette zu paddeln. Die Jury hatte anscheinend keine Lust mehr ihren Pflichten nachzugehen oder war schlicht damit überfordert, jedenfalls machte sie sich einfach auf den Weg in Richtung Land. Einige fanden auch den Weg zur letzten Tonne zu lang und machten sich paddelnder Weise direkt auf den Weg zum Ziel. Ich glaube nicht, das irgendeiner von den Segelern ernsthaft daran geglaubt hat in dieser Wettfahrt noch gewertet zu werden, bzw. dass diese Wettfahrt überhaupt als Wettfahrt anerkannt wird.
Umso größer war die Überraschung am Abend und am nächsten Morgen, als sich herausstellte, dass auf Grund des Zeitlimits zwar alle Beteiligten des Goldfleets nicht gewertet wurden, dafür aber fast das ganze Silverfleet (trotzdem sie sich den ganzen Weg ins Ziel gepaddelt hatten und teilweise die Bahnmarke nicht gerundet hatten!!) einen regulären Zieldurchgang zugesprochen bekam. Angesichts des Regelwerks blieb der Wettfahrtleitung wohl nicht viel anderes übrig, aber dass so seelenruhig dabei zugesehen wird, bzw sich die Jury einfach aus dem Staub macht und dann solche Wettfahrten in die Wertung einer Meisterschaft (!) einbezogen werden ist mir auch heute noch unbegreiflich. Dass dazu die Jury am nächsten Tag auch noch alle Schuld von sich abwies und sagte, sie hätte ja wohl nicht alle anpfeifen können und stattdessen die 420er Klasse beschuldigte, eine totale Chaotenklasse zu sein, setzt meiner Meinung nach dem ganzen noch die Krone auf. (Kommentar eines Trainers einer andern Gruppe dazu: Das wäre ungefähr so als würde der Schiedsrichter beim Fußballspiel in der 80. Minute duschen gehen, mit der Begründung, das Spiel sei ja eh fast vorbei.)
Entsprechend frustriert starteten Annick und ich in den nächsten Tag, dass wir kurz vorm Ziel dann das Schlusslicht bildeten hob unsere Laune nicht gerade, dass wir uns dann aber noch in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Ziellinie um ein paar Zentimeter gegen der Vorletzten durchsetzten konnten fanden wir schon wieder so ironisch, dass wir unseren Frust fast vergessen konnten.
In der nächsten Wettfahrt lief es dann auch wieder besser, ein 22. Platz rief uns in Erinnerung, dass wir auch in diesen starken Feldern mit dabei sein konnten.
Es folgte noch eine letzte Wettfahrt, dann ging es wieder an Land.
Auch wenn die letzten Tage nicht ganz zu unserer Zufriedenheit verliefen, war es doch wichtig für uns, uns zu erinnern, dass wir in unserer Trainingsgruppe wieder am Besten abgeschnitten haben und am ersten Tag sogar mit an der Spitze Deutschlands gefahren sind und es ins Goldfleet geschafft haben, wovon wir letztes Jahr teilweise noch weit entfernt waren. Wir hatten es in die erste Hälfte geschafft und damit unser Ziel für diese Meisterschaft mehr als erreicht. Gemessen an dem Trainingsaufwand, den wir leisten, im Vergleich zu unseren Ergebnissen, steht die Leistung der gesamten Trainingsgruppe verglichen mit anderen Gruppen weitaus besser da.
Insgesamt war es eine schöne und gut
organisierte Meisterschaft (das Essen war wirklich hervorragend
).
Die Baltische Segelervereinigung in Steinhude hat uns sehr nett
aufgenommen und endlich gab es auch (zumindest zeitweise) mal Wind für
die Deutsche Meisterschaft der 420er. Wenn man von den Erlebnissen der
oben geschilderten Wettfahrt absieht, kann man wohl sagen, dass die SV
Großenheidorn sehr gute Arbeit geleistet hat. Eine Meisterschaft für so
eine große Klasse zu organisieren ist ein Riesenaufwand.
Die kompletten Ergebnisse kann man nachlesen unter: http://www.svgrossenheidorn.de/SVG_CMS/index.php?id=391 , Bilder gibts leider nur auf der Facebookseite der Meisterschaft (sind dafür aber wirklich gut geworden)
Anja Ehrmann (GER 53147)
Greta und Anna berichten von der EM in Portugal
05.08.2011 11:50
Außer Spesen nix gewesen?
Zumindest gute Laune und viele gesammelte Erfahrungen haben Greta und Anna von der EM der 420er in Portugal mitgebracht. Mit einem ausführlichen und amüsanten Bericht lassen die beiden uns an diesem von Leichtwind geprägten Ereignis teilhaben. Leider reichte es für die beiden unter schwierigen Bedingungen nur zum 11. Platz in der Silver Fleet und damit zu Gesamtplatz 42.
Zwischenbericht IDM 420er Steinhuder Meer
04.08.2011 09:47
Vorne dabei sein macht Spaß!
Relativ kurzfristig haben wir uns entschieden, doch dieses Jahr noch die Jugenddeutsche zu segeln. Nachdem wir dann am ersten Tag endlich mal unser Boot getauft haben, ging es nach einem Flautentag am Dienstag richtig los. Annick und ich zeigten uns in Topform, verliessen uns auf unser Gefühl und fuhren vier super Wettfahrten ziemlich einsam auf der linken Seite. Am Ende eines neuneinhalbstündigen Segeltages hatten wir dann einen 18. und zwei 14. Plätze in unserer Gruppe gesichert und in der dritten Wettfahrt noch einen grandiosen vierten Platz. In der Gesamtwertung machte das für uns am ersten Tag einen 13. Platz von 105. Damit sind wir nach dem ersten Tag das beste Berliner Team und für uns ist es eine unglaubliche Steigerung zu den letzten Meisterschaften. Damit sind wir schon mal sicher für die Goldfleet qualifiziert und sehr zufrieden mit unserer Leistung.
Anja Ehrmann
Ergebnisse beim SV Großenheidorn, News bei facebook
Opti-B beim SCN
27.06.2011 14:08
Gute Ergebnisse für die Opti-B Segler beim Far East Cup
Am
Wochenende segelten Lennart Kuhr, Felix Stoppenbrink und Laura Zemke
beim Far East Cup für Opti B des Segel Club Nordstern mit. Felix und
Lenni ersegelten Pokale mit den Plätzen 16 und 19 von 71 Starten.
Laura rundete das gute Mannschaftsergebnis mit einem 27. Platz ab. Ein Kurzbericht von Lennart:
"Samstagfrüh
ging es direkt vom JSC aus zur Startlinie auf dem Tegeler See. Der SC
Nordstern plante 3 Wettfahrten. Wir hatten Windstärke 3-4. Alle 3
Wettfahrten konnten gesegelt werden. Ich war mit meinen Platzierungen
25., 20. und 4. Platz zufrieden.
Am Sonntag haben wir noch eine Wettfahrt gesegelt. Bei dem ersten Versuch war
ich erster, doch wegen Flaute wurde diese Wettfahrt abgebrochen.
Bei dem zweiten Versuch war ich eine halbe Sekunde über der Startlinie
und habe es nicht bemerkt, weil die Hupe des Startschiffes zu leise war. Ich kam als 8. durchs Ziel und war disqualifiziert."
2. Platz bei Magdeburger Halbkugeln
23.06.2011 09:39
Opti A Regatta am 18.+19.6.11 auf dem Barleber See
Freitagabend bin ich zur Magdeburger Halbkugel aufgebrochen. Es ist schon Tradition dorthin zu fahren. Am Samstag sollte ich um 12h segelfertig sein – es regnete schon beim Aufbauen. 12:30h versuchte ich aufs Wasser zu kommen- der Gegenwind trieb uns erst einmal Richtung Schilf. Harald musste jeden Einzelnen aus seiner Gruppe auf's Wasser rausziehen, damit wir überhaupt pünktlich am Start (13h) waren. Ich kam nicht besonders vorwärts und wurde erst einmal 8’ter (wie gut, dass es Streichergebnisse gibt).
Der 2. Lauf war wesentlich besser – der Wind auch – es wurde ein dritter Platz. Dann kam das Wasser plötzlich auch von oben – keine Sicht und überall Blitze rund um uns. Die WF- Leitung jagte uns vom Wasser. Gott sei Dank ist dieser See nicht besonders groß und es ist nichts passiert. Nach etwas mehr als 1 h ging es noch einmal aufs Wasser. Der Wind war nach dem Gewitter so gut wie weg und ich wurde 5’ter.
Sonntag Start um 10 h, deutlich besserer Wind, eine gute 7. Nach gutem Start war ich oben an der 1. Tonne 4’ter und kämpfte mich bis zum Ziel auf den ersten Platz vor. Ich fühlte mich großartig. Bei der letzten Wettfahrt war ich wieder 4’ter an der 1. Tonne, quatschte taktisch klug den 5 platzierten voll – der meinte, er könnte mich die ganze Zeit abdecken - und schob mich immer weiter nach vorne. Es wurde ein 2’ter Platz.
Im Endergebnis wurde es ein 2. Platz von 20 nach 5 WF’ten mit viel Wasser von oben und Gott sei Dank auch unten. Und ich hatte richtig Spaß dabei.
Euer Nicolas Thierse
GER 12400
LJüM Brandenburg
21.06.2011 17:18
Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg am Werbellinsee
Am Freitag, den 17.06.2011, trafen wir uns im JSC um gemeinsam zum Werbellinsee zu fahren. Nachdem das Auto, das die Optimisten zog, zu früh in einen Waldweg abbog und dann einen Sandberg wieder hochgeschoben werden musste und unsere Trainerin viel zu früh von der Autobahn abgebogen war, kamen wir mit guter Laune im SV Stahl-Finow an.
Dort luden wir die Boote ab, bauten die Segel und Zelte auf und haben dann gegrillt.
Am Samstag wurden wir alle von unserer Trainerin geweckt und hatten, trotz heftiger Regenschauer in der Nacht, alle glücklicherweise trockene Zelte.
Wir gingen gemeinsam Frühstücken, bauten die Boote auf, zogen uns um und dann ging es auch schon los. Wir hatten eine erste "ruhige" Wettfahrt mit ca. 3-4 Wind- stärken. Die zweite Wettfahrt begann auch friedlich, doch beim Zieleinlauf der A-Segler, die Bs waren noch mitten in der Wettfahrt, kam so heftiger Wind und Regen auf, dass man keinen Meter mehr weit sehen konnte. Während die As es alle noch ins Ziel schafften, wurde für die B-Segler die Wettfahrt abgebrochen. Zur allgemeinen Beruhigung fügte in dieser viertel Stunde, weder das ca. 5km entfernte Gewitter, noch die etwas chaotische Wettfahrtleitung etwas hinzu.
Nachdem der Regen weg war schlief auch der Wind komplett ein und nach ca. 1,5 Stunden wurde die Regatta für diesen Tag abgebrochen.
Aus dem geplanten Wasserski fahren wurde leider nichts, da uns allen bitterkalt war. Als es dann gegen Abend wieder anfing zu regnen, verzogen wir uns alle in unsere Zelte und lasen etwas oder spielten Karten.
Der Sonntag begann ähnlich wie der Samstag, außer das es in einigen Zelten nass war. Sowohl die A- als auch die B-Segler schafften bei ca. 4 Windstärken zwei Wettfahrten. Doch nachdem alle As die dritte Wettfahrt beendet hatten, die Bs waren (wieder einmal
) noch in
der Wettfahrt, kam wieder so heftiger Wind und Regen auf, das die Wettfahrt wieder abgebrochen wurde. Am Land haben sie teilweise bis zu 8 Windstärken gemessen!!! Emilia und ich haben, unserer Segel zuliebe, unsere Boote gekentert und sind dann in den ca. 1m hohen Wellen ziemlich durchgeschaukelt worden.
Endlich wieder an Land, begann dann ein Wechselspiel zwischen Umziehen, Zelte aufräumen und Co und Boote und Zelte abbauen. Regnete es, wurde aufgeräumt, war es trocken, so wurden die Boote abgebaut.
Gegen 16 Uhr gab es dann die Siegerehrung, die ziemlich lange dauerte, da sie erst die Ranglistensieger aus der Saison 2010/11 von Brandenburg, jeweils A und B, ehren mussten, dann die ersten 10 A und B Segler aus Brandenburg dieser Regatta ehren und dann die ersten 10A und B Segler der gesamten Regatta ehren mussten. Das kam bei den meisten Seglern nicht so gut an, da es beispielsweise auch Berliner oder Leute aus Nordrhein Westfalen gab.
Unsere Platzierungen:
| Opti A | (insgesamt 43) | Opti B | (insgesamt 53) | |
| Emilia Torka | 19 | Lennart Kuhr | 29 | |
| Annika Westhoff | 31 | Luis Fraederich | 47 | |
| Leon Torka | 38 |
Annika Westhoff (JSC)
Scharmützelseewoche 2011
14.06.2011 14:46
Erfolgreiches Scharmützel der 420er
Das Pfingstwochenende verbrachte die 420er-Gruppe des Bezirks Tegel am Scharmützelsee. Für Samstag und Sonntag war die Teilnahme an der traditionsreichen Scharmützelseewoche beim Saarower Segelverein am Werl geplant, am Montag dann noch ein kleines Training.
So ging es denn am Freitag los, im Gepäck hatten Arved und Jaspar den Wanderpreis vom letzten Jahr und der sollte auf jeden Fall in der Trainingsgruppe bleiben.
Am Samstag schien es dann als würde gar niemand den goldenen Teller wieder mit nach Hause nehmen, denn um Punkt 11 Uhr als eigentlich Start sein sollte, drehte jemand den Wind aus. Aber immerhin war es wieder schön warm und sonnig. Gegen Mittag ging es dann an Land, aber der Wettfahrtleiter blieb in Bereitschaft. Dann, als eigentlich kaum jemand mehr damit rechnete, kam gegen 16 Uhr Wind auf und unser Trainer Jan schickte uns aufs Wasser um die Zeit immerhin zum Training zu nutzen, doch da war die Wettfahrtleitung auch schon draußen und startete gegen 17 Uhr tatsächlich noch bei 3-4 Windstärken, die auch einmal aus dem Nichts da waren, eine Wettfahrt.
Annick und Ich hatten mal wieder Glück auf der linken Seite und fuhren mit einem Winddreher am ganzen Feld vorbei auf die 1. Tonne zu, die wir auch als erster erreichten. Leider mussten wir uns auf den Raumwindschlägen einem Team aus dem BYC und Daniel und Tim Wiegand (JSC) geschlagen geben. An dieser Reihenfolge änderte sich auch bis zur letztem Vorwindschlag nichts, doch dann fuhr das Team vom Wannsee trotz meilenweiter Führung auf einmal noch mal in Richtung Luvtonne anstatt in Richtung Ziel. Uns blieb nichts weiter zu tun als uns zu bedanken und im Ziel belegte unsere Gruppe dadurch Platz 1-4.
Am Sonntag sah es windtechnisch erst besser aus, doch die Wettfahrtleitung ließ auf sich warten und schließlich blieb es wegen stark wechselhafter Windstärke und –richtung nach einem Startversuch bei den Platzierungen vom Vortag.
Der Joersfelder Segel-Club konnte so am Scharmützelsee die Sachpreise für die Plätze 1 (Tim und Daniel Wiegand), 2 (Annick Mommsen und Anja Ehrmann) und 4 (Jaspar Seidlitz und Arved Enders-Seidlitz) mit nach Hause nehmen.
Damit brachten Daniel und Tim natürlich auch den Wanderpokal des Siegerteams wieder mit und Annick und ich freuen uns über einen wunderschönen Glaspokal für das beste Damen-Team, allerdings mussten wir vier dadurch auch noch eine Runde mit Klamotten baden gehen.
Als Krönung für dieses erfolgreiche Wochenende gab es dann am Montag noch einmal 4 Stunden wunderbaren Wind für ein effektives Training. Da wir mit einer Gruppe vom Müggelsee zusammentrainierten, konnten mit einem Feld 11 Teams schon durchaus realistische Wettfahrten und Startsituationen simuliert werden.
Anja Ehrmann (GER 53147)
Opti Pfingstfestival 2011
14.06.2011 14:09
Zuviel Wind war es nicht...
Traditionell schläft der Wind an
Pfingsten auf dem Wannsee ein – auch in diesem Jahr hat er sich daran
gehalten. Samstag hatten wir 2 Startversuche, beide wurden abgeschossen.
Sonntag war gar nichts und Montag sollten wenigstens knapp 2 bft. sein.
Mein 1. Start war wunderbar – ich hielt meinen 5 Platz bei den Opti A bis zum
Schluss. Leider teilte mir dann das Zielschiff mit, dass ich blöderweise
beim Starten eine halbe Bootslänge zu schnell war. Wie sicherlich alle
verstehen können, war das etwas demotivierend. Auf dieser Basis waren
dann die beiden nächsten WF’ten (zumal bei wenig, bis gar keinem Wind)
nicht gerade aufbauend. So schaffte ich es denn, das 1. Mal in meiner
Segellaufbahn den letzten Platz zu belegen. Daran, dass der Sieger 19
Punkte hatte und damit gewonnen hat, sieht man vielleicht, wie das
Ergebnis durch diese Windverhältnisse gewürfelt wurde. Getröstet hat
mich dies nicht und auf diese Erfahrung hätte ich gerne verzichtet –
aber mein Vater meinte ganz locker: „Jetzt kann es nur aufwärts gehen…“
Die weiteren Ergebnisse des JSC:
Leon Torka wurde 32, seine Schwester Emilie 39 von 65 Teilnehmern nach 3 WF’ten
Die B’s hatten 2 Wettfahrten und Julia Zemke wurde 38, Lennart Kuhr 48, Laura Zemke 75 von 104 Startern.
Euer
Nicolas Thierse ("Es fiel mir nicht leicht, diesen Bericht zu schreiben, wie man anhand des Ergebnisses sieht!")
GER 12400
Greta und Anna: Qualifikation für die Euro geschafft
06.06.2011 14:43
EM-Quali-Finale vom 2. bis 5.6.2011
Nachdem wir schon vor zwei Wochen ein Wochenende in Travemünde trainiert haben, sind wir am Mittwoch nach Annas letzter Abiturprüfung nach Travemünde gefahren. Der erste Start war für Donnerstag 13 Uhr angesetzt. Jedoch lies der Wind auf sich warten und auch die erhoffte Thermik änderte nicht viel daran. Gegen 16 Uhr waren es dann mehr oder weniger konstante 6 Knoten auf dem Wasser, woraufhin der Wettfahrtleiter entschied raus zufahren und den ersten Startschuss für 17 Uhr ansetzte. Somit schafften wir dann doch noch eine Wettfahrt an dem Tag.
Auch am Freitag wurde der für 10.30 Uhr angesetzte Start aus Windmangel verschoben. Jedoch durften wir dann gegen 14 Uhr doch noch aufs Wasser und sind 3 Wettfahrt bei sehr schwierigen Leichtwindbedingungen gefahren.
So ähnlich lief dann auch der dritte Wettfahrttag ab. Anfangs kein Wind, Startverschiebung, gegen Mittag ein wenig mehr, sodass wir am Freitag sogar 4 Wettfahrten gesegelt sind. Sehr zur Freude der Segler, da das hieß, dass wir die geplanten 8 Wettfahrten geschafft haben, ohne den Reservetag (Sonntag) in Anspruch nehmen zu müssen.
Die 8 Wettfahrten wurden bei sehr schwierigen Bedingungen gesegelt. Wenig und sehr unkonstanter Wind, Böen und Dreher, die nicht erkennbar waren, Kabbelwelle. Immerhin die Sonne war immer auf unserer Seite. Mit unseren Ergebnissen sind wir nicht ganz zufrieden, aber sie haben gereicht:
Wir haben uns für die EM in Tavira (Portugal) diesen Sommer qualifiziert.
Nun kommt ein ähnliches Prozedere wie vor der WM in Argentinien auf uns zu. Die Finanzierung muss geklärt werden, Sponsoren müssen gefunden werden, die Anreise muss organisiert werden, nicht zu vergessen der ganze Papierkram, der erledigt werden muss.
Eure
Greta und Anna Markfort
Bilder des Finales sind hier zu finden: www.uniqua.de/Gallerien/Finale2011/index.html
Himmelfahrtstraining
02.06.2011 14:49
Trainingsmaßnahmen an Himmelfahrt und Sea Cup North
Eigentlich hatte die Bezirksgruppe Tegel der 420er geplant die vier schulfreien Tage zum Training nach Kiel zu fahren. Aber Meldebeschränkungen für den Pfingstbusch und die Kieler Woche ließen uns unsere Pläne ändern und wir verbrachten den Donnerstag und Freitag mit Training auf unserem Heimrevier und nahmen dann am Sea Cup North des Segelclub Nordsterns teil.
Annick und ich mussten das Training am Donnerstag wegen ihrer immer noch nicht ganz verheilten Handverletzung abbrechen, aber der Rest der Gruppe vergnügte sich bei wunderbarem Wind und Sonnenschein auf dem Wasser.
Am Samstag war Annick dann wieder einsatzbereit, aber der Wind machte uns und dem Rest des Regattafeldes einen Strich durch die Rechnung. Nach ein paar entspannten Wartestunden in der Sonne ging es dann wieder an Land, aber am Sonntag ging es dann richtig los.
Pünktlich um 11 Uhr starteten die Piraten in die erste Wettfahrt , wir 420er brauchten dann doch noch einen zweiten Startversuch. Für Annick und mich lief es am Morgen noch nicht so gut, doch unsere Trainingsgruppe konnte Platz 1-3 belegen. Spannend ging es weiter und auch unser 420er lief nun besser und wir fuhren als 4. ins Ziel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief es in der dritten Wettfahrt noch besser und wir konnten einen 2. Platz hinzufügen.
Wir waren nun von der Hitze des Mittags ganz schön geschafft und ausgelaugt und waren umso überraschter, dass die Wettfahrtleitung kurz vor der letzten Startmöglichkeit noch eine vierte Wettfahrt fahren wollte.
Doch wir sahen unsere Chance, das nichtzufriedenstellende Ergebnis der ersten Wettfahrt zu streichen und motivierten uns noch einmal für das letzte Rennen.
Es ging gut los mit einem fast perfekten Start und wir arbeiteten uns bis auf den 2. Rang nach vorne, doch dann hatte auch der Wind keine Lust mehr und ließ das ganze Feld auf dem Raumwind eine Runde warten. Die Platzierungen wurden einmal komplett durchgemixt und als es weiterging waren wir etwas frustriert auf einmal nur noch im Mittelfeld zu fahren. Doch mit etwas Glück reichte es auf der Zielkreuz noch für einen 6. Platz und so erreichten wir in der Gesamtwertung einen wunderbaren und etwas überraschenden 3. Platz. Arved Enders-Seidlitz und Jaspar Seidlitz aus dem JSC konnten sich sogar noch vor uns schieben und so erreichte die Tegeler Trainingsgruppe hinter Laura Storch und Luisa Schumann aus dem PYC alle Plätze von 2 bis 5 und zusätzlich noch Platz 7,9, 11, 14 und 20.
Nächste Woche geht es in Bad Saarow am Scharmützelsee weiter.
Anja Ehrmann
Anna und Greta berichten von der WM in Argentinien
29.12.2010 13:19
Weihnachten und Silvester am Rio de la Plata
Während wir zuhause mit der Familie Weihnachten feierten und ins neue Jahr im wahrsten Sinne des Wortes rutschten, sind Anna und Greta Markfort in Buenos Aires bei der WM der 420er am Start gewesen. Unser "Daumen drücken" hat ihnen offenbar geholfen, sie segelten weit vorne im Feld und hatten einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!
Ihre regelmäßig per Mail übersendeten Berichte sind hier veröffentlicht:
Jugend-Weihnachtsfeier 2010
12.12.2010 15:37
Die Weihnachtsfeier der Jugendabteilung fand in diesem Jahr am 11. Dezember statt. Im Museum für Verkehr und Technik erhielten wir eine sehr interessante Führung durch die Nautikabteilung, bei der uns die Geschichte der Schifffahrt näher gebracht wurde und selbst die Älteren noch etwas dazulernen konnten.
Anschließend konnten wir uns im Verein am Nudelbuffett stärken und jedes Kind erhielt vom Weihnachtsmann noch ein kleines Geschenk.
420er Saisonabschluss Team Markfort
15.11.2010 15:52
Internationale Deutsche Meisterschaft in Berlin und Herbsttrainingslager in Warnemünde
Vom 9.10.-13.10.2010 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft
der 420er auf der großen Breite in Berlin-Spandau statt. Der erste Start
war für 11 Uhr am 10.10.2010 angesetzt. Nach 40-minütigem Schleppen zum
Regattagebiet konnten wir bei wenigem und sehr böigem Wind pünktlich
starten und hatten bis 17 Uhr 4 Wettfahrten für alle Gruppen geschafft.
Mit diesem Ergebnis waren wir sehr zufrieden.
Wir begannen die
Wettfahrtserie leider mit einem BFD (Frühstart) im ersten Rennen. Jedoch
konnten wir uns langsam nach vorne segeln mit den Einzelergebnissen 11,
14 und 3. Vor allem über den 3. Platz freuten wir uns sehr, da gegen
Ende eines so langen und anstrengenden Regattatages die Konzentration
und die Motivation nachlassen. Doch wir schafften es trotzdem uns noch
einmal für das letzte Rennen zu motivieren, wie man sieht, mit Erfolg.
Am
nächsten Morgen ließ der Wind leider auf sich warten und so
organisierte die Wettfahrtleitung einen Film, den alle zusammen im
Vereinshaus schauten. Als nach einigen Stunden der Wind endlich kam,
fuhren wir noch einmal raus um 2 Wettfahrten zu segeln. Jedoch war der
Wind nochmal weniger als am Vortag und viel böiger und drehender. Wir
ersegelten am zweiten Tag einen 14. Und einen nicht sehr
zufriedenstellenden 33. Platz.
Am dritten Tag war das Wasser
spiegelglatt und es waren null Knoten für den Rest des Tages
vorhergesagt. Die Wettfahrtleitung brach so früh ab, dass wir die
Möglichkeit hatten den Seglern mal ein bisschen was vom schönen Berlin
zu zeigen. Auch für den vierten Tag war so wenig Wind vorhergesagt, dass
die Wettfahrtleitung um 12 Uhr abbrach.
Nach 4 Segeltagen , die wir mehr als die Hälfte mit Warten verbrachten, wir auf dem 27. Platz.
Vom 15.10. bis zum 23.10.2010 fuhren wir dann ins Trainingslager nach Warnemünde. Dort konnten wir uns bei viel Wind (Durchschnitt: 20 Knoten) richtig austoben, bevor es dann in die Winterpause ging. Im Folgenden ein paar Impressionen vom Training in Warnemünde:
Nach einer Woche intensivem Bootsbau sind wir am Samstag dem 13.11.2010 nach Hamburg gefahren um unser Boot dort in den Container nach Argentinien zu verladen. Nach 4 Stunden harter Arbeit waren 14 Boote und 2 Motorboote in 2 Containern verstaut. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass unsere Boote pünktlich am 24.12. in Argentinien sind.
IDM 420er 2010 beim SpYC in Berlin
15.10.2010 16:17
Arved lässt es raus...
Die letzte Regatta im Jahr war für uns die Deutsche Meisterschaft auf der Großen Breite, ausgerichtet vom Spandauer-Yacht-Club. Für uns stellte diese Regatta den Saisonhöhepunkt dar, auf den wir uns eigentlich das Ganze Jahr vorbereitet hatten. Alle, die schon mal vom Spandauer-Yacht-Club aus gesegelt sind wissen, wie weit das Revier von dort entfernt ist. Deshalb hatten wir uns im Deutsch-Britischen-Yachtclub einquartiert, was uns täglich eine gute Stunde Schlepp ersparte.
Nachdem die
Vermessung überstanden war, zu der wir die Boote dann allerdings in den
Spandauer mitbringen mussten, begann die Regatta am Sonntag mit einigen
Problemen hinsichtlich der Wettfahrtleitung: Das Ziel und anfangs auch die
Tonne 1 waren viel zu dicht unter Land ausgelegt, sodass wir (Jaspar und ich) in der einen (eigentlich
unserer besten) Wettfahrt ca. 5 Meter
vorm Ziel stehen blieben und nochmal 30 Boote vorbei ließen. Bei insgesamt 50
Booten in unserer Startgruppe! Auch beim Blick auf die Ergebnisliste am nächsten
Morgen gab‘s einige Überraschung: Tim/ Jacob hatte einen 1. und Maurice/Paul einen
9. Platz? Dankeschön…der 1. wurde dann nachträglich doch in einen 40. geändert,
aber trotzdem ;)
Am Montag
schafften wir dann 2 Wettfahrten, nach langer Wartezeit, die wir durch
Kartenspielen und dauerhaftes Essen (zumindest meinerseits), überbrückten. Die
Bahn war an diesem Tag schon viel besser ausgelegt doch das spiegelt sich
leider nicht wirklich in unseren Ergebnissen wider.
Der Dienstag
verstrich trotz Nebel und Windmangel nicht ungenutzt, wir machten Teamfotos für
unsere Homepage und übten Rollwenden, denn trotz anfänglichem Motivationsmangel
und Protesten (Paul segelte in Badehose, mit einigen zusätzlichen Specials
verziert) gelang es Jan und Oline doch noch, uns dazu zu motivieren. Und ich
muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt!
Am Mittwoch,
dem letztem Regattatag, war der Wind genau wie am Vortag und wir nutzten die
Zeit zum Aufräumen, Abbauen der Boote und zum Abbaden. Nach der Siegerehrung, von
der einzig und allein das Buffet erwähnenswert ist, fuhren wir dann nach Hause.
Im
Nachhinein kann ich nur sagen dass es wirklich eine geile Woche war, auch wenn
der Wind nicht ganz so schön und wir alle in der 2. Hälfte gelandet sind. Man
konnte erkennen das bei allen noch viel Potential vorhanden ist und das es
eigentlich möglich ist, ganz vorn dabei zu sein. Ich freu mich schon aufs
Nächste Jahr, da lassen wir’s dann krachen!
Arved Enders-Seidlitz
Berliner Jugendmeisterschaft 2010 im 420er
28.09.2010 16:40
Zwei Titel auf einen Streich
Am Wochenende vom 25.9.-26.9.2010 fanden die Berliner Meisterschaften für die 420er statt.
Der
erste Start war für Samstag, 10.30 Uhr angesetzt. Nach einer
kurzweiligen Startverschiebung an Land hatte sich die Wettfahrtleitung
dazu entschlossen einen Startversuch durchzuführen und somit sind wir
bei diesigem Wetter und keinem Wind auf den Müggelsee gefahren. Dort
angekommen segelten wir uns mit ein paar Wenden und Halsen ein, um uns
an die (Wind-)Bedingungen gewöhnen zu können. Nach etwa zweistündigem
Warten auf dem Wasser und ohne eine gesegelte Wettfahrt, hieß es dann
Startverschiebung auf ein anderes Datum. Zurück im
Landes-Leistungszentrum Berlin angekommen deckten wir dann die Boote ab
und gingen Laufen bzw. Fahrradfahren, um die überschüssige Energie
loszuwerden und ein wenig zu trainieren.
Am Sonntag war dann für 10
Uhr der erste Start angesetzt. Doch auch diesmal ging es erst nach einer
kurzen Startverschiebung aufs Wasser. Mit den Ergebnissen 3, 2, 1 und 4
in 4 gesegelten Wettfahrten erreichten wir den 2. Platz in der
Gesamtwertung mit einem Punkt Abstand zum Ersten. Somit sind wir Berliner Vize-Jugendmeister 2010 und Berliner Jugendmeister 2010 in der
Frauenwertung.
Anna und Greta Markfort
Sieg bei Vier-Zwo-Cup
12.09.2010 19:51
Mannschaft der "Ehemaligen" erfolgreich
Sophie Heyer und Svenja Ehrmann siegten am 11. und 12. September im 420er beim Heimspiel im JSC. Insgesamt war es ein starker Auftritt der JSC-420er Flotte: 3.Platz an Arved und Jasper Enders-Seidlitz, 4.Platz für Daniel und Tim Wiegand, 6.Platz für Antonia Thomas und 7.Platz für Annick Mommsen und Anja Ehrmann.
Die Ergebnisliste gibts hier
2. Platz für Leon Torka
06.09.2010 19:56
Gelungener Abschied aus Opti B
Leon Torka ersegelte sich in seiner letzten Opti-B Regatta den 2.Platz bei der Karl-Lehmann-Wettfahrt am 4. und 5. September im SC Wiking. Wir gratulieren zu diesem tollen Ergebnis und wünschen Leon einen guten Start bei Opti-A.
Die Ergebnisliste gibts hier.






















